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Charlotte Brandi | The Magician

3. Mai, 20:00

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Char­lot­te Bran­di by Helen Sobi­ral­ski ©

Zwei­mal war sie mit Me And My Drum­mer bei uns, zwei­mal hat ihr poe­ti­scher Pop ver­zau­bert, jetzt: ihr Solo-Debüt. Das Album ist Mit­te Febru­ar erschie­nen, und? Die Pres­se ist hin und weg, wir sind es auch, hier ein paar State­ments:

„Ein gro­ßer Wurf“ | BERLINER ZEITUNG

„Kom­plex orches­triert, impo­nie­rend gesun­gen, abso­lut voll­kom­men.“ | BARBARA

„Ein ent­schleu­nig­tes, äußerst intel­li­gen­tes Pia­no-Album. Die Anmut von Tori Amos, kom­bi­niert mit der Leich­tig­keit von Feist.“ | GALORE

„Es hat Pathos, es hat Dra­ma, es hat über­schäu­men­de Lebens­lust, es hat melo­di­sche Gran­dez­za, schwär­me­ri­sche Arran­ge­ments und eine fan­tas­ti­sche Pro­duk­ti­on.“ | ROLLING STONE

„Aus der Zeit gefal­le­ner Jazz- und Soul-Pop, um sich im Abend­kleid ins Schaum­bad zu legen.“ | MUSIKEXPRESS

„Man muss gar nicht auf tol­le Sin­ger-Song­wri­te­rin­nen wie Kate Bush, Tori Amos, Feist oder Julia Hol­ter ver­wei­sen, um die ambi­tio­nier­ten Klang­ge­mäl­de der Mul­ti­in­stru­men­ta­lis­tin aus Ber­lin zu wür­di­gen. Ihre elf Pia­no­pop-Songs gehö­ren der­zeit zum Pre­mi­um-Ange­bot aus deut­scher Musik­pro­duk­ti­on, sie sind eine der ers­ten gro­ßen Über­ra­schun­gen die­ses Jahr­gangs.“ | STERN

Und jetzt mit unse­ren Wor­ten:

Char­lot­tes Solo ist auf­wän­dig pro­du­ziert, reich instru­men­tiert, die Stim­me ist Teil der orches­tra­len Land­schaft. Über allem aber spannt sich die Qua­li­tät der Arran­ge­ments, sie sind sen­sa­tio­nell. Denn so sehr man die­se Musik auch ana­ly­siert, in ihr bleibt etwas zurück, das unver­füg­bar ist: eine rät­sel­haf­te Schön­heit, sie legt sich über die Musik wie Licht über ein Bild.

Wor­an das liegt? Viel­leicht dar­an, dass Char­lot­te Bran­di bei sich sel­ber bleibt, wenn sie Pop­mu­sik macht, man sehe und höre nur ein­mal dies:


Und in „My Days In The Cell“  —  das Video zu die­ser zwei­ten Sin­gle ist jetzt erschie­nen  —  zeigt sie, so erzählt sie im Inter­view,

„einen spe­zi­el­len, sehr ein­sa­men Teil mei­ner See­le in den Neun­zi­ger und Nul­ler Jah­ren, als ich als jun­ges Mäd­chen in Dort­mund-Hör­de gewohnt habe.“

Und wei­ter:

„Emi­ly, mei­ne Schwes­ter, konn­te mit dem Gefühl aus unse­rer Kind­heit sofort viel anfan­gen — so lag es nahe, dass sie Regie im Video führt. Wir sind an Plät­ze gegan­gen, an denen ich als Tee­nie mit Musik auf den Ohren stun­den­lang spa­zie­ren ging. Mei­ne dama­li­ge Innen­welt wird in die­sem Video zu einer Figur, die sich auf den Weg durch die­se selt­sa­me Umge­bung macht.“

Inzwi­schen lebt Char­lot­te Bran­di in Ber­lin, aber das Gefühl der Kind­heit ist geblie­ben, das Gefühl, durch Indus­trie­rui­nen zu lau­fen, aber unter Ster­nen zu leben:

„Oh in the nights / I can feel it / There‘s an end to ever­y­thing / To my shy smi­le / Your soft hands / To our days in the cell.“

Prä­gen­des Instru­ment des Albums ist übri­gens das Kla­vier, es zu spie­len hat Char­lot­te Bran­di in Dort­mund gelernt, sie hat es sich sel­ber bei­ge­bracht.


CHARLOTTE BRANDI & BAND | The Magi­ci­an
supp. by Aniyo Kore

Eine urban urtyp edi­ti­on. Prä­sen­tiert von Kul­tur­news | ByteFM | Mis­sy Maga­zi­ne | laut.de | bedroom­dis­co

» Frei­tag 3. Mai | 20 Uhr
» Ein­lass 19 Uhr
» VVK 14 € inkl. Geb.
» Tickets hier direkt bei uns ordern

ANIYO KORE

Rene & Melo­dy, eben­falls in Dort­mund gebo­ren und auf­ge­wach­sen und, wie sie sel­ber sagen, von der „indus­tri­al natu­re“ inspi­riert, zäh­len zu ihrer ästhe­ti­schen Ahnen­ga­le­rie Por­tishead, Ein­stür­zen­de Neu­bau­ten und Björk und haben sich dar­aus einen eigen Post­rock-Sound geschaf­fen: schwe­rer Bass, dar­über ange­schärf­te Gitar­ren- und Syn­thie­sounds, aus denen sich Stim­men empor­schrau­ben, „voices full of hope. 100% ori­gi­nal free of sam­ples, pre­sets and covers“.