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Ella Endlich | „Endlich Ella“

25. Januar 2019, 20:00

Ella End­lich beim ESC-Vor­ent­scheid 2016 | (cc) Mar­kus Felix Pushing­Pi­xels

In Wei­mar gebo­ren, mit fünf Jah­ren der Umzug nach Ber­lin. Vater: Kom­po­nist und Pro­du-zent, ziem­lich bekannt in der Bran­che. Des­sen Lebens­ge­fähr­tin: Mode­ra­to­rin, noch viel be-kann­ter: Ella ist die Toch­ter von Nor­bert End­lich, und als sie 16 war, zog Car­men Nebel bei ihnen ein. Heißt, der Apfel reift nie weit vom Stamm, Ella kam in jun­gen Jah­ren durch den Haupt­ein­gang in jene Sze­ne hin­ein, über die heu­te ein Name thront: Der von Hele­ne Fischer, wir kom­men auf sie zurück.

Ers­ter Plat­ten­ver­tag mit 14, so alt war auch Mari­an­ne Rosen­berg bei ihrem ers­ten Ver­trag. Ella trat als „Junia“, sang auf Eng­lisch und stieg als Tee­nie­star in die Charts. Anschlie­ßend Musi­cal-Aus­bil­dung (ganz wie Hele­ne), Büh­nen­auf­trit­te die Fül­le und dann — 2009 — ihr ers­ter gro­ßer Hit, für den sie eine Gol­de­ne Schall­plat­te erhielt: „Küss mich, halt mich, lieb mich“. Eine Adap­ti­on des Titel­songs aus dem Kult­film „Drei Hasel­nüs­se für Aschen­brö­del“. Elle End­lich, der Name gewann Form.

Und wie es dann so geht: TV-Auf­trit­te bei Flo­ri­an Sil­be­rei­sen und, na klar, bei Car­men Nebel, und 2018 saß Ella End­lich neben Die­ter Boh­len in der „DSDS“-Jury. Die 15. Staf­fel, neben ihr Mousse T. und Caro­lin Niemc­zyk. Wie es dazu kam? Nein, es war nicht der Toch­ter-Bonus: Die­ter Boh­len hat den — und jetzt kom­men wir dar­auf zurück — den „Hele­ne-Fischer-Fak­tor“ an ihr gerühmt.

So. Jetzt könn­te man natür­lich ein­mal sehr grund­sätz­lich wer­den und dar­über lamen­tie­ren, dass die Welt der Schla­ger und der Volks­mu­sik doch gar nicht so idyl­lisch sei, wie sie in Sze-ne gesetzt wer­de und es hin­ter den Kulis­sen ganz anders zuge­he usw. Aber wir kön­nen uns das auch schen­ken, in ande­ren Bran­chen geht es auch mal rabia­ter zu, ent­schei­dend ist, was auf der Büh­ne gespielt wird, und da pas­siert jetzt fol­gen­des: Ella End­lich erklärt, dass sie kein Hele­ne-Fischer-Klon sei und nie­mals wer­de wol­le, sie sagt:

„Wenn du Sän­ge­rin bist, auf Deutsch singst und dazu noch blond bist, ver­sucht eine Plat­ten-fir­ma auto­ma­tisch, dich in die Hele­ne-Erfolgs-Schub­la­de zu ste­cken. Aber das war nicht ich, das hat mich nicht glück­lich gemacht.“

Sie kün­digt ihrem Label. Und singt, wenn sie zu uns kommt, von dem, was in jedem Sonn­tags­got­tes­dienst gepre­digt wird, sie singt von der Lie­be und der Hoff­nung, vom Glau­ben und vom Glück und davon, dass jeder Mensch in der Lage ist, es zu erspü­ren: das Glück des Glau­bens, der Hoff­nung, der Lie­be. Ella End­lich singt in der Chris­tus­kir­che.


ELLA ENDLICH

Frei­tag 25.01.2019 | 20 Uhr
Ein­lass 19 Uhr
Tickets 30 €
VVK via Reser­vix: hier kön­nen Sie Tickets direkt über unse­re Sei­te ordern