Feidman plays Beatles

3. Januar 18 | VVK hat begonnen!

Pressefoto_Giora_Feidman_01 by Sascha Neroslavsky

Gio­ra Feid­man by Sascha Neros­lavs­ky ©

Als er die Beat­les zum ers­ten Mal hör­te, war der Maes­tro 28 Jah­re alt, Len­non war 24 und McCart­ney 22, „es steck­te eine unheim­li­che Kraft in ihrer Musik“. Gio­ra Feid­man & Rast­rel­li Cel­lo Quar­tett, spe­cial guest: Jeru­sa­lem Duo, VVK hat begon­nen! Mehr Infos

Bugge Wesseltoft solo

"Everybody Loves Angels" | 2. Dezember

BuggeWesseltoft 1Er hat den Jazz unter Strom gesetzt, ist Licht­ge­stalt des Nujazz, Mas­ter­mind des euro­päi­schen Jazz und was nicht alles. Völ­lig wehr­los aber macht, wenn er zurück kehrt ans Kla­vier, den unfass­bar tröst­li­chen Klang des Grand Pia­nos … „Ever­y­bo­dy loves Angels“, es wird, dafür sor­gen Engel, auf sei­nen Flü­gel schnei­en. Mehr Infos

Das Gefühl für ein Europa, das um sich selber weint

Volkstrauertag | Ein deutsches Requiem, ChorWerk Ruhr

Nio­be — Mosa­ik von Igna­ti­us Gei­tel, Fried­hof Frei­gra­fen­damm, Bochum 1954 | Foto © Ayla Wes­sel | Kul­tur­agen­tüer

Kann es das geben: eine euro­päi­sche Trau­er? Der Volks­trau­er­tag hat eine pre­kä­re Ver­gan­gen­heit, er war immer, auch nach dem Ende des Nazi-Regimes, ein Tag der deut­schen Trau­er, und deut­sches Trau­ern lief immer Gefahr  —  und läuft es wie­der: sie­he Gau­land­ser —  volks­deutsch ein­ge­holt zu wer­den. Was aber, wenn es an die­sem Tag gera­de nicht um Schuld und Unschuld gin­ge, nicht um Täter und Opfer, nicht um Ver­ant­wor­tung für Taten und für Unta­ten, son­dern eben um: Trau­er? Wei­ter­le­sen

Justus Jonas ???

Das VPT interpretiert | VVK hat begonnen!

Das VPT inter­pre­tiert Jus­tus Jonas | Foto Sabi­ne Mich­a­lak ©

Muss mal erklärt sein: Jus­tus Jonas, das Hirn der drei ???, ist Jus­tus Jonas II, das Ori­gi­nal leb­te vor 500 Jah­ren in Hal­le an der Saa­le und war wie sein nach Kali­for­ni­en aus­ge­wan­der­ter Abkömm­ling alles mög­li­che: Huma­nist, Jurist, Theo­lo­ge, Dich­ter, Bischof und der wohl engs­te Freund von Mar­tin Luther. Und 16-facher Vater, inso­fern plau­si­bel, war­um Jus­tus Jonas der Älte­re sein enzy­klo­pä­disch ent­fal­te­tes Hirn an Jus­tus Jonas den Detek­ti­ve ver­macht hat mit­samt der Fähig­keit, geschwol­len zu reden, wäh­rend er scharf ana­ly­siert. Wei­ter­le­sen

Hans-Ehrenberg-Preis für Wim Wenders

Fotos: Ayla Wessel, Heinr. Brinkmöller-Becker

Wim Wen­ders by Hein­rich Brinkm­öl­ler-Becker

„Bewa­re that thou for­get not the LORD thy God, in not kee­ping his com­man­dments, and his judgments, and his sta­tu­tes, which I com­mand thee this day: Lest when thou hast eaten and art full, and hast built good­ly hou­ses, and dwelt ther­ein. And when thy herds and thy flocks mul­ti­ply, and thy sil­ver and thy gold is mul­ti­plied, and all that thou hast is mul­ti­plied. Then thi­ne heart be lifted up, and thou for­get the LORD thy God, which brought thee forth out of the land of Egypt, from the hou­se of bonda­ge.“ 5 Mose 8, King James Bible, Wim Wen­ders‘ Respons. Hier die Foto-Gale­ri­en von Ayla Wes­sel und Hein­rich Brinkm­öl­ler-Becker: Wei­ter­le­sen

