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Flamenco Vivo

1. März 2014, 20:0022:00

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La Mona | Flamenco Vivo

La Mona | Fla­men­co Vivo

Fla­men­co Vivo  —  über­setzt soviel wie „leben­der Fla­men­co“ oder auch „ich lebe Fla­men­co“  —  ist kein dar­stel­len­der Tanz, son­dern, sagt La Mona, „geleb­te Wirk­lich­keit“. Vier Künst­ler, die die­ser Wirk­lich­keit ihr Leben wid­men: La Mona und Anto­nio Diaz (Tanz), Car­men Cela­da (voc) und der Fla­men­co­gi­tar­rist Georg Kem­pa.

Aus­drucks­star­ker Tanz, eine vir­tuo­se Gitar­re, lei­den­schaft­li­cher Gesang  —  das Tem­pe­ra­ment die­ses Abends ist eben das von bai­le, toque und can­te. Sei­ne Ursprün­ge hat die­ses Tem­pe­ra­ment in der lan­gen Geschich­te Anda­lu­si­ens: Im Fla­men­co kom­men latei­ni­sch-christ­li­che, ara­bi­sch-isla­mi­sche, jüdi­sche und mau­ri­sche, kas­til­li­sche und nord­spa­ni­sche, nord­afri­ka­ni­sche  und his­pano-ame­ri­ka­ni­sche Ein­flüs­se auf eine Wei­se zusam­men, dass nie­mand, der den Fla­men­co erforscht, sie aus­ein­an­der hal­ten kann  —  und nie­mand, der Fla­men­co erlebt, sie aus­ein­an­der hal­ten woll­te. Wie euro­päi­sche Musik eben so ist, musi­ca gitana.

LA MONA hat Fla­men­co in der berühm­ten Tanz­schu­le Amor de Dios in Madrid gelernt, dann in Ber­lin, Sevil­la und in Jerez de la Frontera.1994 grün­de­te sie ihre eige­ne Fla­men­co­grup­pe Pura Vida und 2001 azaba­che Fla­men­co mit Künst­lern aus Ber­lin und Jerez. Auf­trit­te in Kuba, Frank­reich und der Tür­kei. Enga­ge­ments in Ber­lin u.a. beim Clas­sic Open Air auf dem Gen­dar­men­markt; Cho­reo­gra­fin und Dozen­tin.

CARMEN CELADA, in Madrid auf­ge­wach­sen, ihre Mut­ter ist Sän­ge­rin, der Vater Pia­nist und Diri­gent. begann ihre Kar­rie­re im bekann­ten Madri­der Fla­men­co­lo­kal La Soleá und beein­druckt seit­dem mit der Klar­heit ihrer Stim­me und der Natür­lich­keit ihrer Inter­pre­ta­tio­nen.

ANTONIO DIASEL PORTUGUES“ ist in Lis­sa­bon gebo­ren und wuchs als Sohn por­tu­gie­si­scher Emi­gran­ten in Deutsch­land auf. Tanz­aus­bil­dung in Deutsch­land und Spa­ni­en u.a. bei Ana Maria Ama­hi, Andrés Marin, Eva La Yerba­bue­na, José de Udae­ta, Ali­cia Mar­quez, Juan Povil­lo und ins­be­son­de­re bei Manu­el Betan­zos und La Morai­ma. Unter­rich­tet seit eini­gen Jah­ren in Ber­lin und lei­tet sein eige­nes Fla­men­co-Stu­dio, die Fla­men­co-Werk­statt; Solo-Tän­zer in ver­schie­de­nen Kom­pa­ni­en.

GEORG KEMPA ist seit über 30 Jah­ren pro­fes­sio­nel­ler Fla­men­co­gi­tar­rist in Ber­lin. Lang­jäh­ri­ge Auf­tritts­er­fah­rung als Solo- und Begleit­gi­tar­rist für Fla­men­co­tanz und Gesang; diver­se eige­ne Stu­dio­pro­duk­tio­nen.