Chorwerk Ruhr

"Balladen und andere Geschichten"

Chor­werk Ruhr by Pedro Mali­now­ski

Was ande­re schrie­ben: „Impo­sant und stimm­ge­wal­tig“ sei die­ser Chor, „wun­der­schön und betö­rend“, „wie ein Lot­to­ge­winn“ sei er und „eine Sen­sa­ti­on“, sei „erst­klas­sig“ und „gran­di­os“ und „prä­zi­se aus­ba­lan­ciert“ und sei bei alle­dem „extrem anspruchs­voll“, sei „klar und homo­gen, prä­zi­se und fein­ner­vig, stil­be­wusst und dif­fe­ren­ziert“, sei „an Prä­zi­si­on, Into­na­ti­on und schö­nen Stim­men auch bei schwie­rigs­ten Stü­cken kaum zu über­tref­fen“, sei ein­fach „Welt­klas­se“ und „sin­gu­lär: Solch eine Denk- und Klang­land­schaft sucht in ihrer kon­tem­pla­ti­ven Kraft ihres­glei­chen“. Wei­ter? Wei­ter: CHORWERK RUHR bie­te eine „schlicht­weg fabel­haf­te Klang­kul­tur“, „erle­se­ne Fähig­kei­ten“ und „unglaub­li­che Dyna­mik“, „beein­dru­cken­de Prä­senz“ und „schwe­ben­de Leich­tig­keit“, „höchs­te San­ges­kunst“ und eine „gera­de­zu voll­kom­me­ne Ton­rein­heit und Bril­lanz“, dazu eine „sel­ten zu erle­ben­de Inten­si­tät“, einen „schwe­re­lo­sen, fle­xi­blen, stets homo­ge­nen Klang, plas­ti­sche Dik­ti­on und lupen­rei­ne Into­na­ti­on“, sum­ma sum­ma­rum also „glän­zen­de Solis­ten, die sich zu einer Welt­klas­se-Ein­heit fügen“. Und ja, es geht noch wei­ter, es geht höher: „Hier sind irdi­sche und spi­ri­tu­el­le Kon­zen­tra­ti­on zu sich selbst gekom­men. In höchs­ter denk­ba­rer Ver­dich­tung.“ Geht noch höher, es geht „lächelnd zum Gip­fel­kreuz: So musi­ziert das Eli­te-Ensem­ble unter Flo­ri­an Hel­gath, das kaum Gren­zen zu ken­nen scheint.“ Noch höher? „Ein­mal Him­mel und zurück“. Abflug: 18. Novem­ber 17 Uhr. Ter­mi­nal: Chris­tus­kir­che Bochum. Tickets: hier. Erst­mal aber:

Ein­mal Ungarn und zurück, Ungarn a capel­la:

Die Namen, die im neu­es­ten CWR-Pro­gramm auf­tau­chen, sind einer­seits bekannt: Franz Liszt, Béla Bar­tok und Györ­gy Lige­ti zäh­len zum Reper­toire aller gro­ßen Chö­re, auch die Namen von Jósef Karai und Zol­tán Kodá­ly tau­chen ab und an auf den Pro­gramm­zet­teln auf, aber Péter Zom­bo­la? Már­ton Leven­te Hor­váth? Leven­te Gyön­gyö­si oder Bar­na Szabo?

Es sind die Namen von vier Kom­po­nis­ten, die alle Mit­te 30 bis Anfang 40 sind und aus einer über­rei­chen Tra­di­ti­on schöp­fen  —  und eben dar­auf grün­det die Idee die­ses Kon­zerts: Das Pro­gramm stellt Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart nicht gegen­über, son­dern  —  und dies gilt als eine der vor­züg­lichs­ten Qua­li­tä­ten von Chor­werk Ruhr  —  ver­bin­det sie mit­ein­an­der. Man hört und staunt: Geist­li­che Wer­ke begeg­nen der unga­ri­schen Volks­mu­sik, der baro­cke Klang des Cem­ba­los dem „Hun­ga­ri­an Rock“, der wie­der­um in einer typisch unga­ri­schen Lied­wei­se endet …

Es wird eine Rei­se, ja, aber sie führt nicht auf gera­der Stre­cke von Sta­ti­on zu Sta­ti­on zum Ziel, son­dern in einen Hör­raum hin­ein, der in alle Rich­tun­gen ver­weist. Dass die Chris­tus­kir­che als Hör­raum für Chor­mu­sik die Vor­aus­set­zun­gen bie­tet, die ein Welt­klas­se-Chor braucht, hat sich längs­tens bewie­sen: Chor­werk Ruhr und Chris­tus­kir­che koope­rie­ren seit 15 Jah­ren zusam­men, der Kir­chen­raum trägt die „fabel­haf­te Klang­kul­tur“ des Chors über sich hin­aus. Nach Ungarn und wie­der zurück.

CHORWERK RUHR | Balladen und andere Geschichten

CEMBALO und ORGEL: Chris­ti­an Rie­ger
CHORWERK RUHR
DIRIGENT: Zol­tán Pad

» Sonn­tag 18. Novem­ber | 17 Uhr
» Ein­lass 16:15 Uhr
» VVK 22 € zzgl. Gebüh­ren | 1/2 Preis für alle bis 25 Jah­re
» Tickets in allen VVK-Stel­len bun­des­weit oder direkt hier bei uns ordern

» hier alle Infos zum Pro­gramm

Eine Chor­Werk Ruhr Pro­duk­ti­on in Koope­ra­ti­on mit der Chris­tus­kir­che Bochum und dem Kul­tur­bü­ro Bochum.