„Eine große Metapher für dieses Land“

Hans Ehrenberg, Wim Wenders

Wim Wen­ders | © Peter­Lind­bergh 2015

Hans Ehren­berg war Jude und Christ, Phi­lo­soph und Publi­zist, er wur­de zum Vor­den­ker gegen die Nazis und ihren tota­li­tä­ren Staat. Der pro­tes­tan­ti­sche Hans-Ehren­berg-Preis erin­nert an den Bochu­mer Pfar­rer, am 17. Sep­tem­ber wird der Preis an den Künst­ler Wim Wen­ders ver­lie­hen, die Lau­da­tio hält der Rats­vor­sit­zen­de der EKD, Hein­rich Bed­ford-Strohm. Wen­ders, einer der bedeu­tends­ten Film­künst­ler der Gegen­wart, wird für einen künst­le­ri­schen Stil geehrt, „der einen Spiel­raum offen hält für das, was sich dem Zugriff ent­zieht“, so der Bochu­mer Super­in­ten­dent Gerald Hag­mann: Die Frei­heit des Glau­bens, die Hans Ehren­berg gegen den tota­li­tä­ren Staat ver­tei­digt habe, sei immer auch die Frei­heit der Kunst, die Frei­heit der Kunst immer auch die des Glau­bens, so Hag­mann wei­ter, bei­de sei­en sie „Indi­ka­to­ren einer frei­en Gesell­schaft“. Wei­ter­le­sen

Glocken läuten zu 9/11: Terror ächten!

11. September 14:46 - 15:03 Uhr

9/11, 14:46 Uhr auf dem Platz des euro­päi­schen Ver­spre­chens | Foto | Ayla Wes­sel, Kul­tur­agen­tüer 2014 ©

Die Glo­cken der Chris­tus­kir­che läu­ten nur ein­mal im Jahr, immer am 11. Sep­tem­ber von 14:46 h bis 15:03 h. Sie erin­nern dar­an, dass es an die­sem Tag vor 16 Jah­ren etwas gege­ben hat, das es nie zuvor gege­ben hat: ein welt­wei­tes Mit­füh­len und Mit­lei­den, ein Emp­fin­den, das alle Men­schen, die ein Herz in sich tra­gen, mit­ein­an­der ver­band, wo immer sie auf dem Erd­ball leben. Als hät­te die Mensch­heit für einen kur­zen Moment die Augen auf­ge­schla­gen. In allem Ent­set­zen war dies ein Moment von gro­ßer Schön­heit, er ging vor­über. Wei­ter­le­sen

4 Fragen an Wim Wenders

Hans-Ehrenberg-Preis | 17. September

Wim Wen­ders by Dona­ta Wen­ders 2004 | © Dona­ta Wen­ders

Am 17. Sep­tem­ber ehren wir Wim Wen­ders mit dem Hans-Ehren­berg-Preis. Johann Hin­rich Claus­sen, Kul­tur­be­auf­trag­ter der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, sprach mit dem Regis­seur und Autor, der zu den wich­tigs­ten Film­künst­lern der Gegen­wart zählt: Herr Wen­ders, das Kino ist sicher­lich kei­ne mora­li­sche Anstalt. Den­noch die Fra­ge, ob es einen huma­nen Cha­rak­ter haben kann. Wor­in könn­te er bestehen? Wim Wen­ders: In der simp­len Annah­me, dass Fil­me durch­aus lebens­dien­lich oder men­schen­freund­lich sein kön­nen und vor allem Fra­gen beant­wor­ten kön­nen, näm­lich die ein­fachs­te, aber auch dring­lichs­te von allen: „Wie soll man leben?“  Wei­ter­le­sen

Rebekka Bakken

"December Nights" | 19. Dezember

Rebek­ka Bak­ken bei Felix Bro­ede

Kris­tal­li­ne Küh­le, im nächs­ten Moment hüllt sie mit Wär­me ein. Sie kann erdig sein und folk­ig, dann wie­der sou­lig, sanft, las­ziv  —  die Facet­ten, die die­se Stim­me gewinnt, las­sen nie­der­kni­en. „Decem­ber Nights“. Mehr Infos und Tickets hier 

Vom Paradies zum Bierkeller

Über Städte, urbEXPO und Utopien

Mark­ham-sub­urbs near Onta­rio, Novem­ber 2005 by IDu­ke (cc)

Im Ruhr­ge­biet fällt es schwer, den Städ­ten einen uto­pi­schen Gehalt anzu­dich­ten, das ist beru­hi­gend: Die idea­le Stadt ist die ver­las­se­ne und umge­kehrt, jeder Lost Place ist eine gebau­te Uto­pie. Klei­ner Streif­zug durch die Bau­ge­schich­te, er führt aus dem Para­dies in den Bier­kel­ler neben­an. Zunächst also: Wei­ter­le­sen

Ich, Judas

Ben Becker | Karfreitag

BenBeckerJudas-ChristuskircheBochum 300dpi-(c) Fritz Brinckmann - Kopie

Ben Becker | © Fritz Brinck­mann

Im August 1960 strengt Bert­hold B., Fran­zis­ka­ner, ein Ver­fah­ren an mit dem Ziel, der Papst möge Judas selig spre­chen. Judas Ischa­ri­ot, Urbild des Ver­rä­ters, best-gehasst durch zwei Jahr­tau­sen­de  —  dem Mann, von dem die Bibel berich­tet, er habe Jesus ver­ra­ten, wird der Pro­zess gemacht: War er Täter oder Opfer, Ver­rä­ter oder wil­len­lo­ses Werk­zeug? Han­del­te er, ein Jün­ger Jesu wie Petrus einer war, aus frei­em Wil­len oder muss­te er tun, was er tat? Das Fra­ge-Karus­sell gewinnt an Fahrt, was ist mit Jesus, hat er gewusst, wem er sich ange­freun­det hat? Oder hat er, der Sohn des Höchs­ten, sich in Judas geirrt? War Jesus Täter? Opfer?  —  Das ist die lite­ra­ri­sche Fik­ti­on, von Wal­ter Jens erdacht, Ergeb­nis: Gewiss­hei­ten fäl­len kein Urteil, sie stür­zen ein. Wei­ter­le­sen

