Nils & Friends

Alle Konzerte ausverkauft. Hoffen auf 2020.

Nils & Fri­ends 2014 in der Chris­tus­kir­che | © Sabi­ne Hahn­e­feld

2006, da war Mer­kel noch neu und der Bun­des­prä­si­dent hieß Köh­ler und das ist alles lan­ge her und war alles ande­re als nor­mal, ein Weih­nachtsal­bum ein­zu­spie­len. Seriö­se Leu­te, beruf­lich erfolg­reich, ästhe­tisch hoch gebil­det, gehen auf die Büh­ne und geben Sehn­sucht preis: „May­be this Christ­mas …“ Seit­dem  —  die Chris­tus­kir­che war 2006 allen­falls zur Hälf­te gefüllt  —  ist die Sehn­sucht nicht erfüllt, es gibt nur immer mehr Men­schen, die das kön­nen: sehn­süch­tig sein. Seh­nen, sagt das Wör­ter­buch, ist ein „Vb. refl.“ und bedeu­tet „‚innig, schmerz­lich nach etw. oder jmdm ver­lan­gen, lie­ben­des oder schmerz­li­ches Ver­lan­gen tra­gen‘. Her­kunft unge­wiss.“