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Emil Brandqvist Trio | Within A Dream

6. Mai, 20:00

Thor­berg, Brand­qvist, Turu­nen by Ste­ven Haber­land

Wer Ting­vall mag, wird Brand­qvist lie­ben  —  das hat­ten wir im letz­ten Jahr geschrie­ben, als das Emil Brand­qvist Trio sei­ne Pre­mie­re in der Ruhr­stadt gefei­ert hat. Der Satz stimmt wei­ter­hin, stim­mig auch, dass bei­de Tri­os ihre Alben bei SKIP Records ver­öf­fent­li­chen, das ist ein Güte­sie­gel. Brand­qvist ist der Drum­mer im Göte­bor­ger Team, genau­er: er ist der Poet unter den Drum­mern Euro­pas, er kann Klän­ge malen und kann es die gesam­te Dyna­mik-Ska­la ent­lang  —  so einen Ruf wie den, der „lei­ses­te Schlag­zeu­ger Euro­pas“ zu sein, muss man sich erst mal erspie­len. Und auch das hier:

ECHO JAZZ Nomi­nie­rung, Long­list Preis der deut­schen Schall­plat­ten­kri­tik, in den deut­schen Jazz­charts mit „Fal­ling Crystals“, dem Vor­gän­ger-Album, bis auf Posi­ti­on 7 hoch­ge­spielt. Und live sind sie alle­mal noch bes­ser, das haben sie bei uns in der Chris­tus­kir­che bewie­sen, bei ihren Fes­ti­val­auf­trit­ten in Deutsch­land und Irland, in Seo­ul und in Paris, da bei dem schö­nen „Jazz Au Pla­teau Picard“, sie haben es bei der Jaz­zahead in Bre­men bewie­sen und bei gemein­sa­men Gigs mit Max Moor im Rah­men von Jazz & Lite­ra­tur …

Und gleich das vier­te Album hin­ter­her: „Wit­hin A Dream“ hat wie­der die­sen Emil Brand­qvist Trio-Sound, geprägt durch die fili­gra­nen Klang­ma­le­rei­en an den Drums und den mal dahin­ge­tupf­ten, mal dahin­rau­schen­den Neo-Klas­si­zis­men des fin­ni­schen Pia­nis­ten Tuo­mas A. Turu­nen  —  er ist der moder­ne Roman­ti­ker im Team, hat übri­gens unlängst ein Solo-Werk ver­öf­fent­licht, „Orna­ments Of Time“  —  und dem kraft­voll trei­ben­den Bass von Max Thorn­berg. Die Kom­po­si­tio­nen des ALbums stam­men mal von Brand­qvist, mal von Turu­nen, mal von Thorn­berg: bal­la­desk ver­träumt, dann das Tem­po merk­lich for­ciert, ver­track­te Rhyth­men auf gera­den Wegen, ein Late Night Blues, wie man ihn aus Skan­di­na­vi­en nicht unbe­dingt erwar­ten wür­de, dann wie­der die epi­sche Musi­ka­li­tät, die wie ein Breit­band­film anmu­tet: Mut zur Melo­die, dar­in ein­ge­fasst nor­di­sche, manch­mal fast folk­lo­ris­ti­sche Ein­flüs­se, jeder­zeit kla­re Klang­far­ben, gelas­sen ent­fal­tet auch dann, wenn es dyna­misch wird.

„Magi­sche Musik“, schrieb Der STERN: „5 Ster­ne Höchst­wer­tung.“ Die hat das Trio auch von uns bekom­men, eine Tasche vol­ler Ster­ne. Am 4. Mai wird ihr neu­es Album erschei­nen, am 6. Mai haben wir es live bei uns.


EMIL BRANDQVIST TRIO

» Sonn­tag 6. Mai 2018 | 20 Uhr
» Ein­lass 19 Uhr
» Tickets 22 € zzgl. Geb.
» VVK hat begon­nen, Tickets direkt hier auf unse­rer Sei­te!


Mehr von dem, was ande­re sagen? Bit­te­schön:

„Wah­re Klang­ma­ler“ | 3Sat KULTURZEIT

„Stü­cke von zer­brech­li­cher Schön­heit und Anmut“ | STERN

„… hin­rei­ßend schö­ne, cine­as­tisch aus­grei­fen­de Melo­di­en, ohne in den Kitsch-Abgrund zu stür­zen.“ | FOCUS

„Auch Picas­so wäre begeis­tert.“ | KULTURNEWS

„In der Tat ist Emil Brand­qvists Musik hell und licht, leben­dig und auf­ge­weckt. Die Melo­di­en sind meis­tens ein­gän­gig wie Volks­lie­der, lösen sich dann aber in kräf­ti­gen Impro­vi­sa­tio­nen auf. […] sei­ne Musik lässt lächeln, macht gute Lau­ne, so als ob die Son­ne schie­ne. Per­fekt für den Früh­ling.“ | DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

„Sei­ne klang­ma­le­ri­schen Land­schafts­bil­der ent­wi­ckeln einen fast hyp­no­ti­schen Sog.“ | GONG, HOERZU

„Es müss­te schon mit dem Teu­fel zuge­hen, wenn die mit über­aus lied­haf­ten Qua­li­tä­ten aus­ge­stat­te­ten Grund­me­lo­di­en der Stü­cke, die sich mit einer kunst­voll zise­lier­ten Fell- und Becken­ar­beit zu wahr­haft pit­to­res­ken Klang­poemen ver­schrän­ken, nicht bewe­gen soll­ten. Ihnen wohnt eine ähn­lich iri­sie­ren­de Kraft und Inten­si­tät inne, wie sie bei­spiels­wei­se Erik Saties ‚3 Gym­no­pé­dies‘ oder Mau­ro Giul­lia­nis “Piè­ces faci­les et agréa­bles‘ besit­zen. Wun­ders­hö­ne frei­geist­li­che und anrüh­ren­de Musik und ein gewich­ti­ges Plä­doy­er für eine sinn­haf­te Reduk­ti­on der Töne ohne damit ein­her­ge­hen­den Sub­stanz­ver­lust.“ | JAZZPODIUM

„Atem­be­rau­bend, wie­viel Struk­tur, wie­viel Kom­ple­xi­tät aus nur drei Instru­men­ten gezau­bert wer­den kann. Dabei steht es dem Hörer frei, ob er kon­zen­triert einem der drei Meis­ter aus Schwe­den folgt oder sich ent­spannt zurück­lehnt und das Gesamt­werk intui­tiv erfasst – bei­des funk­tio­niert. Es ist Musik, die, ohne auf­dring­lich zu sein, die gan­ze Auf­merk­sam­keit in Anspruch nimmt. Man muss nicht Jazz­fan sein, um die Musik die­ser drei Nord­lich­ter zu lie­ben.“ | WAZ

„… darf als Meis­ter­werk betrach­tet wer­den.“ | jazzdrummerworld.de