„Tako je govoril Zaratustra“

Über Laibach, Nietzsche und den perfekten Ort

Lai­bach: „Also sprach Zara­thus­tra“, erschie­nen bei Mute ©

Von HONKE RAMBOW  ||  Drei Jah­re nach „Spect­re“ haben Lai­bach ein neu­es Album ver­öf­fent­licht. Dafür, dass Mas­ter­mind Ivan Nowak bereits 2011 sag­te, die Slo­we­nen hät­ten Kon­zep­te für fünf Alben in der Schub­la­de, ist das eine lan­ge Zeit. Aller­dings muss die Pro­duk­ti­on auch erst mal finan­ziert wer­den, und so tour­ten Lai­bach nahe­zu unun­ter­bro­chen mit unter­schied­li­chen Pro­gram­men, mit „Revi­si­ted“, „Spect­re“ und zuletzt mit „Sound Of Music“, rea­li­sier­ten ihren Auf­se­hen erre­gen­den Auf­tritt in Nord­ko­rea nebst Doku­men­tar­film und schu­fen Sound­tracks für Thea­ter­pro­duk­tio­nen ua für Sebas­ti­an Baum­gar­ten und Milo Rau. Auch das jetzt erschie­ne­ne Album „Also sprach Zara­thus­tra“ war zunächst ein Thea­ter­sound­track: Wei­ter­le­sen

Rodrigo Leao & Scott Matthew

"Life is long" | 03. Oktober

RODRIGO LEAO & SCOTT MATTHEW PORTRAIT

RODRIGO LEAO & SCOTT MATTHEW ©

Zwei Gro­ße: Dem por­tu­gie­si­schen Kom­po­nis­ten, einst Kopf von Madre­de­us, hat kein ande­rer als WIM WENDERS mit „Lis­bon Sto­ry“ ein Denk­mal gesetzt. Auf der ande­ren Sei­te der Welt Scott Mat­thew, quiet noi­se maker aus Autra­li­en. Zusam­men sind sie Herz, See­le, Dra­ma. Mehr Infos

Hans-Ehrenberg-Preis für Wim Wenders

17. September | Kirche der Kulturen

Wim Wenders (c) DonataWenders2005

Wim Wen­ders | © Dona­ta Wen­ders 2005

Der Künst­ler Wim Wen­ders wird mit dem pro­tes­tan­ti­schen Hans-Ehren­berg-Preis 2017 geehrt. Die Lau­da­tio auf den Regis­seur, Autor und Pro­du­zen­ten, einen der bedeu­tends­ten Film­künst­ler der Gegen­wart, hält der Rats­vor­sit­zen­de der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, Dr. Hein­rich Bed­ford-Strohm. Wen­ders wer­de für einen künst­le­ri­schen Stil geehrt, „der Frei­raum lässt für das, was unver­füg­bar ist“, heißt es in der Begrün­dung: Die Bil­der, die Wen­ders schaf­fe, „laden dazu ein, das Bil­der­lo­se mit­zu­den­ken, das Hei­li­ge im Welt­li­chen“. Wei­ter­le­sen

Stoppok!

Donnerstag 16. November | VVK läuft

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Ste­fan Stop­pok ©

Das Revier in Oran­ge, das Solo mit Gast: Stop­pok mit Tess Wiley. Mehr Infos

Pop zum Sonntag. Thema: Lost

Oliver Schulthoff über Lost Places und urbEXPO

urb­EX­PO 2016 in den Schle­gel-Kel­lern neben der Chris­tus­kir­che | Foto thw

Neue Rei­he auf die­ser Sei­te in locke­rer Fol­ge: Oli­ver Schult­hoff ist resi­dent-dj der Chris­tus­kir­che, der Her­me­neut einer unent­wirr­ten Gegen­wart, er erklärt sie pop­kul­tu­rell plau­si­bel, also völ­lig unent­wir­rend, dafür geschmacks­ver­stär­kend. The­ma der ers­ten Fol­ge: Lost. Mit Ein­sichts­aus­lö­sern von Janet Jack­son und June und Truck Stop und Marc Almond und den Dexy’s Mid­ni­ght Run­ners:  Wei­ter­le­sen

Hundreds: Wilderness

"Wilderness" elektro-akustisch | 8. Dezember

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Hund­reds ©

Das geheim­nis­vol­le Mega-Album des Duos in elek­tro-akus­ti­scher Fas­sung. Wild­nis ist eben nicht nur rau und gewal­tig, sie kann auch ruhig sein, rein und klar. Die glei­chen Songs  —  und doch anders. Mehr Infos und Tickets