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Debatte ums Kreuz (II) | Christian Link — 12.02.2013

12.02.2013 um 19:00 Uhr

Ein Fol­ter­in­stru­ment, an dem Unge­zählte star­ben: Warum ist dies, woran man Chris­ten erkennt? Warum steht es in vie­len Kir­chen im Zen­trum des Blicks?

Weil es, so Chris­tian Link, bis 2004 Pro­fes­sor für Sys­te­ma­ti­sche Theo­lo­gie an der Ruhr-Uni, daran erin­nert, dass wir Gott nicht im Him­mel suchen sol­len, son­dern dort, wo wir es mit dem Lei­den der Men­schen zu tun haben. Gott sel­ber hat das Leben bis zum Tod geteilt, des­halb kann Er „nahe“ sein.

Eine Umkeh­rung der Ver­hält­nisse, inso­fern eine revo­lu­tio­näre „Offen­ba­rung“: Luther hat diese Revo­lu­tion ins Zen­trum der Refor­ma­tion gerückt, und Bon­hoef­fer hat — ange­sichts der Über­macht des tota­li­tä­ren Staa­tes — den Satz for­mu­liert: „Nur der lei­dende Gott kann hel­fen.“

» Eine Ver­an­stal­tung der Evang. Stadt­aka­de­mie
» Kos­ten: 4 Euro

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Bohren & der Club of Gore | urban urtyp #26 — 10.02.2013

10.02.2013 um 19:00 Uhr

„Kult-Band“ nen­nen sich viele, Boh­ren sind es.

Mehr Infor­ma­tio­nen | „Boh­ren bauen Töne ab„

» Sup­port: [BOLT]
» {BOLT] bei Band­Camp

» urban urtyp Kon­zert: wie immer sonn­tags, wie immer 19 Uhr, wie immer nur 10 Euro
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Debatte ums Kreuz (I) | Klaus Wengst — 05.02.2013

05.02.2013 um 19:30 Uhr

„…dass der Gesalbte gemäß den Schrif­ten für unsere Sün­den gestor­ben ist.“

Die Vor­stel­lung, Jesus sei „für unsere Sün­den“ gestor­ben, ist hei­kel: Welch ein Gott, dass er ein sol­ches Opfer bräuchte. Welch fatale Idee, dass solch ein Opfer erlö­sende Kraft haben könnte. Eigent­lich gilt doch seit Abra­ham, dass alle Göt­ter die­ser Welt Opfer ver­lan­gen, nur die­ser Eine Gott nicht.

Klaus Wengst, bis 2007 Pro­fes­sor für Neues Tes­ta­ment an der Ruhr-Uni, zählt zu den Theo­lo­gen, die sehr genau auf jüdi­sche Theo­lo­gien hören. Umso erstaun­li­cher, dass er dafür plä­diert, die Idee vom Süh­ne­tod — genauer: die Idee stell­ver­tre­ten­der Sühne — nicht zu ver­ab­schie­den, son­dern bes­ser zu ver­ste­hen: Wenn es so ist, dass die Pas­sion Jesu in beton­ter Nähe zur biblisch-jüdischen Tra­di­tion erzählt wird, dass Jesus in der Johan­nes­pas­sion als Sou­ve­rän des eige­nen Geschicks auf­tritt, dass das Gespräch mit Gott die gesamte Pas­sion durch­zieht und sich an jüdi­sche Mär­ty­rer­theo­lo­gie anlehnt — kann die Vor­stel­lung des Süh­ne­tods dann als Appell an Gott gegen Gott ver­stan­den wer­den?

» Eine Ver­an­stal­tung der Evang. Stadt­aka­de­mie
» Ein­gang: West­ring 26 C
» 4 Euro AK

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György Konrád | Zum Tag der Befreiung — 27.01.2013

27.01.2013 um 17:00 Uhr

Ein gro­ßer Schrift­stel­ler, ein gro­ßer Euro­päer, eine gesamt­eu­ro­päi­sche Instanz: György Kon­rád, 1933 in der Nähe von Debrecen/Ungarn gebo­ren, war Prä­si­dent der Aka­de­mie der Künste, Prä­si­dent des Inter­na­tio­na­len P.E.N., wurde mit dem Frie­dens­preis des Deut­schen Buch­han­dels und Dut­zend ande­ren inter­na­tio­na­len Aus­zeich­nun­gen geehrt. Seit 69 Jah­ren hätte Kon­rád ermor­det sein sol­len.

Der 79jährige kommt eigens für diese Lesung an die­sem Tag nach Bochum. Der 27. Januar ist der Tag der Befrei­ung von Ausch­witz. Die Lesung wird lit­ur­gisch gerahmt von László Fekete, Ober­kan­tor der Buda­pes­ter Syn­agoge, der größ­ten in Europa.

» 5 EUR | freier Ein­tritt für alle bis 25 Jahre | für schu­li­sche Grup­pen frei
» Reser­vie­run­gen an info@christuskirche-bochum.de

Mehr Infor­ma­tio­nen | György Kon­rád: Zum Tag der Befrei­ung
Mehr Infor­ma­tio­nen | György Kon­rád: Europa ist ein Roman
Mehr Infor­ma­tio­nen | György Kon­rád: Wenn das Leben hei­lig ist

Nach­be­richt | Ein euro­päi­sches Gefühl
Nach­be­richt | Ein euro­päi­sches Ver­stum­men

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Experimental Evening Spezial

25.01.2013 um 19:30 Uhr

ANDREA BELFI | Ita­lien: Ein expe­ri­men­tel­ler Drum­mer, der Sound­wel­ten erschaf­fen kann, die rein gar nicht an ein Drum­set erin­nern. Feed­back­las­tige Dro­nes, noi­sige Klang­schleier und rhyth­mi­sche Ambi­ent­sounds.

