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Donovan | The Song of the Sea

3. März, 20:00

Dono­van Discs ©

„Lie­ber Dono­van“, schrieb jetzt die APPLAUSE, „Sie klin­gen wie der ewi­ge kali­for­ni­sche Som­mer. Sehn­süch­tig. poe­tisch, ver­hei­ßungs­voll. Dabei sind Sie Schot­te.“ Und ist es auch heu­te, Dono­van aus dem eher unwirt­li­chen Glas­gow ist noch heu­te die Stim­me der Flower-Power-Ära:

„Schott­lands Ant­wort auf Bob Dylan.“

Ers­ter Hit mit 18: „Catch the Wind“, eine Folk-Bal­la­de im ver­träum­ten Stil der 60ies, in denen Dono­van Leitch zum Pop­star reif­te, zum Trou­ba­dor einer Gene­ra­ti­on. Sein „Uni­ver­sal Sol­dier“  —  das Ori­gi­nal stammt von der kana­di­schen Folk-Sän­ge­rin Buf­fy Sain­te-Marie  —  wur­de kein Hit, der Song wur­de Hym­ne, zur Anti­kriegs-Hym­ne schlecht­hin. Kri­ti­scher, ana­ly­ti­scher, nicht so roman­ti­sie­rend wie Pete See­gers und dann Mar­le­ne Diet­richs „Whe­re have all the flowers gone“, hier Dono­van:

 


Ein Appell an die Ein­zel­nen, sich zu ent­schei­den. Krieg oder Frie­den? Gewis­sen ent­schei­det, nicht Gefühl. Dem hat Dono­van Aus­druck gege­ben: dem Gefühl, dass das Gewis­sen ent­schei­det. Auch ande­re sei­ner Songs wie „Colours“ und „Atlan­tis“, wie „Mel­low Yel­low“ und „Sunshi­ne Super­man“ und „Hur­dy Gur­dy Man“ haben die Ära geprägt und sind bekannt gewor­den, welt­be­kannt.

Anfang der 70er zog er sich dann aus dem öffent­li­chen Musik­be­trieb zurück, es begann  —  vie­le ande­re gin­gen mit  —  die Sinn­su­che im Nowhe­re, dem welt­über­stei­gen­den Kos­mos, den bewusst­seins­er­wei­tern­den Media­tio­nen. Es wur­de still um ihn, um sei­ne Kunst, erst 2015 ging Dono­van wie­der auf jene Kno­chen­tour, die über den Erd­bo­den führt: Es war eine klei­ne, eine „Dono­van Retrospective“-Tour durch Eng­land, aber: wie­so retro­s­pec­tive? 

Im März 2017 war er mit ‚The Song of the sea‘ in Deutsch­land, „Song of the sea“ heißt Weit­blick, heißt Aus- und Rück­blick, es gab nur ein paar Kon­zer­te im Früh­jahr, und er, der schüch­ter­ne Schot­te, wur­de gefei­ert wie einer, der aus dem Nowhe­re her­ab­ge­stie­gen kommt. Und kommt tat­säch­lich zurück:

‚Ich freue mich sehr, nun wie­der auf Tour zu gehen, und dan­ke allen die mir über die Jah­re gefolgt sind und natür­lich auch allen, die mich gera­de erst ent­deckt haben.“

Eine höf­li­che Ein­la­dung, eine Legen­de zu Gast.


DONOVAN | The Song of the Sea

» Sams­tag 03. März 2018 | 20 Uhr
» Ein­lass 19:oo Uhr
» Tickets 47,00 € | freie Platz­wahl
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