12.02.2013 um 19:00 Uhr
Weil es, so Christian Link, bis 2004 Professor für Systematische Theologie an der Ruhr-Uni, daran erinnert, dass wir Gott nicht im Himmel suchen sollen, sondern dort, wo wir es mit dem Leiden der Menschen zu tun haben. Gott selber hat das Leben bis zum Tod geteilt, deshalb kann Er „nahe“ sein.
Eine Umkehrung der Verhältnisse, insofern eine revolutionäre „Offenbarung“: Luther hat diese Revolution ins Zentrum der Reformation gerückt, und Bonhoeffer hat — angesichts der Übermacht des totalitären Staates — den Satz formuliert: „Nur der leidende Gott kann helfen.“
» Eine Veranstaltung der Evang. Stadtakademie
» Kosten: 4 Euro