ERIK SKODVIN alias Svarte Grei­ner | Nor­we­gen: Macht, was Belfi an den Drums, auf sei­nen diver­sen Sai­ten­in­stru­mente.

AIDAN BAKER | Kanada: Der Mann ist inzwi­schen zur zen­tra­len Figur der Ambient-Musik in Deutsch­land gewor­den.

Im ers­ten Teil des Kon­zerts wird es Solo-Auftritte geben, im zwei­ten Teil spie­len die drei erst­mals zusam­men.

VVK 13 Euro. VVK hat begon­nen.
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Jugendsinfonieorchester | Neujahrskonzert — 20.01.2013

20.01.2013 um 18:00 Uhr

Ver­an­stal­tet vom LC Bochum-Hellweg. Tickets ebd. oder an der Abendkasse

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Philharm. Chor | Brahms: Ein deutsches Requiem — 19.01.2013

19.01.2013 um 20:00 Uhr

PRELUDE
A-cappella-Chorwerke von Béla Bar­tók, Zol­tán Kodály, György Ligeti, Lajos Bár­dos und Józ­sef Karai.

Gemisch­ter Chor der Cor­vi­nus Uni­ver­si­tät Buda­pest
Ein­stu­die­rung: Sándor Kab­debó

JOHANNES BRAHMS: EIN DEUTSCHES REQUIEM

Miriam Meyer, Sopran
Chris­tian Miedl, Bari­ton
Phil­har­mo­ni­scher Chor Bochum
Ein­stu­die­rung: Harry Cur­tis
Bochu­mer Sym­pho­ni­ker
Harry Cur­tis, Diri­gent

Tickets unter bochumer-symphoniker.de

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Aiko Tominaga | Klavierkonzert — 15.01.2013

15.01.2013 um 19:30 Uhr

Dome­nico Scar­latti (1685–1757) | Sonate E-Dur K.380 und Sonate G-Dur K 455

Johan­nes Brahms (1833–1897) | Schumann-Variationen op. 9 fis-Moll

Frédé­ric Cho­pin (1810–1849) | Etüde op. 10 Nr. 5 Ges-Dur

Franz Liszt (1811–1886) | Sonate h-Moll

» Ein Kon­zert der Stadt­aka­de­mie Bochum
» 6 EURO Abend­kasse inkl. Imbiss im Anschluss an das Kon­zert
» Ein­lass über Zugang West­ring 26 C

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Pretty Mery K | urban urtyp #25 — 13.01.2013

13.01.2013 um 19:00 Uhr

Band mit Front­frau, das gibt es häu­fi­ger. Aber dass es eine sol­che Stimme geben kann. Sie über­wäl­tigt bei­läu­fig.

Ein urban urtyp Kon­zert: wie immer sonn­tags, wie immer 19 Uhr, wie immer nur 10 Euro.

Mehr Infos: „Schwer ist nur das Schwe­re­lose„

Noch mehr Infos: „Pretty Mery K: Bore­dom„
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Heinz Sauer & Michael Wollny — 06.01.2013

06.01.2013 um 17:00 Uhr

„Don’t Explain“ heißt das jüngste Album der bei­den, dem Titel zum Trotz müs­sen wir das erklä­ren: Wenn Wollny und Sauer zusam­men kom­men, geht es um den Moment, in dem etwas ent­steht. Keine Abspra­che, keine Wie­der­ho­lungs­taste, sie kon­zen­trie­ren sich auf das, was da ist, auf den Raum, das Publi­kum, den Spi­rit, der ent­steht.

Heinz Sauer, Elder Sta­tes­man des deut­schen Jazz, ein ent­schie­de­ner Indi­vi­dua­list, hat dem Saxo­phon sei­nen eige­nen Stil beige­bracht. Weih­nach­ten wird er 80!, er hat mit Archie Shepp gespielt, mit Jack de Joh­nette, Tomasz Stanko und wem nicht alles. Der Mann hat nicht nur Erfah­rung, er drückt sie aus.

Wäh­rend Michael Wollny, ein 1/2 Jahr­hun­dert jün­ger als Sauer, vor einem rie­si­gen Erbe steht, das er weder plün­dert noch ver­wal­tet, son­dern in das er sich stellt. „Er bringt alles mit, was man von einem per­fek­ten Jazz­pia­nis­ten ver­lan­gen kann“, schrieb die FAZ über ihn: „Vir­tuose Tech­nik und über­schäu­mende Fan­ta­sie, Dis­zi­plin und die Fähig­keit zum krea­ti­ven Chaos, Sinn­lich­keit und ästhe­ti­sches Gespür.“ So jung er ist, Wollny zählt zu den Gro­ßen des euro­päi­schen Jazz.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen: „Ein 1/2 Jahr­hun­dert und ein Mys­te­rium„

18 EUR | hal­ber Preis für alle bis 25 Jahre
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