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Angelika Milster | Hoffnung

19. Januar 2019, 20:00

Ange­li­ka Mils­ter

„Hoff­nung … “ Von ihr singt Ange­li­ka Mils­ter, sie tut dies seit ihrem ers­ten, einem rie­si­gen Erfolg: 1983 war es, sie trat als Griza­bel­la auf die Büh­ne des Thea­ters an der Wien, die Insze­nie­rung damals war die deutsch­spra­chi­ge Erst­auf­füh­rung des Web­ber-Musi­cals „Cats“, und sie sang:

Hoff­nung -
in mir lebt noch die Hoff­nung,
dass ich nicht ein­fach ster­be
wie die Ker­ze im Wind.
Wenn es hell wird,
wird die­se Nacht Erin­ne­rung sein,
und ein neu­er Tag fängt an …

Heu­te, 35 Jah­re spä­ter, ist die Ham­bur­ge­rin zu dem gereift, was es in Deutsch­land so sel­ten gibt, sie ist zur Diva gewor­den. Wie einst die Diva an sich, Mar­le­ne, wan­delt auch sie zwi­schen Klas­sik und Schla­ger. Und stellt ihre Stim­me völ­lig selbst­ver­ständ­lich in den Raum, den sakra­len, und füllt ihn bis in sei­ne feins­ten Ver­win­ke­lun­gen hin­ein. Kei­ne Effek­te, nir­gends, die­se Gesangs­kunst ist ele­men­tar.

Wes­we­gen es so ist, dass ihre Stim­me Kir­chen­räu­me mag und Kir­chen­räu­me ihre Stim­me. Die von der „Hoff­nung“ singt, es ist der Titel ihres weih­nacht­li­chen Pro­gramms und …  ja! der Kon­zert­ter­min stimmt, es wird Janu­ar sein, Frau Mils­ter kennt sich im Kir­chen­jahr aus: Die Weih­nachts­zeit näm­lich hört mit Weih­nach­ten nicht auf, sie fängt an Weih­nach­ten an! Und dau­ert bis tief in den Janu­ar hin­ein. Wäh­rend die Hoff­nung wie­der­um … sie höret nie­mals auf.

Die Kir­che  —  und das hat nichts mit Hoff­nung zu tun, das ist eine Ankün­di­gung  —  wird geheizt sein und warm wie die Her­zen, die sich dem, was Ange­li­ka Mils­ter besingt, öff­nen.


ANGELIKA MILSTER | Hoff­nung

» Sams­tag 19. Janu­ar 2019 | 20 Uhr
» Ein­lass 19 Uhr
» VVK 35,96 inkl. Geb.
» Tickets gibt es direkt hier bei uns und in jeder VVK-Stel­le bun­des­weit