Friedhofsgemüse

Durs Grünbein: Römisches Zeichenbuch | Dienstag 29. Mai 19:30 Uhr

"Nichts mehr da von der Pracht, die der Grundriß uns glauben macht." ROM-Wechsler für den Amiga 500

rafax | Com­mons Wikimedia

„Alles das ist ver­schwun­den.“ So beginnt Grün­beins Zei­chen­buch, in dem er Rom, die Zei­chen der Stadt, zu lesen ver­sucht: „Nichts mehr da von der Pracht, / Die der Grund­riß uns glau­ben macht.“ Die Situa­tion: Grün­bein, einer der Gro­ßen unter den Dich­tern, die nicht ver­schwun­den sind, steht in den Res­ten des Frie­dens­tem­pels und sieht, was nicht zu sehen ist: „An der Wand hing bis zur Decke, / In Mar­mor­plat­ten ein­gra­viert, / Der älteste Stadt­plan der Welt.“ Aber seit­dem die Stadt mit ihrem Plan ver­schwun­den ist, gibt es „nur uns“ hier: „Wir sind das Ima­gi­näre, / Die Agen­ten des Unge­fäh­ren.“   -   Man hat Durs Grün­bein, den Hoch­de­ko­rier­ten, schon mal als Staats­dich­ter abge­tan und seine Lyrik zurück­da­tiert in eine Zeit, in der ein Bil­dungs­bür­ger noch nicht das Ergeb­nis von Obli­ga­to­rik war. Der Mann ist eigen­sin­nig, und wenn, was er schreibt, nach Staats­dich­tung klingt, ist das nicht der schlech­teste Staat, in dem er schreibt: Von Grün­bein stammt  -  noch vor der aktu­el­len Dis­kus­sion übers Urhe­ber­recht -  ein Kom­men­tar zu der Frage, wo im öffent­li­chen Raum das Gemein­gut auf­hört und das Pla­giat beginnt: Die Grenze, so Grün­bein, sei die zwi­schen Jung und Alt, die ganze Debatte ein „häss­li­cher Bio­dis­kurs“, es han­dele sich um „Rassismus“.

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Artikel am 17. Mai 2012 um 15:24 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Debatte, Wort | Kommentare (0)

Kray // Monocular // unter anderem Max

urban urtyp #20 | Sonntag 20. Mai 19 Uhr

"Kein Adelstitel, keine Elbe und keiner, der einem gleich die halbe Welt erklärt": unter anderem Max im posturbanen Park

Foto |

Kein Kon­zert, ein klei­nes Fes­ti­val mit Indie-Pop, Elektro-TripHop und Song­wri­ter­tum, alles von hier und alles uu, unbeug­sam urban. Von KRAY! etwa kommt kei­ner aus Kray, aber alle in ein Alter, in dem Indie-Pop tat­säch­lich inde­pen­dent wird: Die Sechs müs­sen kei­nem nichts bewei­sen, kei­ner etwas vor­bal­zen oder die­sen blö­den Ehrliche-Haut-Habitus pfle­gen, ihre Son­nen­un­ter­gänge sind wirk­lich rot. Und ihre Songs ent­stan­den, wenn sie auf dem Weg zur Probe auf Höhe von Kray im Stau stan­den, jetzt ste­hen sie als die ältes­ten New­co­mer der jüngs­ten Musik­ge­schichte auf der Bühne. Und wir wis­sen seit­dem, dass Alter vor gar nichts schützt, auch davor nicht, bes­ser zu wer­den. Sie machen Schluss mit wich­tig, sie machen Songs und besin­gen die Sehn­sucht, die sich von Essen-Kray nach Bochum-Dückerweg streckt. Ruhig und ent­spannt ist das, ab und an ein wenig trau­rig, dann klingt die A40 wie a-Moll, bevor sie läs­sig den Kitsch umkur­ven und eine andere Aus­fahrt neh­men, die ist dann bes­ser was in Dur. Große Kunst, gelas­sene Geste, wer braucht da noch den Som­mer.  -  Dann MONOCULAR: Elek­tro Tri­p­Hop aus Dort­mund,  der über­haupt nicht so klingt wie …

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Artikel am 13. Mai 2012 um 17:11 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte, urban urtyp | Kommentare (0)

