Kuratorium

Evangelische Bürgerkirche

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Turm der Chris­tus­kir­che Bochum | © Mat­thi­as Dusch­ner

Bür­ger­kir­che heißt: Für jeweils fünf Jah­re bil­det sich ein Kura­to­ri­um, es gestal­tet Kon­zept und Pro­gramm auf der Schnitt­stel­le von Kir­che, Kul­tur und städ­ti­scher Gesell­schaft. Die Mit­glie­der des Kura­to­ri­ums, das sich  —  zuletzt 2016  —  für jeweils fünf Jah­re kon­sti­tu­iert:

Andre­as Bent­ler | Bochum Mar­ke­ting

Gerd Eden | eden und team Wer­be­agen­tur

Bir­git Fischer | Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin des vfa 

Mar­cus Glo­ria | Cool­tour Agen­tur

Dr. Hans Gün­ther Golins­ki | Direk­tor Muse­um Bochum

Dr. Gerald Hag­mann | Super­in­ten­dent | stellv. Vor­sit­zen­der

Dr. Hans H. Han­ke | West­fä­li­sches Amt für Denk­mal­pfle­ge

Hans-Joa­chim Hauschulz | Logos Gas­tro­no­mie

Gido Hüls­mann | Soan-Archi­tek­ten

Cars­ten Köchel | Com­kom Digi­tal Media

Gerd Liedt­ke | Freun­des­kreis Bochu­mer Syn­ago­ge

Micha­el Mau­er | Juwe­lier

Till­mann Nein­haus | IHK Mitt­le­res Ruhr­ge­biet

Johann Phil­ipps | Kreis­hand­werks­meis­ter

Ger­hard Schä­fer | Rek­tor der Evang. Hoch­schu­le RWL

Peter Scheff­ler | Super­in­ten­dent a.D.

Prof. Dr. Rai­ner Slot­ta | Direk­tor des Deut­schen Berg­bau-Muse­ums a.D.

Jörg Son­ne­born | Evang. Kir­che in Bochum

Ern­st-Otto Stüber | Ober­bür­ger­meis­ter Stadt Bochum a.D. | Vor­sit­zen­der

Rolf D. Suhl | Stif­tung Oper in Ber­lin

Manue­la Thei­le | Vor­stand der Evang. Kir­che Bochum

Chris­ta Tho­ben | Minis­te­rin des Lan­des NRW a.D.

Tho­mas Wes­sel | Chris­tus­kir­che Bochum | Geschäfts­füh­rer

Dr. Chris­to­ph Zöpel | Staats­mi­nis­ter im Aus­wär­ti­gen Amt a. D.

Satzung des Kuratoriums

Die Prä­am­bel fasst die Arbeit des Kura­to­ri­ums zusam­men:

Neben dem Erhalt des Kul­tur­guts Chris­tus­kir­che Bochum, einem der bedeu­tends­ten Sakral­neu­bau­ten Euro­pas, weiß sich das Kura­to­ri­um einer der Bedeu­tung des Ensem­bles gemä­ßen Nut­zung ver­pflich­tet.

Das Kon­zept für eine KIRCHE DER KULTUREN, heißt es wei­ter, geht von drei Prä­mis­sen aus:

Kul­tur ist, was der Wür­de des Men­schen Aus­druck ver­leiht.

Kul­tur ist auch ein Fak­tor wirt­schaft­li­cher Ent­wick­lung und Para­me­ter einer leben­di­gen Stadt.

Kir­che der Kul­tu­ren ist eine evan­ge­li­sche und zugleich offe­ne Kir­che, ein öffent­li­cher Raum für eine Kul­tur der Dif­fe­renz.

Aufgaben des Kuratoriums

Sei­ne Tätig­kei­ten sie­deln auf der Schnitt­stel­le von Kir­che, Kul­tur und städ­ti­scher Gesell­schaft.

Es för­dert die Selbst­ver­stän­di­gung einer städ­ti­schen Gesell­schaft, die Kul­tur nicht als eth­ni­sche, son­dern als sozia­le Kate­go­rie begreift.

Ange­sichts spe­zi­fi­scher Pro­ble­me der Städ­te im Ruhr­ge­biet (shrin­king cities, brain drain u.a.) för­dert das Kura­to­ri­um For­men und For­ma­te, die es erlau­ben, dem je eige­nen kul­tu­rel­len Selbst­ver­ständ­nis im öffent­li­chen Raum der Kir­che Aus­druck zu ver­lei­hen. Es för­dert eine Kul­tur, die zum Blei­ben ver­füh­re.

Das Kura­to­ri­um för­dert Erin­ne­rungs­kul­tur.

Es ent­wi­ckelt Initia­ti­ven zur nach­hal­ti­gen finan­zi­el­len Siche­rung der kul­tu­rel­len Arbeit in der Chris­tus­kir­che.

Es sucht die Ver­net­zung mit ande­ren Kul­tur­ein­rich­tun­gen der (Innen-) Stadt, den städ­ti­schen sowohl wie kirch­li­chen und pri­va­ten (sog. Off-Kul­tur). […]

Das Kura­to­ri­um sieht sich der Kom­mu­ni­ka­ti­on des PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS ver­pflich­tet.

Mit Ablauf des Jah­res 2021 wird das Kura­to­ri­um erneut über sein wei­te­res Bestehen und die künf­ti­ge Aus­rich­tung sei­ner Arbeit beschlie­ßen. Erst­mals gegrün­det wor­den war es 1998. Damals hat­ten sich die Kura­to­ren der Auf­ga­be gestellt,

den vom Ein­sturz bedroh­ten Turm der Chris­tus­kir­che als Denk­mal gegen Gewalt zu erhal­ten.

Mit Abschluss des Sanie­rungs­pro­jekts  —  1,85 Mil­lio­nen EUR, davon 542.000 EUR pri­va­ter Spen­den­mit­tel  —  hat­te sich das Gre­mi­um der Auf­ga­be gestellt, die inhalt­li­che Arbeit zu beglei­ten und ihre Schwer­punk­te zu set­zen.