Der Computer schlägt die Augen auf

Wesseltoft Schwarz Berglund et all

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Bugge Wes­seltoft, Dan Berg­lund, Hen­rik Schwarz | © ohsotrue.de

Ein Kla­vier: Holz, Metall, Filz, Stahl­draht. Ein Com­pu­ter: Stron­tium, Thal­lium, Sili­zium, Kobalt, Arsen, Man­gan, Poly­amid … kürz­lich erst haben „mehr als Tau­send der renom­mier­tes­ten For­scher“ vor der Macht­über­nahme durch Künst­li­che Intel­li­genz gewarnt. Wir haben ein Fai­ble für intel­li­gente Kunst, wir stel­len das Kla­vier zum Com­pu­ter auf die Bühne, Holz zum Sili­zium, Filz zum Man­gan, und laden ein: Hauschka und Piano Inter­rup­ted, dazu Car­los Cipa solo, Bugge Wes­seltoft solo und dann  -  this is the daw­ning of the age of ai  -  Bugge Wes­seltoft — Hen­rik Schwarz — Dan Berg­lund ! Wei­ter­le­sen

Erleuchtung

Orphaned Land | 15. Oktober

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Orpha­ned Land

Kann Musik Reli­gion sein? Bes­ser nicht, man denke an Göt­ter­chen wie Jag­ger. Kann Reli­gion Musik sein? In jedem Fall, sie mag wirr sein oder wahr, ton­los bleibt sie nicht, jeden­falls nicht lange. Auch könnte Kobi Farhi mit dem, was er singt, jeden Kir­chen­tag beglü­cken, es geht um bro­ther­hood & peace & con­ci­lia­tion. Nur wie er es singt, wie Orpha­ned Land ihre Reli­gion in die Welt hin­ein bal­lern, macht Wei­ter­le­sen

Till Brönner

Till Brönner & Dieter Ilg | 11. September

Till Brönner
Till Brön­ner by Ali Kepenek ©

Brad Pitt hat für Oma-Parfüm gewor­ben, Sean Con­nery für eine geho­bene Trekking-Marke, Till Brön­ner wirbt für Her­ren­mode. Klas­si­scher Schnitt, zeit­los wie ein Talar. Und wäh­rend man steht und staunt, wie per­fekt das alles passt  -  Brön­ner, der Anzug, die Musik -  fragt man sich still: Ist es das, was aus dem Jazz gewor­den ist? Ein Herrenausstatter-Feeling?  Wei­ter­le­sen

11. September

14:46 - 15:03 Uhr | Glocken läuten zum Gedenken

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Ayla Wes­sel | Kulturagentüer

Um den Ter­ror von Al-Qaida und IS zu begrei­fen, zieht Oli­vier Roy, fran­zö­si­scher Poli­to­loge, den Ver­gleich mit dem Links­ter­ror der 70er und 80er Jahre: „Beide Bewe­gun­gen betrei­ben Ter­ror im Namen einer Welt­re­vo­lu­tion. Beide ver­ste­hen sich als Speer­spitze gegen den Impe­ria­lis­mus. Beide sind fana­tisch anti­ame­ri­ka­nisch und anti­se­mi­tisch.“ Wei­ter­le­sen

Hauschka’s Paradise Lost

Hauschka | Abandoned City | 29. August

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Hauschka in der Chris­tus­kir­che Bochum 2011 | Foto Tobalo.de

Der erste Ort, der sich sel­ber über­las­sen blieb, weil alle Men­schen ihn ver­las­sen hat­ten, war das Para­dies. Das erklärt viel­leicht den Nost­al­gie­f­ak­tor, den Lost Pla­ces haben, sie schei­nen etwas zu ent­zün­den, „das allen in die Kind­heit scheint und worin noch nie­mand war“. Berühm­ter Satz, stammt von Ernst Bloch, hier erwähnt, weil er aus einem Lost Place, wie es die Schlegel-Keller sind, ein Lost Para­dise her­aus gele­sen hätte, einen „Traum nach vor­wärts“. Hauschka macht das ähnlich: Er hat sich vor­ge­stellt, wie es klin­gen würde, fände er in einer ver­las­se­nen Stadt ein Kla­vier, das sich mit dem, was sonst wohl noch zu fin­den wäre, prä­pa­rie­ren ließe  -  es klingt wie vor­wärts geträumt. Wei­ter­le­sen

Gebaute Sinnfragen

urbEXPO | Vernissage 31. Juli

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Schlegel-Brauerei: Trep­pen in die Gär­kel­ler | Foto Olaf Rauch