Zimpel Kusiolek Tokar Kugel

Kosmopolen in Euforia | Freitag 11. Mai 20 Uhr

Das Gesicht des neuen polnischen Jazz: Waclaw Zimpel und seine Klarinette

Foto | Kan Gory

Viel­leicht klingt, was die vier Her­ren tun, wie es klingt, wenn man ihre Namen liest. Oder auch anders, viel­leicht klingt es  -  Robert Kusio­lek spielt Ban­do­neon  -  wie das Ruhr­ge­biet frü­her klang, als das Ban­do­neon hier den Ton angab. Oder aber es klingt nach dem, was man hier so gar nicht kennt, was aber Klaus Kugel seit vie­len Jah­ren spielt, den Jazz des Ostens. Oder aber es klingt wie das, was Petra Reski  -  sie wird am Tag zuvor hier gele­sen haben  -  in einer wun­der­vol­len Repor­tage für GEO [hier auch als Audio-Datei] beschrie­ben hat, dann klänge es wie Hei­mat, nein: wie die Sehn­sucht nach ihr, „nach einem bestimm­ten Licht, nach einem Geruch, nach einer bestimm­ten Stille? War es nicht eine Sehn­sucht nach Erin­ne­rung und nach Kind­heit? War der Ver­lust der Hei­mat nicht ver­gleich­bar mit dem Ver­lust einer gelieb­ten Per­son?“ Und ist der Jazz nicht das, was alles in Bewe­gung bringt und solange ver­frem­det, bis es zurück­keh­ren könnte, jenes bestimmte Licht, eine bestimmte Stille?  // Waclaw Zim­pel [cl, bcl, taro­gato], Robert Kusio­lek [accor­deon, ban­do­neon, elec­tro­nics], Mark Tokar [b], Klaus Kugel [dr, perc].

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Artikel am 08. Mai 2012 um 17:15 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte | Kommentare (0)

„Deutschland war wie Sodbrennen“

Kosmopolen in Euforia | 9. Mai + 10. Mai jeweils 20 Uhr

"Das traumatische Gefühl, das viele Emigranten haben": Ministerstwo Literatury Polen 2011

Polen 2011 | Ema­nuela Danielewicz

Könnte sein, dass stimmt, was in der WAZ gestan­den hat: dass jeder Dritte, der heute im Ruhr­ge­biet lebt, pol­ni­scher Her­kunft sei. Dem Ruhr­ge­biet sel­ber merkt man das kaum an, es lässt sich im Tele­fon­buch nach­le­sen, aber nicht in Spei­se­kar­ten  -  nir­gends ein pol­ni­scher Döner, kein schle­si­sches Gyros, warum wun­dert das nie­man­den  -  und es lässt sich nir­gends able­sen an den Namen von Stra­ßen und Plät­zen: Das Ruhr­ge­biet hat ein pein­li­ches Fai­ble für Helden, für pol­ni­sche nicht. Hun­derte pol­ni­scher Namen ste­hen aller­dings in der „Helden-Gedenkhalle“ im Turm der Chris­tus­kir­che, es sind die Namen von Bochu­mern, die im Ers­ten Welt­krieg „für Deutsch­land“ gefal­len sind. Neben ihren Namen ste­hen die „Feind­staa­ten Deutsch­lands“, dar­un­ter „Polen“.  Eine selt­same Zer­ris­sen­heit, die auch spä­ter selt­sam sprach­los blieb: „Deutsch­land war wie Sod­bren­nen“, heißt es in einem der Romane von Artur Becker.

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Artikel am 05. Mai 2012 um 21:12 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Wort | Kommentare (0)

Trio Manaz

Kosmopolen in Euforia | Samstag 5. Mai 20 Uhr

Der Bücherhimmel über mir, der Rettungsschlauch behütet: Polnische Romantik 2011

Polen 2011 | Ema­nuela Danielewicz

„Wir dul­den Europa wie ein Königs­haus“, sagte Jochen Gerz  am Euro­pa­tag vor drei Jah­ren, als die Stadt Bochum auf den PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS ein­ge­la­den hatte: „Über das Königs­haus nach­den­ken wol­len die Wenigs­ten. Königs­häu­ser geben Schutz, ver­spre­chen Ruhe, Tra­di­tion und leichte Unter­hal­tung.“ Das ist sehr wahr  -  frü­her kämpf­ten Könige um ihren Kopf, heute schie­ßen sie sich in den Fuß  -  und weil es wahr ist, gibt es den PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS: Er ist dafür da, die eigene Vor­stel­lungs­kraft auf den Thron zu set­zen. Das euro­päi­sche Ver­spre­chen kennt nun­mal keine Her­kunft, es ist nicht von Adel und nicht pol­nisch oder deutsch, son­dern mein eige­nes. Und das viel­leicht ist, was sich von der Roman­tik ler­nen lässt …

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Artikel am 30. April 2012 um 21:55 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte, PeV 2010 | Kommentare (0)

