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Lee Ritenour & Dave Grusin

28. Juli, 20:30

Lee Ritenour ©

So smooth wie kein ande­rer  —  er ist in LA gebo­ren  —  und so bei sich sel­ber wie nur er: Lee Mack Ritenour hält seit dem Beginn sei­ner Kar­rie­re die fei­ne Balan­ce zwi­schen Jazz und Pop, zwi­schen indi­vi­du­el­ler Krea­ti­vi­tät und kol­lek­ti­ver Dyna­mik. Glän­zen­der Solist, phan­tas­ti­scher Team­play­er.

Sei­nen ers­ten Job als Ses­si­on-Musi­ker fand er  —  da war er gera­de 16 Jah­re  —  bei The Mamas and The Papas, seit­dem hat er sei­nen Spitz­na­men weg, ‘Cap­tain Fin­gers‘. Sei­ne Fin­ger­fer­tig­kei­ten brach­ten ihm wenig spä­ter den ers­ten Gram­my ein, sat­te 17 mal war er für den wich­tigs­ten Musik­preis der Welt nomi­niert. Stand unzäh­li­ge Male auf dem Spit­zen­platz von Gitar­ren-Umfra­gen und auf diver­sen Büh­nen, um diver­se Prei­se ent­ge­gen zu neh­men. Ins­ge­samt mehr als 40 Alben, 35 Hits und gemein­sa­me Pro­jek­te mit  —  fest­hal­ten  —  Bar­bra Strei­sand, Dizzy Gil­le­spie, Son­ny Rol­lins, B.B. King, Frank Sina­tra, Chick Corea, Simon & Gar­fun­kel, Ray Charles, Are­tha Fran­k­lin, Phil Col­lins, Her­bie Han­cock, Al Jar­reau Geor­ge Duke, Stan­ley Clar­ke … unfass­bar.

2010 fei­er­te Lee sein 50-jäh­ri­ges Jubi­lä­um als Gitar­rist mit der Ver­öf­fent­li­chung von 6 String Theo­ry, auf dem Album spie­len Künst­ler wie Ste­ve Luka­ther, Neal Schon, John Sco­field, Slash, Mike Stern, Geor­ge Ben­son und B.B. King, aber auch New­co­mer wie Andy McKee, Joe Robin­son und Guthrie Govan. Die Schei­be ent­stand in Zusam­men­ar­beit mit sei­ner ers­ten mul­ti­na­tio­na­len ‚Six String Theo­ry com­pe­ti­ti­on’, einem welt­weit geach­te­ten Gitar­ris­ten-Wett­be­werb, der sich inzwi­schen in der Kate­go­rie ‚Rhythm Sec­tion‘ zu einem Wett­streit auch für Pia­no, Bass und Drums ent­wi­ckelt hat. Lee Ritenour:

„Als ich die­sen Wett­be­werb damals ins Leben rief, habe ich gehofft, dass sich das Gan­ze zu einer hoch­wer­ti­gen Ange­le­gen­heit ent­wi­ckeln wür­de, die von vie­len eta­blier­ten Musi­kern unter­stützt wer­den wür­de, damit sie den Nach­wuchs för­dern. In nur vier Jah­ren haben wir wirk­lich erstaun­li­che Sachen bewir­ken kön­nen und ich könn­te nicht zufrie­de­ner und dank­ba­rer sein, dass so vie­le Künst­ler an die­sem außer­ge­wöhn­li­chen musi­ka­li­schen Pro­zess und die­ser Rei­se teil­neh­men.”

DAVE GRUSIN

Stammt aus Colorado/USA, klas­si­sche Aus­bil­dung, Stu­di­um der Kom­po­si­ti­on, zählt heu­te zu den bes­ten zehn Film­kom­po­nis­ten sei­ner Gene­ra­ti­on, aber: Er ist eben auch als Jazz-Musi­ker bekannt und zusam­men mit Lar­ry Rosen Mit­be­grün­der des Indie-Labels GRP.

Mit ihrer frü­hen Begeis­te­rung für neue Auf­nah­me-Tech­ni­ken und Sounds zäh­len die bei­den zu den Pio­nie­ren der digi­ta­len Tech­no­lo­gie. Zu Grusins frü­hen Jazz-Fusi­on-Alben gehö­ren “Moun­tain Dance”, “Migra­ti­on” und “Har­le­quin”. 

“Har­le­quin”? Das Album haben Dave und Lee gemein­sam ein­ge­spielt, sie sind sich Mit­te der 80er erst­mals, das Resul­tat: ers­ter Gram­my!

In den neun­zi­ger Jah­ren fokus­siert sich Grusin erneut auf das akus­ti­sche Kla­vier, was zu vier von der Kri­tik hoch gelob­ten Tri­but-Alben mit der Musik von Gershwin, Elling­ton, Man­ci­ni und Bern­stein führt. Sei­ne Werk-Schau:

Über 60 Film-Sound­tracks, acht Oscar-Nomi­nie­run­gen, 1988 bekommt er den Oscar für die Film­mu­sik zu “The Mila­gro Bean­field War“ (dt.: Mila­gro — Der Krieg im Boh­nen­feld). Ins­ge­samt 12 Gram­my Awards und unzäh­li­ge Nomi­nie­run­gen. Hat als Arran­geur, Pro­du­zent und Pia­nist u.a. mit Ger­ry Mul­ligan, Quin­cy Jones und Peg­gy Lee gear­bei­tet, mit Car­men McRae, Anto­nio Car­los Jobim, Gro­ver Washing­ton Jr., Pat­ti Aus­tin, Bob­by Mac­Fer­rin, Dia­na Kral, James Tay­lor …

Eine Büh­ne, zwei Welt­stars.


LEE RITENOUR & DAVE GRUSIN

» Sams­tag 28. Juli 2018 | 20:30 Uhr
» Park­haus P3 direkt neben­an hat bis 23:30 h geöff­net! 
» VVK 50 € zzgl. Geb. = 59 €
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