Stadt des europäischen Versprechens

Europa-Tage 8. - 10. Mai

Platz des euro­päi­schen Ver­spre­chens, Eröff­nung Dezem­ber 2015 | Foto Sab­i­tha Saul ©

„Wo liegt Euro­pa? Gibt es einen Ort in unse­rer Ima­gi­na­ti­on, der die­sen Namen trägt? Gibt es eine ver­bor­ge­ne Stel­le in unse­rem Her­zen?“ Die Fra­ge ist von Jochen Gerz, er hat sie uns vor Jah­ren gestellt in einer Zeit, in der Euro­pa zeit­los erschien und Frie­den in Euro­pa so selbst­ver­ständ­lich wie Tag und Nacht. Seit­dem hat sich vie­les geän­dert, Euro­pa ist frag­lich gewor­den. Das ist neu, es ist ris­kant, wie nur Demo­kra­tie ris­kant ist, eigent­lich ist es schön: Wir dul­den Euro­pa nicht län­ger wie ein Königs­haus, Euro­pa stellt sich uns zur Wahl. Und das sind kei­ne „Schick­sals­wah­len“, wie man jetzt oft sagen hört, es ist das Gegen­teil von Schick­sal, wir spre­chen über uns. Das Euro­pa, um das es uns in den kom­men­den Tagen geht, ist nicht laut, es ist nicht popu­lis­tisch, es gibt par­tout kein Feu­er­werk, es gibt Gedan­ken. Hier das gesam­te Pro­gramm (kli­cken).