„Keiner spricht für andere“

PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS | 2012

"Eine Einladung, zu sich selber zu stehen": Eine von bisher 14.500 Europäern, deren Namen den PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS bilden werden.

Foto: Ayla Wes­sel | Kulturagentüer

„Teil­neh­men kann jeder am Platz des euro­päi­schen Ver­spre­chens. Sein Ver­spre­chen ist frei. Er kann Europa her­bei­wün­schen oder bezwei­feln. Sein Ver­spre­chen ist seine Sache. Er behält sein Ver­spre­chen für sich. Aber jeder gibt ein eige­nes Ver­spre­chen ab. Nie­mand tritt an unsere Stelle auf dem Platz, kei­ner spricht für andere. Kul­tur kann nicht darin allein beste­hen, dass wir von vie­len musea­len Wun­der­kam­mern umge­ben sind, die wir bestau­nen, um selbst klein zu wer­den. Die Men­schen kön­nen in der Demo­kra­tie ler­nen, zu sich selbst zu ste­hen. Wir sel­ber sind Räume der Vor­stel­lung und Geheim­nis­trä­ger. Wir sind nicht aus Glas. Jeder ist eine geheime Bot­schaft, jeder von uns ist eine Insel. Jeder, der sei­nen Namen gibt, macht Europa ein Geschenk.“  -  Jochen Gerz im Inter­view mit K.West

Artikel am 30. Mai 2012 um 11:49 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Europäisches Versprechen | Trackbacks sind nicht möglich, aber Sie könneneinen Kommentar verfassen..


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