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Herbert Pixner Projekt

4. Mai 2019, 20:00

Her­bert Pix­ner | © sin­nes­bich­ler-de

Es gibt Musik, die gibt zurück. Und gibt selbst das zurück, was man ab und an ver­lie­ren könn­te, die Gelas­sen­heit, dass es mit die­ser west­li­chen Welt fröh­lich wei­ter gehen wird. Und zwar so fröh­lich und so lan­ge, wie die­se Welt begie­rig ist auf das, was sie nicht sel­ber ist. Und des­halb klingt wie die Musik, die Her­bert Pix­ner macht.

Die klingt, als käme sie aus Süd­ti­rol. Kommt aber von … kei­ne Ahnung, Ost­ti­rol, Ost­eu­ro­pa, Süd­ga­li­zi­en, West-Ber­lin …? Da ist die­ser Alpen­so­und, ist aber der­art las­ziv, dass Ber­ge schmel­zen. Da ist die Dyna­mik des Rocks, aber nie­mand fühlt sich ani­miert, gera­de­aus zu mar­schie­ren, eher streunt man hörend in der Welt her­um. Da sind Klas­sik und Coun­try, Gyp­sy und Blues, bril­lan­te Tech­nik und gie­ri­ge Impro­vi­sa­ti­on, das Her­bert Pix­ner Pro­jekt ist  —  ein­mal förm­lich for­mu­liert  —  unkon­ven­tio­nell. Und erfolg­reich.

Er sel­ber: spielt die dia­to­ni­sche Har­mo­ni­ka und die Kla­ri­net­te. Und das Saxo­phon und die Trom­pe­te und macht die Per­cus­sion dazu. Und er hat, was gespielt wird, kom­po­niert und pro­du­ziert. Neben ihm: Manu­el Ran­di an der Gitar­re, die mal E-, mal Fla­men­co-, mal Gyp­sy- ist. Hei­di Pix­ner mit der Har­fe. Wer­ner Unter­lech­ner mit dem Kon­tra­bass. Die 4 wer­den als „Neue Volks­mu­sik“ geführt, aber das ist irre­füh­rend, das „Volk“ ist ein welt­wei­tes, und es ist eben die­se Welt­wei­te, die sie ervolk­reich macht. Mini­ma­lis­tisch und schroff, episch und dann auf den Punkt. Und bei allem ziem­lich sexy:

„Das ist Alpen-Welt­mu­sik ohne kul­tu­rel­le Belie­big­keit bei gip­fel­ho­her Musi­ka­li­tät. Sie ver­kör­pert Frei­heits­drang und Rom­na­tik-Sturm, Wild­heit und vor allem  —  unbän­di­gen Spaß!“

Schreibt die AZ Mün­chen. Und die SZ:  

„Her­bert Pix­ner lässt sei­ne Zuhö­rer bei­na­he atem­los zurück.“

War­um? Weil die­se Musik die Gip­fel stürmt:

„Manch­mal schaut sie auf die Erde, manch­mal in die Ster­ne. Töne, die leuch­ten!“  

Das neu­es­te Werk die­ser leuch­ten­den Musik heißt übri­gens LOST ELYSION. Mit Elysion/Elysium hat­ten die alten Grie­chen das bezeich­net, was wir als „Insel der Seli­gen“ ken­nen. Eine Insel, auf die nur kam, wer sich den Göt­tern als „Held“ bewie­sen hat­te, und wenn, wur­de einem das dort­selbst mit Unsterb­lich­keit ent­lohnt. Eine Art Fried­hof der Stoff­tie­re also, etwas, das wir defi­ni­tiv ver­lo­ren haben. Die Hel­den von heu­te? Spie­len dia­to­ni­sche Har­mo­ni­ka, sie sind die Töch­ter aus Ely­si­um.  

Und wir? Sind froh und fröh­lich und freu­en uns: Her­bert Pix­ner eröff­net, wenn er bei uns spielt, unse­re Euro­pa­wo­che! Das passt.


HERBERT PIXNER PROJECT

Her­bert Pix­ner | Har­mo­ni­ka, Kla­ri­net­te, Saxo­phon, Trom­pe­te, Per­cus­sion
Manu­el Ran­di | Gitar­re
Hei­di Pix­ner | Har­fe
Wer­ner Unter­lech­ner | Kon­tra­bass

» Sams­tag 4. Mai 2019 | 20 Uhr
» Ein­lass 19 Uhr
» VVK 39,00 € zgl. Gebüh­ren
» Tickets kön­nen Sie direkt hier bei uns ordern oder in einer von 3000 VVK-Stel­len bun­des­weit