Die Erde ist eine Scheibe in Bochum. Auf ihr wan­deln die Men­schen, sie pen­deln zwi­schen Arbeits­platz und Schlaf­ver­hau. Über ihr spannt sich der Him­mel, an sei­ner höchs­ten Stelle ist er 73 m hoch, unter­halb der Scheibe geht es in ein Reich, von dem die Grie­chen dach­ten, es sei der Hades, und die Bochu­mer, man könnte Bier darin brauen. Sie konn­ten: Schle­gel war das erste Bier der Stadt, das tiefst gegärte und  -  bedenkt man die Reime, die Schle­gel sich machte  -  das tief­sin­nigste: „Wie einst den Urgroß­va­ter schon / labt Schle­gel heut den Enkel­sohn.“ So wer­den die gro­ßen The­men ver­han­delt, Wei­ter­le­sen

Kein einerlei Volk

Platz des europäischen Versprechens

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Platz des euro­päi­schen Ver­spre­chens © 2015

„… alle wur­den erfüllt von hei­li­gem Geist und began­nen, in frem­den Spra­chen zu spre­chen.“ Steht in der Bibel, geht um Pfings­ten, Fehl­far­ben haben es so for­mu­liert: „Sprich fremde Spra­chen im eige­nen Land.“ Ohne Fehl­far­ben ein­zu­ge­mein­den, die Emp­feh­lung ist bib­lisch: dass es nie wie­der nur eine Spra­che geben soll. Kein einer­lei Volk und einer­lei Zunge, keine Lin­gua Ter­tii Impe­rii, Wei­ter­le­sen

Wie von Turner gemalt

Greg Haines + Petrels | 12. Mai

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Wil­liam Tur­ner, Sun Set­ting Over A Lake, 1840 [Ausschnitt]

Die einen haben ihren Sound gefun­den und pfle­gen ihn wie eine Masche, andere blei­ben auf der Suche, sie wol­len, was sie sagen, auf eine Weise sagen und dann auf eine andere. Greg Hai­nes hat seine Sai­ten gegen Tas­ten ein­ge­tauscht, nach weni­gen Tak­ten klingt, was er macht, wie ein Appell: Schafft euch bloß kein Instru­ment an, schafft zwei drei viele an. Wei­ter­le­sen

„Was verlangt dein Gott von dir?“

Janus | 24. April

Caravaggio Ausschnitt
Cara­vag­gio [1571–1610]: Die Opfe­rung Isaaks, 1603 [Ausschnitt]

„Vater, was ver­langt dein Gott von dir?“ Fragt Isaak, auf dem Opfer­tisch gebun­den, sei­nen Vater, der alle Anstal­ten macht, sei­nen Sohn zu schlach­ten. Auf ihrem 98er Album „Vater“ erzäh­len JANUS die Geschichte von Isaaks Bin­dung  -  ein ris­kan­tes Unter­fan­gen, die bib­li­sche Erzäh­lung wird bis heute gern anti­jü­disch gedeu­tet. Als sei sie Beweis dafür, dass der Gott der Juden blut­dürs­tig sei, rach­süch­tig, ein Moloch. Tat­säch­lich erin­nert die Erzäh­lung daran, dass Juden das Men­schen­op­fer abge­schafft haben  -  und eben dies, schrieb Hen­ryk Bro­der ein­mal, „nimmt uns die Spaß­ge­sell­schaft nach­hal­tig übel“. Wei­ter­le­sen

It’s the religion, stupid?

Zum RUB-Symposion "Moving Religion"

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Bag­dad 2007 | Foto (cc) Jim Gordon

„Dschi­ha­dist aus Dins­la­ken“, vor kur­zem noch hätte man so eine Zeile für einen Funny-van-Dannen-Song gehal­ten, jetzt liest man, es seien ein paar Tau­send Euro­päer, die ein paar Tau­send Kilo­me­ter rei­sen, um an gott­ver­las­se­nen Orten einen „Mär­ty­rer­tod“ zu suchen. Und die Reli­gi­ons­kri­tik? Wei­ter­le­sen

Miles, Makiko, Marilyn

urban urtyp #41 | 26. April

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Makiko Hira­ba­ya­shi ©

Ein Trio der abso­lu­ten Spit­zen­klasse, das Makiko Hira­ba­ya­shi Trio. An den Drums: MARILYN MAZUR, die Drum­me­rin von Miles Davis. Miles! Davis! Die bei­den gro­ßen 80er-Alben hat sie mit ihm zusam­men ein­ge­spielt,  Wei­ter­le­sen

Metal-Ästhetik und Mittelstadt

Lord Of The Lost | 18. April

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Notre Dame d’Amiens by Vas­sil (cc)

