Hans-Ehrenberg-Preis für Wim Wenders

Fotos: Ayla Wessel, Heinr. Brinkmöller-Becker

Wim Wen­ders by Hein­rich Brinkm­öl­ler-Becker

„Bewa­re that thou for­get not the LORD thy God, in not kee­ping his com­man­dments, and his judgments, and his sta­tu­tes, which I com­mand thee this day: Lest when thou hast eaten and art full, and hast built good­ly hou­ses, and dwelt ther­ein. And when thy herds and thy flocks mul­ti­ply, and thy sil­ver and thy gold is mul­ti­plied, and all that thou hast is mul­ti­plied. Then thi­ne heart be lifted up, and thou for­get the LORD thy God, which brought thee forth out of the land of Egypt, from the hou­se of bonda­ge.“ 5 Mose 8, King James Bible, Wim Wen­ders‘ Respons. Hier die Foto-Gale­ri­en von Ayla Wes­sel und Hein­rich Brinkm­öl­ler-Becker: Wei­ter­le­sen

Rebekka Bakken

"December Nights" | 19. Dezember

Rebek­ka Bak­ken bei Felix Bro­ede

Kris­tal­li­ne Küh­le, im nächs­ten Moment hüllt sie mit Wär­me ein. Sie kann erdig sein und folk­ig, dann wie­der sou­lig, sanft, las­ziv  —  die Facet­ten, die die­se Stim­me gewinnt, las­sen nie­der­kni­en. „Decem­ber Nights“. Mehr Infos und Tickets hier 

Bugge Wesseltoft solo

"Everybody Loves Angels" | 2. Dezember

BuggeWesseltoft 1Er hat den Jazz unter Strom gesetzt, ist Licht­ge­stalt des Nujazz, Mas­ter­mind des euro­päi­schen Jazz und was nicht alles. Völ­lig wehr­los aber macht, wenn er zurück kehrt ans Kla­vier, den unfass­bar tröst­li­chen Klang des Grand Pia­nos … „Ever­y­bo­dy loves Angels“, es wird, dafür sor­gen Engel, auf sei­nen Flü­gel schnei­en. Mehr Infos

„Eine große Metapher für dieses Land“

Hans Ehrenberg, Wim Wenders

Wim Wen­ders | © Peter­Lind­bergh 2015

Hans Ehren­berg war Jude und Christ, Phi­lo­soph und Publi­zist, er wur­de zum Vor­den­ker gegen die Nazis und ihren tota­li­tä­ren Staat. Der pro­tes­tan­ti­sche Hans-Ehren­berg-Preis erin­nert an den Bochu­mer Pfar­rer, am 17. Sep­tem­ber wird der Preis an den Künst­ler Wim Wen­ders ver­lie­hen, die Lau­da­tio hält der Rats­vor­sit­zen­de der EKD, Hein­rich Bed­ford-Strohm. Wen­ders, einer der bedeu­tends­ten Film­künst­ler der Gegen­wart, wird für einen künst­le­ri­schen Stil geehrt, „der einen Spiel­raum offen hält für das, was sich dem Zugriff ent­zieht“, so der Bochu­mer Super­in­ten­dent Gerald Hag­mann: Die Frei­heit des Glau­bens, die Hans Ehren­berg gegen den tota­li­tä­ren Staat ver­tei­digt habe, sei immer auch die Frei­heit der Kunst, die Frei­heit der Kunst immer auch die des Glau­bens, so Hag­mann wei­ter, bei­de sei­en sie „Indi­ka­to­ren einer frei­en Gesell­schaft“. Wei­ter­le­sen

Glocken läuten zu 9/11: Terror ächten!

11. September 14:46 - 15:03 Uhr

9/11, 14:46 Uhr auf dem Platz des euro­päi­schen Ver­spre­chens | Foto | Ayla Wes­sel, Kul­tur­agen­tüer 2014 ©

Die Glo­cken der Chris­tus­kir­che läu­ten nur ein­mal im Jahr, immer am 11. Sep­tem­ber von 14:46 h bis 15:03 h. Sie erin­nern dar­an, dass es an die­sem Tag vor 16 Jah­ren etwas gege­ben hat, das es nie zuvor gege­ben hat: ein welt­wei­tes Mit­füh­len und Mit­lei­den, ein Emp­fin­den, das alle Men­schen, die ein Herz in sich tra­gen, mit­ein­an­der ver­band, wo immer sie auf dem Erd­ball leben. Als hät­te die Mensch­heit für einen kur­zen Moment die Augen auf­ge­schla­gen. In allem Ent­set­zen war dies ein Moment von gro­ßer Schön­heit, er ging vor­über. Wei­ter­le­sen

