Frank Martin: Golgotha

Konzert zum Karfreitag | Stadtkantorei, BoSy

Rijks­mu­se­um Ams­ter­dam, Late Rem­brandt Expo­si­ti­on 2015, The Three Cros­ses 1653 (cc)

Unter­gangs­stim­mung, Krieg bricht aus. Krieg mit Eng­land, es ist das Jahr 1652, und Rem­brandt malt, was er sieht, ein Licht-Dun­kel-Dra­ma. Men­schen, die nicht wis­sen wohin, in der Mit­te drei elen­dig Lei­den­de, die kei­ne Erlö­sung ver­spre­chen außer der einen: dass sol­ches Lei­den nicht gesche­hen soll. Knapp drei Jahr­hun­der­te spä­ter hat Frank Mar­tin  —  den Welt­krieg hat er in der Schweiz über­lebt, er sieht den Schre­cken in Rem­brandts „Drei Kreu­ze“ gespie­gelt  —  „Gol­go­tha“ geschrie­ben. Ein Werk zwi­schen Oper und Pas­si­on. Eines, das fest­hält an der Hoff­nung, dass sol­ches Lei­den nie wie­der sei.  //  70 Jah­re nach der Urauf­füh­rung im April 1949 füh­ren Stadt­kan­to­rei Bochum und Bochu­mer Sym­pho­ni­ker das Werk erneut auf. Tickets an der Tages­kas­se, alle Infos hier.