Kuratorium

Evangelische Bürgerkirche

Ayla Wessel | Kulturagentüer
Ayla Wes­sel | Kulturagentüer

Bür­ger­kir­che heißt: Für jeweils fünf Jahre bil­det sich das Kura­to­rium, es gestal­tet Kon­zept und Pro­gramm auf der Schnitt­stelle von Kir­che, Kul­tur und städ­ti­scher Gesell­schaft. Die Mit­glie­der des Kura­to­ri­ums, das sich  -  zuletzt 2011  -  alle fünf Jahre neu konstituiert:

Andreas Bent­ler | Bochum Marketing 

Bir­git Fischer | Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin des vfa 

Gerd Eden | eden und team Werbeagentur

Mar­cus Glo­ria | Cool­tour Agentur

Dr. Hans Gün­ther Golin­ski | Direk­tor Museum Bochum

Dr. Gerald Hag­mann | Super­in­ten­dent | stellv. Vors.

Dr. Hans H. Hanke | West­fä­li­sches Amt für Denkmalpflege

Hans-Joachim Hauschulz | Logos Gastronomie

Cars­ten Köchel | Com­kom Digi­tal Media

Prof. Dr. Nor­bert Lam­mert | Prä­si­dent des Deut­schen Bundestages

Gerd Liedtke | Freun­des­kreis Bochu­mer Synagoge

Michael Mauer | Juwelier

Till­mann Nein­haus | IHK Mitt­le­res Ruhrgebiet

Johann Phil­ipps | Kreishandwerksmeister

Kriem­hild Rud­dat | Vor­stand der Evang. Kir­che Bochum

Peter Scheff­ler | Super­in­ten­dent a.D.

Prof. Dr. Rai­ner Slotta | Direk­tor des Deut­schen Bergbau-Museums a.D.

Ernst-Otto Stüber | Ober­bür­ger­meis­ter Stadt Bochum a.D.

Rolf D. Suhl | Stif­tung Oper in Berlin

Prof. Dr. Klaus Ten­felde † | Stif­tung Biblio­thek des Ruhrgebiets

Manuela Theile | Vor­stand der Evang. Kir­che Bochum

Christa Tho­ben | Minis­te­rin des Lan­des NRW a.D.

Tho­mas Wes­sel | Chris­tus­kir­che Bochum | Geschäfts­füh­rer

Andrea Wei­ser | Vor­stand der Evang. Kir­che Bochum

Chris­tof Wie­sche­mann | Rechts­an­walt | Vor­sit­zen­der

Dr. Chris­toph Zöpel | Staats­mi­nis­ter im Aus­wär­ti­gen Amt a. D.

Satzung des Kuratoriums

Die Prä­am­bel fasst die Arbeit des Kura­to­ri­ums zusammen:

Neben dem Erhalt des Kul­tur­guts Chris­tus­kir­che Bochum, einem der bedeu­tends­ten Sakral­neu­bau­ten Euro­pas, weiß sich das Kura­to­rium einer der Bedeu­tung des Ensem­bles gemä­ßen Nut­zung verpflichtet.

Das Kon­zept für eine KIRCHE DER KULTUREN, heißt es wei­ter, geht von drei Prä­mis­sen aus:

Kul­tur ist, was der Würde des Men­schen Aus­druck verleiht.

Kul­tur ist auch ein Fak­tor wirt­schaft­li­cher Ent­wick­lung und Para­me­ter einer leben­di­gen Stadt.

Kir­che der Kul­tu­ren ist eine evan­ge­li­sche und zugleich offene Kir­che, ein öffent­li­cher Raum für eine Kul­tur der Differenz.

Aufgaben des Kuratoriums

Seine Tätig­kei­ten sie­deln auf der Schnitt­stelle von Kir­che, Kul­tur und städ­ti­scher Gesellschaft.

Es för­dert die Selbst­ver­stän­di­gung einer städ­ti­schen Gesell­schaft, die Kul­tur nicht als eth­ni­sche, son­dern als soziale Kate­go­rie begreift.

Ange­sichts spe­zi­fi­scher Pro­bleme der Städte im Ruhr­ge­biet (shrin­king cities, brain drain u.a.) för­dert das Kura­to­rium For­men und For­mate, die es erlau­ben, dem je eige­nen kul­tu­rel­len Selbst­ver­ständ­nis im öffent­li­chen Raum der Kir­che Aus­druck zu ver­lei­hen. Es för­dert eine Kul­tur, die zum Blei­ben verführe.

Das Kura­to­rium för­dert Erinnerungskultur.

Es ent­wi­ckelt Initia­ti­ven zur nach­hal­ti­gen finan­zi­el­len Siche­rung der kul­tu­rel­len Arbeit in der Christuskirche.

Es sucht die Ver­net­zung mit ande­ren Kul­tur­ein­rich­tun­gen der (Innen-) Stadt, den städ­ti­schen sowohl wie kirch­li­chen und pri­va­ten (sog. Off-Kultur). Es för­dert die pro­gram­ma­ti­sche Abstim­mung, inhalt­li­che Koope­ra­tion und gemein­same Kom­mu­ni­ka­tion inner­städ­ti­scher Kultur.

Das Kura­to­rium sucht das kul­tur­po­li­ti­sche Gespräch.

Das Kura­to­rium rich­tet seine Arbeit an den Per­spek­ti­ven aus, die sich dem Ruhr­ge­biet durch das Jahr als Kul­tur­haupt­stadt Euro­pas RUHR.2010 eröff­net haben. Daher för­dert das Kura­to­rium die Bil­dung und Sta­bi­li­sie­rung von Netz­wer­ken und Netz­werk­pro­jek­ten im Sinne der von den Evang. Lan­des­kir­chen gefor­der­ten „struk­tu­rel­len Stär­kung der Kul­tur­ar­beit der Kir­chen in der gesam­ten Region“. Dazu zäh­len Initia­ti­ven, die das Pro­jekt PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS kommunizieren.

Mit Ablauf des Jah­res 2015 wird das Kura­to­rium erneut über sein wei­te­res Beste­hen und die künf­tige Aus­rich­tung sei­ner Arbeit zu beschlie­ßen. Erst­mals gegrün­det wor­den war es 1998. Damals hat­ten sich die Kura­to­ren der Auf­gabe gestellt,

den vom Ein­sturz bedroh­ten Turm der Chris­tus­kir­che als Denk­mal gegen Gewalt zu erhalten.

Mit Abschluss des Sanie­rungs­pro­jekts  -  1,85 Mil­lio­nen EUR, davon 542.000 EUR pri­va­ter Spen­den­mit­tel  -  hatte sich das Gre­mium Anfang 2006 auf­ge­löst und anschlie­ßend für fünf Jahre neu kon­sti­tu­iert, um die inhalt­li­che Arbeit zu begleiten.