4 Fragen an Wim Wenders

Hans-Ehrenberg-Preis | 17. September

Wim Wen­ders by Dona­ta Wen­ders 2004 | © Dona­ta Wen­ders

Am 17. Sep­tem­ber ehren wir Wim Wen­ders mit dem Hans-Ehren­berg-Preis. Johann Hin­rich Claus­sen, Kul­tur­be­auf­trag­ter der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, sprach mit dem Regis­seur und Autor, der zu den wich­tigs­ten Film­künst­lern der Gegen­wart zählt: Herr Wen­ders, das Kino ist sicher­lich kei­ne mora­li­sche Anstalt. Den­noch die Fra­ge, ob es einen huma­nen Cha­rak­ter haben kann. Wor­in könn­te er bestehen? Wim Wen­ders: In der simp­len Annah­me, dass Fil­me durch­aus lebens­dien­lich oder men­schen­freund­lich sein kön­nen und vor allem Fra­gen beant­wor­ten kön­nen, näm­lich die ein­fachs­te, aber auch dring­lichs­te von allen: „Wie soll man leben?“  Wei­ter­le­sen

Vom Paradies zum Bierkeller

Über Städte, urbEXPO und Utopien

Mark­ham-sub­urbs near Onta­rio, Novem­ber 2005 by IDu­ke (cc)

Im Ruhr­ge­biet fällt es schwer, den Städ­ten einen uto­pi­schen Gehalt anzu­dich­ten, das ist beru­hi­gend: Die idea­le Stadt ist die ver­las­se­ne und umge­kehrt, jeder Lost Place ist eine gebau­te Uto­pie. Klei­ner Streif­zug durch die Bau­ge­schich­te, er führt aus dem Para­dies in den Bier­kel­ler neben­an. Zunächst also: Wei­ter­le­sen

„Tako je govoril Zaratustra“

Über Laibach, Nietzsche und den perfekten Ort

Lai­bach: „Also sprach Zara­thus­tra“, erschie­nen bei Mute ©

Von HONKE RAMBOW  ||  Drei Jah­re nach „Spect­re“ haben Lai­bach ein neu­es Album ver­öf­fent­licht. Dafür, dass Mas­ter­mind Ivan Nowak bereits 2011 sag­te, die Slo­we­nen hät­ten Kon­zep­te für fünf Alben in der Schub­la­de, ist das eine lan­ge Zeit. Aller­dings muss die Pro­duk­ti­on auch erst mal finan­ziert wer­den, und so tour­ten Lai­bach nahe­zu unun­ter­bro­chen mit unter­schied­li­chen Pro­gram­men, mit „Revi­si­ted“, „Spect­re“ und zuletzt mit „Sound Of Music“, rea­li­sier­ten ihren Auf­se­hen erre­gen­den Auf­tritt in Nord­ko­rea nebst Doku­men­tar­film und schu­fen Sound­tracks für Thea­ter­pro­duk­tio­nen ua für Sebas­ti­an Baum­gar­ten und Milo Rau. Auch das jetzt erschie­ne­ne Album „Also sprach Zara­thus­tra“ war zunächst ein Thea­ter­sound­track: Wei­ter­le­sen

Feidman plays Beatles

3. Januar 18 | VVK hat begonnen!

Pressefoto_Giora_Feidman_01 by Sascha Neroslavsky

Gio­ra Feid­man by Sascha Neros­lavs­ky ©

Als er die Beat­les zum ers­ten Mal hör­te, war der Maes­tro 28 Jah­re alt, Len­non war 24 und McCart­ney 22, „es steck­te eine unheim­li­che Kraft in ihrer Musik“. Gio­ra Feid­man & Rast­rel­li Cel­lo Quar­tett, spe­cial guest: Jeru­sa­lem Duo, VVK hat begon­nen! Mehr Infos

Rodrigo Leao & Scott Matthew

"Life is long" | 03. Oktober

RODRIGO LEAO & SCOTT MATTHEW PORTRAIT

RODRIGO LEAO & SCOTT MATTHEW ©

Das Kon­zert mit Scott Mat­thew & Rod­ri­go Leao ist abge­sagt. Es gibt kei­nen Nach­hol­ter­min. Bereits gekauf­te Tickets kön­nen an den jewei­li­gen Vor­ver­kaufs­stel­len zurück­ge­ge­ben wer­den.

