Raum

2014 Katatonia 1 by SabM

Kata­to­nia 2014 by Sabi­ne Mich­a­lak

Die Chris­tus­kir­che ist eine pro­tes­tan­ti­sche Kir­che, sie ist als Hör-Raum gebaut. 854 Sitz­plät­ze max, bis zu 60 qm Büh­ne, die Akus­tik liegt auf Kon­zert­haus-Niveau: kei­ne Pfei­ler, kei­ne Sei­ten­schif­fe, kein kathe­dra­ler Hall-Effekt, die mitt­le­re Nach­hall­zeit beträgt 3,5 Sekun­den, das Refle­xi­ons­ver­hal­ten ist vor­bild­lich.

Ein Bauwerk von epochalem Rang

 

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Chris­tus­kir­che Bochum | Achim Bed­narz ©

Einer der bedeu­tends­ten Sakral-Neu­bau­ten Euro­pas, sein Archi­tekt: Die­ter Oes­ter­len. Er hat  —  von der Archi­tek­tur-Kri­tik hoch gelobt  —  einen bil­der­lo­sen Raum geschaf­fen. Kei­ne Figu­ren, kei­ne Sym­bo­le, nur das Kreuz und die Schrift. Den man nicht sieht, Ihn muss man den­ken.


Ein öffentlicher Raum

 

ANNE CLARK CHRISTUSKIRCHE BOCHUM

Anne Clark 2012 by Olaf Wiciok ©

Die Chris­tus­kir­che ist eine evan­ge­li­sche Kir­che. Kei­ne Kul­tur­kir­che, son­dern Kir­che der Kul­tu­ren. Ein Got­tes­dienst-Raum für die Schön­heit des Plu­rals omnia ad glo­ri­am Dei.


Christuskirche Bochum