Lade Veranstaltungen

Jeff Cascaro | Love & Blues in the City

5. November, 19:00

Jeff Cas­ca­ro vor Schwes­ter­kir­che, rau­chend | Foto by Jim Rake­te ©

Sän­ger, Trom­pe­ter, Bochu­mer. Genau­er: Begna­de­ter Sän­ger, tol­ler Trom­pe­ter, typi­scher Bochu­mer und damit einer, der es an kei­ne Glo­cke hängt, dass er ein tol­ler Trom­pe­ter ist und begna­de­ter Sän­ger. Wenn man ihn zum Inter­view trifft  —  gibt gute Grün­de, ihn zu inter­view­en: neu­es Album, mega Beset­zung, exqui­si­te Tour  —  wenn man ihn trifft, kann es pas­sie­ren, dass er lie­ber Nat King Cole hört und kein Wort über sein neu­es Album ver­liert, kei­nes über die mega Beset­zung und die exqui­si­te Tour, son­dern dar­über,

„wel­che wahn­sin­ni­ge Balan­ce Nat King Cole hat. Eine unglaub­li­che Stim­me, immer in der Musik, ein per­fek­ter Sän­ger für mich.“

Jeff, kön­nen wir ein wenig über Jeff Cas­ca­ro spre­chen? Und er:

„Ella, Sarah Vaug­han, Nan­cy Wil­son, Sina­tra, Joe Wil­liams, Tony Ben­nett und noch ein paar ande­re, sie haben es unglaub­lich zele­briert. Zeit­los und schön!“

Man muss dazu sagen, Jeff Cas­ca­ro ist Pro­fes­sor für Gesang, er unter­rich­tet in Wei­mar an der Hoch­schu­le und er unter­rich­tet in Bochum am Pop-Insti­tut. Aber eigent­lich ist auch das nicht der Punkt, dass er Sin­gen lehrt, son­dern dass er übers Sin­gen spricht, als gin­ge es dar­um, dass eine ein­zel­ne Stim­me das gan­ze Glück die­ser Welt aus­drü­cken könn­te, das gan­ze Glück und den gan­zen Blues. Und wäh­rend man ihm zuhört, stellt man fest und kann es hören, dass es tat­säch­lich dar­um geht, dem gan­zen Glück & Blues der Welt einen Aus­druck zu schen­ken. Dass es kei­nen ande­ren Grund gibt zu sin­gen. Dass eine ein­zel­ne Stim­me es schaf­fen könn­te.

Und dann: Perlt die­se Lei­den­schaft, die­se Hin­ga­be an den Aus­druck aus jedem Song des neu­en Albums, das Jeff Cas­ca­ro ein­ge­spielt hat, in „Love & Blues in the City“ ent­strömt sie jedem Takt, es ist das Album mit der mega Beset­zung:

Rober­to Di Gioia und Hen­drik Soll am Pia­no. Jörg Achim Kel­ler und Flo Dau­ner an den Drums. Chris­ti­an von Kaphengst am Bass, er ist der Bas­sist von Till Brön­ner, und so lang­sam däm­mert einem, wie es dazu gekom­men ist, wenn Jeff, der Bochu­mer, so bei­läu­fig auf­zählt, als ste­cke er sich eine Ziga­ret­te an, mit wem zusam­men er alles Musik gemacht hat. Namen rau­schen vor­bei,

Fan­ta 4, Klaus Dol­din­ger, Inco­gni­to, Götz Als­mann, Sasha, Paul Kuhn, Mario Bion­di, Die Toten Hosen, Till Brön­ner, Geor­gie Fame, Joe Sam­ple, Peter Her­bolz­hei­mer, Char­ly Maria­no …

Jeff Cas­ca­ro? Bochum hat defi­ni­tiv mehr Stars als man in Bochum kennt. Zeit, ein Heim­spiel aus­zu­rich­ten für ihn, für Jeff Cas­ca­ro und sein neu­es Album:

Das anders ist als die Soul-Jazz-Alben zuvor, es ist luf­ti­ger und fei­ner gewor­den in den Nuan­cen, der Soul-Man wen­det sich dem klas­si­schen Jazz Gesang zu, er kann das, und was mehr ist, er kann es nicht „auch“, son­dern es ist sei­ne Stim­me, sie hat den Soul und hat den Jazz, er sagt: 

 „Die Zeit war reif, eine jaz­zi­ge­re, viel­leicht sogar inti­me­re Plat­te auf­zu­neh­men. Ich hat­te Lust, die Stim­me stär­ker in den Vor­der­grund zu stel­len.“ 

Under­state­ment der Bochu­mer Art, Jeff Cas­ca­ro klingt so. Love & Blues. Viel Fein­ge­fühl, ele­gisch groo­vend, dar­aus kann ein Swing wer­den, ein zupa­cken­der, dann eine fra­gi­le Bal­la­de, sie geht über in eine boun­cen­de Mod-Jazz-Num­mer, es ist unglaub­lich, es klingt alles so, als kön­ne es nicht anders klin­gen, die­se Stim­me und ihre Band sind

 „immer in der Musik“.

Wir prä­sen­tie­ren ihn und sei­ne Stim­me da, wo das urban urty­pi­sche Herz die­ser Stadt schlägt, wir freu­en uns auf Jeff Cas­ca­ro im urban urtyp Kubus. urban urtyp? Indie-Rei­he der Stadt, genau­er: erfolg­rei­che Indie-Rei­he der Stadt und also urty­pisch, dass sie es an kei­ne Glo­cke hängt, dass sie als Indie-Rei­he erfolg­reich ist. Trä­fe man die, die urban urtyp machen, zum Inter­view  —  wofür es gute Grün­de gäbe: neue Spiel­zeit, mega Team, exqui­si­tes Pro­gramm   —  wür­de es pas­sie­ren, dass urban urtyp kein Wort über urban urtyp ver­lö­re, son­dern dar­über, welch unglaub­li­che Stim­me Jeff Cas­ca­ro hat. Wahn­sin­ni­ge Balan­ce, immer in der Musik, Love & Blues an der Ruhr. 


JEFF CASCARO | Love & Blues in the City
urban urtyp #58

MIT
Jeff Cas­ca­ro | voc, tr
Hen­drik Soll | pi
Chris­ti­an von Kaphengst | b
Flo Dau­ner | dr

» Sonn­tag 5. Novem­ber, 19 Uhr 
» Ein­lass 18:30 Uhr
» urban urtyp Tickets! wie immer: nur 10 € ! inkl. aller Gebüh­ren! 
» Tickets direkt hier bei uns ver­bind­lich reser­vie­ren: tickets@urbanurtyp.de
Tickets online bei Reser­vix ordern