The Polish Folk Explosion

Kosmopolen in Euforia | Freitag 4. Mai 20 Uhr

"Polen war schon immer ein beliebtes Reiseziel, seit den Völkerwanderungen ist einiges an Musik zusammengekommen": Polnische Nordsee im kosmopolnischen Blick

Polen 2011 | Ema­nuela Danielewicz

Folk, dachte ich immer, das ist, wenn jemand Lie­der singt, die nie­mand geschrie­ben hat. Vitold Rek dachte anders, er hat Lie­der geschrie­ben, die klin­gen, als gehör­ten sie  schon immer zur Tra­di­tion, und dann hat er diese Lie­der ver­jazzt. Anders for­mu­liert: Rek hat durch den Jazz hin­durch die pol­ni­sche Tra­di­tion erschlos­sen. Das war vor zehn Jah­ren, seine Polish Folk Explo­sion betrieb Rek, lange Jahre über Side­man von Tomasz Stanko, zusam­men mit Grö­ßen wie Albert Man­gels­dorff und Char­lie Mariano. Jetzt, bei der Neu-Auflage sei­nes Pro­jekts, greift Rek unmit­tel­bar auf die Fülle pol­ni­scher Tra­di­tion zurück  -  Polen war eben schon immer ein belieb­tes Rei­se­ziel, seit den Völ­ker­wan­de­run­gen ist da eini­ges an Musik zusam­men­ge­kom­men  -  und diese Fülle zu inter­pre­tie­ren, hat er erneut erle­sene Musi­ker gewon­nen, unter ihnen John Tchi­cai [sax], der auch schon mit John Col­trane Plat­ten ein­ge­spielt hat, Sebas­tian Karpiel-Bulecka [viol], in Polen pro­mi­nen­ter als Grö­ne­meyer in Bochum, Jaroslaw Bes­ter, einer der gro­ßen Akkor­deo­nis­ten welt­weit, und Ramesh Sho­t­ham [perc], hier zuletzt bei der Ruhr­tri­en­nale zu hören.  // Hier das voll­stän­dige Kosmopolen_in_EUforia–Pro­gramm. // Update: Mit sei­ner Band Zako­power hat Karpiel-Bulecka just drei Fry­de­rycks gewon­nen: Song des Jah­res, Album des Jah­res, Gruppe des Jah­res. Der Fry­de­ryck ist der wich­tigste Musik­preis Polens.

Artikel am 30. April 2012 um 18:13 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte | Kommentare (0)

Teppichstangen sind etwas sehr Schönes

KOSMOPOLEN IN euFORIA | 4. - 11. Mai

"Die Teppichstange war mein Lindenbaum": Klopsztanga in Gdansk

Polen 2011 | Ema­nuela Danielewicz

Der Satz über das, was Tep­pich­stan­gen seien, stammt von Erich Käs­t­ner, er ist in Dres­den auf­ge­wach­sen, das liegt zwi­schen Polen und dem Ruhr­ge­biet: „Mein Vor­gar­ten war der Hin­ter­hof und die Tep­pich­stange war mein Lin­den­baum“, heißt es in Als ich ein klei­ner Junge war. Er hätte zwar lie­ber einen Gar­ten mit Bäu­men gehabt, aber „kein Grund zum Wei­nen. Höfe und Tep­pich­stan­gen sind etwas sehr Schö­nes.“ Das sind sie zumin­dest gewe­sen, unschul­dig schön, eine Erfah­rung, die sich quer durch Europa zog: „Hier wur­den Affen­schau­keln geübt und erste Küsse getauscht, heim­lich Ziga­ret­ten geraucht, Per­sön­li­ches und Poli­ti­sches bespro­chen“, heißt es bei KLOPZSZTANGAPOLEN gren­zen­los NRW:  „Hier zankte und ver­söhnte man sich. Hier war und blieb man sich nah.“ Das war wohl so und blieb es nicht, Käs­t­ner schrieb seine Erin­ne­rung ins Jahr 1914 hin­ein: “Der Welt­krieg hatte begon­nen und meine Kind­heit war zu Ende.”

