Mozarts Requiem

Konzert zum Totensonntag | 26. November

Theo Ober­heit­mann ©

Napo­le­on Bona­par­te oder Rudolph Mos­ham­mer: Wenn ein Trau­er­zug zum Tri­umph­zug wer­den soll, wird Mozarts Requi­em ein­ge­speist, das Werk ist zum öffent­li­chen Sound öffent­li­cher Selbst­in­sze­nie­rung gewor­den, die dar­auf anlegt, den Tod die­ses Selbst zu über­dau­ern. Unse­re Stadt­kan­to­rei unter Arno Hart­mann sucht, das Werk der Reprä­sen­ta­ti­on zu ent­zie­hen und es  —  an dem Tag, an dem der Toten gedacht wer­de und der eige­nen Sterb­lich­keit  —  so zu hören, wie Mozart es gehört haben mag, als er dar­über starb. Und ein Armen­be­gräb­nis erhielt. Kein Staats­akt, Mozarts Requi­em ist eher ein Got­tes­dienst für Unbe­dach­te: unpa­the­tisch, ohne Pracht, anti-monu­men­tal.  //  Mehr Infos zum Kon­zert.