Gibt kei­nen Grund, Metal-Ästhetik zu mögen, so wie es kei­nen gibt, sie zu ver­teu­feln. Je böser die Metal-Szene tut, umso mehr gleicht sie der Thea­ter­szene jeder Mit­tel­stadt  -  und das ist kei­nes­wegs böse gemeint: Szene ist Szene ist ganz bei sich. Klar, Metal-Ästhetik ist wie Mehl-Schwitze, alles zu viel und viel zu fett: die Frak­tur, der Machismo, der ölfar­bene Kitsch. Aber es ist eben auch viel Spiel im Spiel, viel Schau­spiel in der Show, die Szene lebt im Zitat. Wei­ter­le­sen

Matthäus-Passion

Stadtkantorei | Karfreitag 17 Uhr

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© Theo Oberheitmann

Wer ans Kreuz geschla­gen wird, stirbt nicht, son­dern ver­reckt. End­los lang­sam, das Ster­ben dau­ert Stun­den, oft einen Tag. All­tag im Reich der Römer, gekreu­zigt wurde, wer den Staat miss­ach­tet. Und als die Tor­tur vor­über war, steht einer da und sieht und sagt: „Wahr­lich, die­ser Mensch ist Got­tes Sohn gewe­sen.“ Völ­lig unver­mit­telt, die­ser Vers im Markus-Evangelium, der Satz ersetzt jede Dog­ma­tik. Keine Auf­er­ste­hung in Sicht, keine Rede von Süh­ne­tod, keine Aus­sicht dar­auf, dass Sün­den ver­ge­ben wür­den: Die­ser eine sieht, wie ein ande­rer ver­reckt. „Und sah, dass er so ver­schied.“ Das ist die ganze Offen­ba­rung, es geht ums Wahr­neh­men, nicht ums Für­wahr­hal­ten. Theo­lo­gie ist eine ästhe­ti­sche Frage. Wei­ter­le­sen

Gaby Moreno

"Illustrated Songs" | 12. März

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Gaby Moreno ©

“Mit zwei Jah­ren nahm mich meine Mom auf Par­tys mit, da klet­terte ich dann auf einen Tisch und sagte: ‘Meine Damen und Her­ren, jetzt wird Gaby Moreno für sie sin­gen!’ Damals war ich gar nicht schüch­tern. Mit fünf sang ich mal bei einem Klas­sik­ti­tel mit und mei­ner Mut­ter fiel auf, dass ich die Töne traf. Sie brachte mich zum Gesangs­un­ter­richt  –  und das war es dann!” Näm­lich der Beginn ihrer Kar­riere Wei­ter­le­sen

Sport und Utopie

Thomas Bach, Präsident des IOC

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Tho­mas Morus, Uto­pia; Holz­schnitt 1516

„Mit den Spie­len wol­len wir ein Bei­spiel set­zen, wie wir uns ein funk­tio­nie­ren­des Gesell­schafts­mo­dell vor­stel­len“, sagt Tho­mas Bach, Prä­si­dent des Inter­na­tio­na­len Olym­pi­schen Komi­tees: „Im olym­pi­schen Dorf leben Ath­le­ten aus 204 Natio­nen fried­lich zusam­men. Sie tre­ten im Wett­kampf nach den­sel­ben, für alle gel­ten­den Regeln gegen­ein­an­der an, ler­nen sich ken­nen, fei­ern zusam­men. Das ist die Annä­he­rung an Tho­mas Morus’ Uto­pia, die Schil­de­rung einer fer­nen, ‚idea­len‘ Gesell­schaft.“  -  Die Latte liegt hoch, wie sprin­gen?  -  „Es war Mahatma Gan­dhi, der die berühm­ten Worte sprach: ‚Sei Du selbst die Ver­än­de­rung, die Du Dir wünschst für diese Welt.‘“ Wei­ter­le­sen

Tango zwischen den Kriegen

Prentki & Angeleri | Tiempo de Tango

Old 1947 Chevrolet bus belonging to the now defunct line 149. Buenos Aires, Argentina (cc) Jorge Royan
Old 1947 Che­v­ro­let bus belon­ging to the now defunct line 149. Bue­nos Aires, Argen­tina | © Jorge Royan

„Ein offe­nes Land, frei und libe­ral, das alle Arten von Migran­ten akzep­tiert hat.“ Die Rede ist von Uru­guay, einem Land, das Juden offen stand, die aus Europa flie­hen muss­ten. So auch der Vater von Ger­mán Prentki, er war im Okto­ber 1940 nach Mon­te­vi­deo ent­kom­men  -  ein 18jähriger Kla­ri­net­tist, der auf der Flucht vor den Nazis den Tango lernt: Schpils­sche mir a tango, nor nit arisch, nit bar­ba­risch. Wei­ter­le­sen

