Pfingstfest der akustischen Gitarre

Rafael Cortés, André Krengel, Richard Smith

Rafa­el Cor­tés by Chris­toph Gie­se

Am Beginn des Pfingst­fests steht was? Ein Drei­kö­nigs­tref­fen. Der ers­te: Rafa­el Cor­tés. Muss man nicht vor­stel­len, an der Fla­men­co-Gitar­re  —  die sel­ber als „Königs­dis­zi­plin“ der Akus­tik­gi­tar­re gilt  —  zählt er zur abso­lu­ten Welt­spit­ze. Spielt sei­ne Kon­zer­te schon mal zusam­men mit Paco de Lucia, Al di Meo­la und Tom­my Emma­nu­el. Ein begna­de­ter Kom­po­nist, ein stil­si­che­rer Arran­geur, eine anda­lu­si­sche Fami­li­en­tra­di­ti­on: Cor­tés stammt aus dem Ruhr­ge­biet. In der Kunst der Fin­gerstyle-Gitar­re wie­der­um ist Richard Smith eine Legen­de. Einer, der es nun für­wahr wis­sen muss  —  Tom­my Emma­nu­el  —  hat nicht sich, son­dern Smith zum „The world cham­pi­on” erklärt. Aus­ge­bil­det in Klas­sik und Jazz, mit Tau­sen­den Auf­trit­ten welt­weit, hat der gro­ße Chet Atkins über Richard Smith gesagt:

“Er spielt alles, was ich ken­ne, nur bes­ser.”

Drit­ter im Bund der drei Köni­ge: André Kren­gel. Er ist eine Art nach­wach­sen­des Wun­der. Wur­de in Düs­sel­dorf ent­deckt, war Preis­trä­ger des Creo­le-Prei­ses für Welt­mu­sik, so fan­gen vie­le Kar­rie­ren an und ver­san­den dann. Und er? Hat sich auf eige­ne Faust in die aller­ers­te Liga hin­ein gespielt. Es ist die Liga, wo kei­ner mehr mogeln kann, wo es auf jede Nuan­ce ankommt. Tech­nisch unglaub­lich ver­siert, stürmt Kren­gel den Gip­fel die­ser Kunst.

Dass dort auf dem Gip­fel die Chris­tus­kir­che war­tet, wun­dert nur, wer noch nie eine akus­ti­sche Gitar­re in ihr gehört hat: Der Klang der akus­ti­schen Gitar­re wird hier zu einem Uni­ver­sum fürs Ohr.


GIPFELTREFFEN DER AKUSTISCHEN GITARRE
André Kren­gel, Rafa­el Cor­tés, Richard Smith

» Frei­tag 18. Mai 20 Uhr
» Ein­lass 19 Uhr
» VVK 27 € zzgl Geb. | Tickets hier
» Abend­kas­se 33 €