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E.L.O. Electric Light Orchestra by Phil Bates

29. Dezember, 20:00

Die­ses Out­fit. Also. Ich weiß ja nicht … | Phil Bates & Band

„Wür­de es die Beat­les noch geben, sie wür­den klin­gen wie ELO… Ich nen­ne sie, die Söh­ne der Beat­les.“ Mit die­sem Kom­pli­ment ver­neig­te sich John Len­non 1974 in einem Radio-Inter­view vor dem Elec­tric Light Orches­tra. Des­sen Mas­ter­mind Jeff Lyn­ne gelang im glei­chen Jahr mit „Eldo­ra­do“, dem vier­ten Album, eine per­fek­te Syn­the­se aus Rock­mu­sik und opu­len­ten Orches­t­er­klän­gen. | Von Andre­as Pos­myk

Phil Bates, der nicht ahnen konn­te, gut 20 Jah­re spä­ter selbst Teil die­ser damals begin­nen­den Erfolgs­ge­schich­te zu wer­den, nennt sei­nen eben­falls aus Bir­ming­ham stam­men­den Kol­le­gen Jeff Lyn­ne heu­te einen der ganz Gro­ßen neben Lennon/McCartney, Bri­an Wil­son, Ray Davies oder Fred­die Mer­cu­ry.

Lyn­nes erklär­te Absicht, da wei­ter­zu­ma­chen, wo „I Am The Wal­rus“ von den Beat­les endet, führ­te das Elec­tric Light Orches­tra über Jahr­zehn­te in aus­ver­kauf­te Are­nen rund um den Glo­bus hin­ein ins nächs­te Jahr­tau­send. Die Fans folg­ten Lyn­nes melo­disch har­mo­ni­schen Ver­schmel­zun­gen von expe­ri­men­tel­lem Rock, Pop, Klas­sik oder futu­ris­tisch anmu­ten­dem Syn­thi-Pop, mit denen die Band bis heu­te bereits 16 Stu­dio­al­ben füll­te. Nicht zuletzt die unzäh­li­gen Gold- und Pla­tin­aus­zeich­nun­gen garan­tier­ten schließ­lich den Auf­stieg in den Olymp der Rock & Roll Hall Of Fame (2017).

Doch Ende der 80’er Jah­re leg­te Jeff Lyn­ne sein Elec­tric Light Orches­tra für lan­ge Zeit auf Eis. Von den Beat­les als Pro­du­zent für die Antho­lo­gy-Serie und wei­te­re Solo­al­ben ange­heu­ert, grün­de­te er mit Bob Dylan, Roy Orb­i­son, Geor­ge Har­r­i­son und Tom Pet­ty die Super­grup­pe „Tra­ve­ling Wil­bu­rys“. ELO sel­ber schien, im Schat­ten der Super­group, am Ende.

Doch die Fans woll­ten es anders, sie woll­ten ELO. Live. Und die übri­gen Band­mit­glie­der woll­ten live für ihre Fans spie­len: Die Idee des Pro­jek­tes ELO Part II wur­de gebo­ren. Neben den vie­len Hits der ers­ten Pha­se soll­ten dafür auch fri­sche Songs im Gewand des ELO-Sounds her. Phil Bates, schon lan­ge ein Freund der Band — er war bereits 1978 mit sei­ner eige­nen Band „Tricks­ter“ im Vor­pro­gramm zu ELOs „Out Of The Blue“- Space­ship Tour — wur­de für ELO Part II als Song­wri­ter, Gitar­rist und Front­man ver­pflich­tet. Auf­ga­be: wei­te­re Alben schrei­ben und ein­spie­len und dann zurück auf die gro­ßen Büh­nen.

So kam es, Phil und ELO Part II star­te­ten durch. Und so ist es nun, seit über 25 Jah­ren tourt Bates nun in unter­schied­li­chen Beset­zun­gen mit dem legen­dä­ren Lied­gut des ELO und ELO Part II über die Kon­ti­nen­te. Die Spann­wei­te sei­ner Beset­zung vari­iert dabei von zwei Begleit­mu­si­ke­rin­nen bis hin zum Sin­fo­nie­or­ches­ter.

Mr. Blue Sky, Can’t Get It Out Of My Head, Livin’ Thing, Don’t Bring Me Down, Roll Over Beet­ho­ven, All Over The World, Twi­light, Hold On Tight, Con­fu­si­on, Show­down … 25 Hits von ELO schaff­ten es in die Top 10-Lis­ten und Kon­zert­sä­le die­ser Welt. Die Beat­les ver­neig­ten sich vor ELO und eben­so Phil Bates, er ver­neigt sich mit sei­ner sechs­köp­fi­gen Band, indem er ELO live auf die Büh­ne bringt, die Fans lie­ben ihn dafür. 

 


E.L.O ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA by PHIL BATES

Sams­tag 29. Dezem­ber 2018 | 20 Uhr

» Ein­lass 19 Uhr
» VVK 30,90 €
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