Carlos Cipa

urban urtyp #39 | 18. Januar

CarlosCipa_AllYourLifeYouWalk - Kopie

Car­los Cipa, Art­work von „All Your Life You Walk“ (Aus­schnitt)

Wie wohl Film­mu­sik geklun­gen hat, als der Film noch nicht erfun­den war? Was wur­de, bevor es Kinos gab, im Kopf­ki­no gezeigt? Cipa geht  —  eine groß­ar­tige Ein­füh­lung  —  zurück an den Beginn der Moder­ne dahin, wo der Impres­sio­nis­mus ent­stand. Ein kur­zer Moment in der Geschich­te, viel­leicht einer der glück­lichs­ten, es tra­fen zusam­men: die Begeis­te­rung für Tech­nik, die Fas­zi­na­tion für das, was aus sich sel­ber her­aus ent­steht, die Ver­führ­bar­keit durch alles, was sich wie end­los wie­der­holt — einer­seits, und ande­rer­seits das Gefühl für bür­ger­li­che Frei­heit, die Lust am Ver­su­chen, die Ver­su­chung zur Impro­vi­sa­tion. Gefühls­welt und Maschi­nen­welt, eine neue Sinn­lich­keit für alles, was sich zu Klang­bil­dern for­mt. // Mehr Infos