„Er kommt! sein Donner ruft!“

Moving Noises Festival

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Effekt­ge­räte [Pedal­board] für Moving Noi­ses | (cc) kris_krüg

1797 schrieb Johann Gott­fried Her­der sein Gedicht „Die E-Gitarre“, es beginnt so: „O sagt mir an, wer die­sen Wun­der­bau / voll Stim­men alles Leben­den erfand“. Ricken­ba­cker? Her­der tippte auf Pan, den Hir­ten­gott, weil: „Vom leich­ten Hir­ten­rohre stieg der Schall / zum Pau­ken­don­ner und der wecken­den / Gericht­strom­met‘. Es stür­zen Grä­ber! Horch, / die Tod­ten regen sich!“ Klingt nach Auf­er­ste­hung, Her­der  -  der Mann war Super­in­ten­dent!  -  traute der E-Gitarre eini­ges zu: „Wie schwe­bet jetzt / der Ton auf aller Schöp­fung Fit­ti­gen / erwar­tend. Und die Lüfte rau­schen. Hört, / Jeho­vah kommt! Er kommt! sein Don­ner ruft!“ Moving Noi­ses heißt das Fes­ti­val, das wir, Her­der im Ohr, ver­an­stal­ten. Wei­ter­le­sen

… was Menschen schufen

ChorWerk Ruhr | CWR 78

FOTO: PEDRO MALINOWSKI Chorwerk Ruhr KONTAKT Kultur Ruhr GmbH Leithestraße 35 45886 Gelsenkirchen Telefon 0209. 60 50 7 - 100 Telefax 0209. 60 50 7 - 109 Facebook: www.facebook.com/chorwerkruhr PROJEKTLEITUNG Jürgen Wagner Durchwahl 0209. 60 507 - 114 E-Mail an j.wagner@chorwerkruhr.de PROJEKTKOORDINATION Martina Ossoble Durchwahl 0209. 60 507 - 115 E-Mail an m.ossoble@chorwerkruhr.de PROJEKTASSISTENZ Kevin Jagelki Durchwahl 0209. 60 507 - 116 E-Mail an k.jagelki@chorwerkruhr.de
Chor­Werk Ruhr by Pedro Malinowski

Sollte es mal dahin kom­men, dass keine Reli­gion mehr exis­tiert und keine Vor­stel­lung davon, dass alles, was ist, nicht alles sein muss, viel­leicht wird man dann, im Blick zurück, vor Ehr­furcht auf die Knie gehen, Ehr­furcht vor dem, was Men­schen, die glau­ben konn­ten, an Schön­heit schu­fen. // Infos zum Konzert

„Radikaler Individualismus“

Qntal VII

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QNTAL VII Book­let [Ausschnitt]

Nietz­sche vor­weg, die­ser Satz: „Wo Sehn­sucht und Ver­zweif­lung sich paa­ren, da ent­steht die Mys­tik.“ Ein erstaun­li­cher Satz, ein ande­rer Zugang zu QNTAL: Die mys­ti­sche Erfah­rung  -   also das, was Qntal in der Musik erin­nert  -  sei eben nicht, dass der Mensch eins werde mit Gott, son­dern die eigene Sehn­sucht ver­eine sich mit der eige­nen Ver­zweif­lung. QNTAL VII ist wie ein Nach­hö­ren die­ser inne­ren Begeg­nung, der „inne­ren Offen­ba­rung“, wie Paul Til­lich über die Mys­tik gesagt hat. Wei­ter­le­sen

inspired by

Security Project | Peter Gabriel's Music

2015-02 Solsbury_Hill by Thomas Nielsen in half inspired by the cover (Solsbury Hill) of Peter Gabriel's first solo album
Tho­mas Niel­sen (cc) inspi­red by the cover of Peter Gabriel’s first solo album

Wenn man ver­ste­hen will, warum Peter Gabriel nicht nur Songs, son­dern Musik­ge­schichte geschrie­ben hat, muss man sich The Rhythm of the Heat oder San Jac­into anhö­ren und dann so ein Geht­gar­nicht wie Gra­ce­land von Paul Simon: Gabriel und seine Band  -  Jerry Marotta spielt am Sams­tag bei uns  -  konn­ten sich in andere musi­ka­li­sche Wel­ten hin­ein hören anstatt etwas her­aus zu holen. Wei­ter­le­sen