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Artikel am 22. April 2012 um 18:54 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte, PeV 2010, Wort | Kommentare (0)

„You can’t blame gravity“

Roman & Julian Wasserfuhr | urban urtyp #19 | 29. April 19 Uhr

"Teahouse" von Ai Weiwei im Berliner Museum für asiatische Kunst

Jür­gen Liepe | Staat­li­che Museen zu Ber­lin, Museum für Asia­ti­sche Kunst

Erst ein­mal hören: Die Was­ser­fuhrs mit Stings English­man In New York [5,2 MB].  -  Und hier ein wenig Auf­klä­rung über die Abge­klärt­heit die­ser Musik: „Wir beschäf­ti­gen uns mit Reduk­tion“, sagen sie, „keine ver­track­ten Mus­ter, son­dern ein­fa­che Songs mit Inten­si­tät“. Beide sind sie Mitte 20, Roman am Kla­vier hat drei Jahre mehr als Julian an der Trom­pete, beide bestaunt für ihr wun­der­vol­les Under­state­ment und dass sie auf Schnör­kel ver­zich­ten und auf Jazz-Akrobatik. Und das, sagt Mat­thias Brandt, der Schau­spie­ler, „muss man sich trauen“, Reduk­tion sei in jeder Kunst „das Schwerste über­haupt“, nur des­halb komme diese Musik so leicht daher. Nur wes­halb heißt diese CD dann Gra­vity? Schwer­kraft ist ja nun doch bedeu­tungs­schwer, sie macht, dass, wohin der Baum fällt, da bleibt er lie­gen. Klingt das loun­gig? Auf dem Cover von Gra­vity das Teahouse von Ai Wei­wei. 3600 Kilo Pu’er-Tee, zu Qua­dern und Pris­men gepresst und einem Haus zusam­men gesetzt. Keine Fens­ter, keine Türen, Reduk­tion. Wobei …

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Artikel am 19. April 2012 um 21:36 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte, urban urtyp | Kommentare (0)

Ton im Raum

Denovali Label Evening #3 | Freitag 27. April 20 Uhr

Die Gitarre, der Ton, das Licht: Thisquietarmy aka Eric Quach an seiner Orgel

Foto | Owen Cherry

Deno­vali ist das Label nebenan, und viel­leicht ist das kein Zufall, dass gerade Deno­vali die Nähe einer Orgel gesucht hat: So eine Orgel kann, was Deno­vali am liebs­ten ver­legt, sie kann einen Ton im Raum ste­hen las­sen. Sie kann ihn los­lö­sen von Arm­län­gen und Atem­not, kann ihn her­aus­lö­sen aus der End­lich­keit und Ewig­keit simu­lie­ren, wer kann das schon. „Von Got­tes Hauch beseelt, Nach­klänge des Schöp­fungs­lie­des“, hörte Her­der in ihr, der Orgel, „die mit der süßen Lock­stimme der Lieb­ha­be­rin­nen die Liebe Got­tes in das hor­chende Ohr der Andacht haucht und Schre­cken in das Ohr des Tyran­nen brüllt“. Was Her­der beschreibt, klingt zwar pom­pös wie eine Orgel, ist aber das, was pas­siert, wenn Töne ste­hen anstatt zu ver­hal­len, es ist die Erfah­rung von Schön­heit und Schre­cken. Aller­dings gibt es hier keine Tyran­nen in Hör­weite mehr, uns bleibt die Schön­heit von bei­dem, der Orgel und dem, was Deno­vali verlegt.

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Artikel am 16. April 2012 um 22:40 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte | Kommentare (0)

Der Odem des Fans

ERIC FISH & FRIENDS | 21. APRIL 20 UHR

"Fish vertraut den Fans, das ist das ganze Geheimnis des Erfolgs." - Intelligenz unter Wasser

Nsaum75 | Com­mons Wikimedia

„Ille­ga­les Down­loa­den?“ Was er denn davon halte, wurde ERIC FISH gefragt, wir fra­gen zunächst die Bibel: Geist, sagt sie, ist kein Eigen­tum, der Geist weht, wo er will. Und das nicht erst, seit das Inter­net erfun­den ist, son­dern weil Gott den Odem des Lebens in Adams Nase gebla­sen hat: So, heißt es in Gene­sis 1, so ward der Mensch ein leben­di­ges Wesen. Seit­dem ist die­ses Wesen frucht­bar und mehrt die Ideen und füllt die Köpfe, und das ist im Grunde alles, was die Bibel zum Urhe­ber­recht sagt: Was, das wir nicht emp­fan­gen hätten. Und was, würde auf die­ser Basis dis­ku­tiert und nicht so getan, als zöge mit dem Inter­net eine neue Reli­gion her­auf. ERIC FISH jeden­falls klingt sehr viel ent­spann­ter als etwa SVEN REGENER, der ja mal SUBWAY TO SALLY pro­du­ziert hat, und sehr viel ent­spann­ter auch als diese Stim­men hier. Der Grund dafür ist ein­fach, Fish ver­traut den Fans, das ist das ganze Geheim­nis. Ihrem Odem gehört seine Musik. Hier Erics Zitat, es ist sehr schön:

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Artikel am 07. April 2012 um 22:07 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Debatte, Konzerte | Kommentare (2)

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