Bagger kommen zurück

PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS | 17. Februar 2011

Comeback der Bagger: Vom Inhalt und Sinn der Bauarbeiten
Come­back der Bagger

Der Win­ter geht, die Bag­ger kom­men. Vor ein paar Wochen war es umge­kehrt und die Auf­re­gung groß, als die Bag­ger gin­gen, weil der Win­ter kam. Aber solange die Erde steht und Bochum auf ihr, wird das nicht auf­hö­ren, das mit dem Som­mer und Win­ter, dem Tag und der Nacht. Also gehen die Bau­ar­bei­ten jetzt wei­ter auf dem Platz des euro­päi­schen Ver­spre­chens, er wird in den kom­men­den Wochen mit einer geschwun­ge­nen Stu­fen­an­lage aus Basalt und Asphalt terrassiert.

In diese Ter­ras­sen wer­den 24 Beton­flä­chen ein­ge­las­sen und mit Rand­stei­nen mar­kiert. Sie zei­gen die Orte an, an denen die Stein­plat­ten mit den Namen von 15 000 Euro­pä­ern ein­ge­las­sen wer­den: Zum Ende des Kul­tur­haupt­stadt­jah­res hatte die Stadt Bochum zusam­men mit uns ja bereits mit­ge­teilt, dass es wei­ter­ge­hen werde mit dem Kul­tur­haupt­stadt­pro­jekt und dem Ziel, „die Stein­plat­ten mit den Namen zu pro­du­zie­ren und in den Platz ein­zu­las­sen: Die Namen sind nichts, was zu dem Platz hin­zu­käme wie ein Stra­ßen­schild, sie sind sein Inhalt und sein Sinn.“