urban urtyp # 3

DIZCO DUO | Sonntag 24. September 19 Uhr

Dizco Duo | Sonntag, 24. Oktober, 19 h

Dizco Duo

Jazz, Funk, Elek­tro­nik, aber alles andere als ein DJ-Act. Dizco Duo haben sich  vom Retor­ten­sound ver­ab­schie­det. Sie repro­du­zie­ren nicht, sie impro­vi­sie­ren, sie spie­len live. Sie spie­len mit dem Raum, dem Publi­kum, der Atmo­sphäre. Kein Fron­tal­un­ter­richt, son­dern das, was im Moment ent­steht, die Live-Experience, der Jazz. Elektro-Jazz heißt, der Elek­tro­nik das Leben bei­brin­gen.  //  urbanurtyp_Karte_A6

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Artikel am 11. Oktober 2010 um 12:49 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte, urban urtyp | Kommentare (0)

„Schpil zhe mir an tango …“

Tango de Concierto: Eine juedische Geschichte

"Feindstaat Uruguay": Detail aus der Gedenkhalle im Turm der Christuskirche

ThW | Chris­tus­kir­che Bochum

„Immer habe ich diese Dank­bar­keit auf­ge­so­gen — ein offe­nes Land, frei und libe­ral, das alle Arten von Migran­ten akzep­tiert hat.“ Für Juden ist Uru­guay ein durch­aus glück­li­ches Land, es hat vie­len das Leben geret­tet, als sie aus Deutsch­land flie­hen muss­ten. So wie der Vater von Ger­mán Prentki, der im Okto­ber 1940 nach Mon­te­vi­deo ent­kom­men konnte.  Ein 18jähriger Kla­ri­net­tist, der auf der Flucht vor den Nazis den Tango gelernt hat.

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Artikel am 01. Oktober 2010 um 20:15 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte | Kommentare (0)

Hingabe ans Universum?

Orgelkonzert mit Ludwig Kaiser | 1. Oktober 19 Uhr

ThW | Christuskirche

Er arbeite an einem „neuen gro­ßen Werk“, teilte Max Reger im August 1915 dem deut­schen Kai­ser und obers­ten Kriegs­herrn mit. Er wolle sein Werk  „dem Anden­ken der im Kriege 1914/15 gefal­le­nen deut­schen Hel­den wid­men“, werde aber auch schon mal  -  der Künst­ler als Seher  -  eine „Sie­ges­feier“ kom­po­nie­ren. Jetzt, fast 100 Jahre spä­ter, stellt Lud­wig Kai­ser Regers „Sie­ges­feier“ auf der Orgel vor und ihr die „Hymne à l’Univers“ gegen­über, die André Joli­vet 1962 kom­po­niert hat. Eine Hymne ans Uni­ver­sum? Nun denn, das ist auch nicht eben klein gedacht …

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Artikel am 30. September 2010 um 12:45 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte | Kommentare (0)

Klassik & Bergmannsklavier

Tango de Concierto | 3. Oktober 19 Uhr

Raúl Jau­rena

Es hat da irgend­ein Pro­blem gege­ben mit dem Vor­ver­kauf bei nrw-ticket.de. Die Tickets konn­ten nicht, was sie nun wirk­lich kön­nen soll­ten, näm­lich aus­ge­druckt wer­den. Das Pro­blem ist inzwi­schen beho­ben, sagte man mir heute, der VVK für das Kon­zert am Sonn­tag in der unge­wöhn­li­chen Beset­zung läuft: Ban­do­neon & Cello …

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Artikel am 29. September 2010 um 11:40 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte | Kommentare (0)

Tango de Concierto

Raúl Jaurena & Germán Prentki | 3. Oktober 19 Uhr

Rául Jaurena und Germán Prentki

G. Prentki

Ein Ban­do­neon, ein Cello und eine Geschichte. Sie han­delt vom Tango und vom Krieg, von Uru­guay und dem Revier. Und davon, dass Uru­guay, die Wiege des Tan­gos, in Bochum als Feind­staat erin­nert wird. Ein Kon­zert mit Ger­mán Prentki, dem deutsch-jüdischen Cel­lis­ten aus Mon­te­vi­deo, und Raúl Jau­rena, einem der bes­ten Bandoneon-Spieler über­haupt, aus­ge­zeich­net mit dem Latin-Grammy-Award.  //   TANGO DE CONCIERTO pdf

