Wenn es die Ausländer nicht gäbe - das war ja lange Jahre das dümmste Argument dafür, dass es sie geben soll - würde niemand mehr den Müll abholen. Also kann, solange es sie gibt, Müll produziert werden und wird es auch: Von Sarrazins Buch beispielsweise leben alle gut, die Sarrazins, ihre Kritiker und die Müllmanner. „Deutschland schafft sich ab“ schafft gute Jobs und recycelte Debatten: Heute auf den Tag genau vor 30 Jahren - am 17. Juni 1981 - wurde das „Heidelberger Manifest“ verfasst, 15 hochkarätige Wissenschaftler unterschrieben Sätze wie diesen: „Völker sind (biologisch und kybernetisch) lebende Systeme höherer Ordnung mit voneinander verschiedenen Systemeigenschaften, die genetisch und durch Traditionen weitergegeben werden.“
Reviews
Review | Orka & Oktopus
urban urtyp #10 live im Mai 2011
Deutsche Welle
urban urtyp in Saudi-Arabien
Alle denken immer, der Kirche liefen die Leute weg. In absoluten Zahlen ist das nicht nur falsch, relativ gesehen ist es nur relativ. „Wetten dass“ zum Beispiel schlägt sich mit ganz anderen Zahlen herum, und unter allen Zeitungen, die ihre Leser binden statt bilden, lernt jetzt selbst BILD, dass Einbuße mit Buße tun etwas zu tun haben könnte. Alle sind auf dem Sprung, warum auch nicht, das hält den Laden am Leben. Seltsam nur, wenn man just Kirchen unterschiebt, sie lebten so ein Leben aus schierer Not und täten, was sie tun, nicht aus Vergnügen. Wir hier machen, was wir machen, weil es sinnvoll ist und weil, was sinnvoll ist, Spaß macht. Darüber - über urban urtyp und die Lust daran, Musik nicht nur zu hören, sondern zu erleben — hat Simone Lauenstein von der Deutschen Welle neulich mit netter Neugier einen kleinen Film gedreht. Über Ideen aus Plastik und Schlegel aus Flaschen und Billie Ray Martin vorm Kreuz. Lieben Dank an Simone (und ein Gran weniger Dank an den, der …
Scudetto [ital] Hakoah [hebr]
Unser Rückblick zum Saisonrückblick | 26. Mai 19:30 Uhr
Ob Fußball wie Religion sei, Stadiongesänge wie Choräle, Steilpässe wie eine Offenbarung usw., das ist alles hübsch gedacht und ganz egal. Nicht egal ist, dass Ben Redelings und Frank Goosen bei uns auf die Saison zurückblicken. Nicht egal ist, dass der VfL „vielleicht doch nicht so scheiße“ ist und darum wiederaufsteigbar. Nicht egal ist, dass Ernst-Otto Stüber, der VfL-Aufsichtsratsvorsitzende, einer von uns ist. Und auch nicht egal, sondern eine unfassbare Geschichte ist, dass die Blau-Weißen von der Castroper Straße, lange vor dem BVB, Deutscher Fußballmeister geworden sind. Das war 1938 …


