Ein poetischer Assisi? Ein meditativer Marx?

Rainer Maria Rilke | 11. Januar

Rai­ner Maria Ril­ke by Pau­la Moder­sohn-Becker (cc)

Einer, der in der Lage war, Trost zu fin­den noch in einem wel­ken Blatt und hin­ter jeder Mau­er fer­ne Gär­ten ahn­te, er macht sich auf, in all dem Elend die Schön­heit zu suchen, den Glanz in der Armut, das Leuch­ten in der Dun­kel­heit. Ein poe­ti­scher Assi­si? Ein medi­ta­ti­ver Marx? Zum Ende sei­nes Lebens flir­te­te Ril­ke mit dem ita­lie­ni­schen Faschis­mus, dem „Schmied eines neu­en Bewußt­seins, des­sen Flam­me sich an einem alten Feu­er ent­zün­det“. Wir müs­sen Ril­ke, gera­de den reli­gi­ös emp­find­sa­men, immer auch als War­nung lesen. // Hier die Infos zum Ril­ke-Abend.