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Artikel am 25. September 2010 um 19:27 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte | Kommentare (0)

urban urtyp vorspiel

Eine Einladung | Sonntag 26. September 19 Uhr

Ayla Wes­sel | Kulturagentüer

Im April hat­ten wir zum ers­ten Mal gefragt, wie sich das eigent­lich anhört, was Dorf von Stadt und Dorf­kul­tur von einer Kul­tur­stadt unter­schei­det. Der Auf­takt mit Por­tico Quar­tet war „kein Pau­ken­schlag“, schrieb Tom The­len danach in der WAZ, „son­dern eine Sen­sa­tion“. Und dann die­ser schöne Satz: „Am Ende: glück­li­che Zuhö­rer.“ Ist klar, dass wir auf der Suche sind nach mehr, wobei die Suche der Sinn der Sache ist, das Suchen und Ver­sucht wer­den. Jetzt erst­mal ein Vor­spiel für das, was kom­men wird.

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Artikel am 24. September 2010 um 15:19 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte, urban urtyp | Kommentare (0)

Juan Garcés: Gerechtigkeit heilt

Internationale Menschenrechtsarbeit | 17. September 19 Uhr

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Clau­dius Prö­ßer | blogs.taz.de

Der spa­ni­sche Jurist Juan Gar­cés hat Ange­hö­rige von 35 in Chile „ver­schwun­de­nen“  -  d.h. entführten, gefolterten und zumeist ermor­de­ten  -  Men­schen ver­tre­ten. 1996 konnte er Klage ein­rei­chen gegen den lang­jäh­ri­gen Dik­ta­tur Chi­les, Augusto Pino­chet. 1999 wurde Gar­cés mit dem Alter­na­ti­ven Nobel­preis aus­ge­zeich­net. Die Medi­zi­ni­sche Flücht­lings­hilfe hat ihn nach Bochum eingeladen.

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Artikel am 14. September 2010 um 10:18 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Wort | Kommentare (0)

Das Reisen und der Krieg

Zum Tag des offenen Denkmals | 12. September 11 - 18 Uhr

August Macke, Kan­dern IV, 1914

Frank­reich, Grie­chen­land, Ita­lien? Es liest sich wie die Aus­lage im Rei­se­büro. Nur dass all die schö­nen Rei­se­län­der Feind­staa­ten sind. Ob es ein Zufall war, dass der Krieg im August begann auf dem Höhe­punkt der Reisesaison?

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Artikel am 06. September 2010 um 14:30 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: PeV 2010, Wort | Kommentare (0)

14:46 / 15:03

Glocken läuten zum Gedenken an den 11. September

Ayla Wes­sel | Kulturagentüer

„Gibt es eine Kunst, die schö­ner ist?“ In der Rei­se­ta­sche von Moham­med Atta fand sich eine Geist­li­che Anlei­tung, in der hieß es: „Du wirst bemer­ken, dass das Flug­zeug anhal­ten und dann erneut flie­gen wird. Dies ist die Stunde, in der du Gott tref­fen wirst.“ Es wurde die Stunde, in der Men­schen aus Dut­zen­den Natio­nen ermor­det wur­den, Chris­ten, Juden und Mus­lime. Zwei Tage spä­ter tra­fen sich Chris­ten, Juden und Mus­lime in der über­vol­len Chris­tus­kir­che und bekann­ten: „Ein Gott, der Opfer ver­langt, ist keiner.“

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Artikel am 04. September 2010 um 16:51 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Debatte, Wort | Kommentare (0)

Ontologien — Das Fremde

Orgelkonzert mit Gary Verkade | 10. September 19:30 Uhr

Robert Paredes (1948-2005): White

Robert Par­e­des | White

Hören, was fremd klingt. Was etwa Chris­toph Schlin­gen­sief sagte über die Kir­che, die Angst und das Fremde in mir: „Ich komme immer wie­der auf Joseph Beuys zurück, der sagte: Erst als Jesus ver­las­sen war, fing die Ich-Erkenntnis an. Und so etwas emp­finde ich jetzt auch. Bevor ich gehe, möchte ich erfah­ren, was mit Gott los ist.“ Gott als die Spur des Frem­den? In die­sen paar Zei­len hier führte die Spur von Schlin­gen­sief zu Beuys zu Jesus zu Ich zu Gott und dahin, nicht zu wis­sen, was los ist mit Ihm. Das Fremde in der Musik, sagt Lud­wig Kai­ser, wurde „gerade in der Kir­che oft als dia­bo­lisch empfunden“.

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Artikel am 03. September 2010 um 21:07 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte | Kommentare (0)

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