Seebrücke Bochum: Demo am Samstag

Screen­shot from NASA’s glo­be soft­ware World Wind (cc)

„Stoppt das Ster­ben!“ Auf­ruf von Pro Asyl, zehn Jah­re her: „Wenn jemand vor unse­ren Augen zu ertrin­ken droht, müs­sen wir hel­fen.“ Mora­lisch gese­hen ist das Dilem­ma heu­te, zehn Jah­re spä­ter, nicht auf­zu­lö­sen: Je mehr Men­schen aus Lebens­ge­fahr geret­tet wer­den, umso mehr bege­ben sich in sie hin­ein, umso mehr kom­men in ihr um. Moral aller­dings ist kurz­sich­tig, sie ist zu dicht dran und muss es sein, um uns die Augen zu öff­nen. Aus der Distanz betrach­tet sieht das Gan­ze völ­lig anders aus und genau­so so: Im distan­zier­ten Blick wird klar, wie kurz der Weg ist, wie unschein­bar die Distanz, wie nah wir uns sel­ber sind. // Demons­tra­ti­on gegen das Ster­ben im Mit­tel­meer und in der Wüs­te am Sams­tag, 11:30 Uhr, HbF. Alle Infos hier.