Hans-Ehrenberg-Preis für Wim Wenders

17. September | Kirche der Kulturen

Wim Wenders (c) DonataWenders2005

Wim Wen­ders | © Dona­ta Wen­ders 2005

Der Künst­ler Wim Wen­ders wird mit dem pro­tes­tan­ti­schen Hans-Ehren­berg-Preis 2017 geehrt. Die Lau­da­tio auf den Regis­seur, Autor und Pro­du­zen­ten, einen der bedeu­tends­ten Film­künst­ler der Gegen­wart, hält der Rats­vor­sit­zen­de der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, Dr. Hein­rich Bed­ford-Strohm. Wen­ders wer­de für einen künst­le­ri­schen Stil geehrt, „der Frei­raum lässt für das, was unver­füg­bar ist“, heißt es in der Begrün­dung: Die Bil­der, die Wen­ders schaf­fe, „laden dazu ein, das Bil­der­lo­se mit­zu­den­ken, das Hei­li­ge im Welt­li­chen“. Wei­ter­le­sen

Stoppok!

Donnerstag 16. November | VVK läuft

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Ste­fan Stop­pok ©

Das Revier in Oran­ge, das Solo mit Gast: Stop­pok mit Tess Wiley. Mehr Infos

Pop zum Sonntag. Thema: Lost

Oliver Schulthoff über Lost Places und urbEXPO

urb­EX­PO 2016 in den Schle­gel-Kel­lern neben der Chris­tus­kir­che | Foto thw

Neue Rei­he auf die­ser Sei­te in locke­rer Fol­ge: Oli­ver Schult­hoff ist resi­dent-dj der Chris­tus­kir­che, der Her­me­neut einer unent­wirr­ten Gegen­wart, er erklärt sie pop­kul­tu­rell plau­si­bel, also völ­lig unent­wir­rend, dafür geschmacks­ver­stär­kend. The­ma der ers­ten Fol­ge: Lost. Mit Ein­sichts­aus­lö­sern von Janet Jack­son und June und Truck Stop und Marc Almond und den Dexy’s Mid­ni­ght Run­ners:  Wei­ter­le­sen

Hundreds: Wilderness

"Wilderness" elektro-akustisch | 8. Dezember

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Hund­reds ©

Das geheim­nis­vol­le Mega-Album des Duos in elek­tro-akus­ti­scher Fas­sung. Wild­nis ist eben nicht nur rau und gewal­tig, sie kann auch ruhig sein, rein und klar. Die glei­chen Songs  —  und doch anders. VVK hat begon­nen ! Mehr Infos

Ob eine Marionette wohl einen Steigbügel halten kann?

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Foto Ayla Wes­sel | Kul­tur­agen­tu­er

Mal so dahin gefragt: Wür­de ein Steig­bü­gel von einer Mario­net­te gehal­ten und die Mario­net­te von einem Pup­pen­spie­ler, und wür­de die­ser Pup­pen­spie­ler dann sei­nen Fuß in den Steig­bü­gel stel­len, den sei­ne Mario­net­te hält … Münch­hau­sen, oder? In jedem Fall ein trü­ber Sumpf, aus dem, wer Den­ken übt mit Nai­doo, nicht ent­kommt.

„Vorliebe für seltsame Vereine“

Ein Tag für Europa | Review

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Cuvee, Mèlan­ge, Mischung: Küwee | © Ayla Wes­sel, Kul­tur­agen­tüer

Was uns hel­fen könn­te in Euro­pa? „Posi­tiv sein.“ Sagt Johan Simons, Inten­dant der Ruhr­tri­en­na­le. „Ver­trau­en und Akzep­tanz“, sagt Gert­jan Ver­beek, Trai­ner des VfL. Zwei Bot­schaf­ten aus den Nie­der­lan­den, deren Bot­schaf­te­rin per Video zuge­schal­tet war: Der Platz des euro­päi­schen Ver­spre­chens, so Moni­que van Daa­len, habe vor­weg genom­men, was heu­te als Pul­se of Euro­pe durch die Städ­te gehe  —  ein euro­päi­sches Gefühl. Es ist eines für die Cuvee, die Mischung. Hier eine Review auf den „Tag für Euro­pa“ in Bochum. Wei­ter­le­sen

Stadtansichten

Frida Golds Video aus der Christuskirche

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Fri­da Gold in der Chris­tus­kir­che Bochum

Eine Nacht in der Chris­tus­kir­che, eine im Licht­Kunst­Tor am Haupt­bahn­hof: Fri­da Gold kommt nach Bochum zurück und hat „Zurück zu mir“ neu gedreht. Schö­nes Video. Schö­nes Bochum. Dage­gen sieht Grö­ne­mey­ers Text über die­se Stadt doch etwas alt aus und ganz grau. Hier das Video: Wei­ter­le­sen