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Giora Feidman by Felix Broede

Zum 70. Mal jährt sich der Tag, an dem die wenigen, die Auschwitz überlebt haben, befreit worden sind. Giora Feidman hat ihnen  –  den Ermordeten, den Überlebenden  –  eine Stimme gegeben, die Stimme seiner Klarinette. Sie erinnert das Lachen derer, die nicht mehr lachen können, ihr Weinen, ihre Freude, die Klage, die Stille.

Klezmer-Musik ist eine Musik der Erinnerung, ist aber deshalb keine tote Musik. Feidman hat sie in die Gegenwart geholt und ihr zurück gegeben, was diese Musik schon immer ausgemacht hat: Klezmer war immer grenzüberschreitend, war immer schon Weltmusik, von Weltmusikbürgern gespielt.

Und ein Weltmusikbürger, ein Klezmorim, war Feidman sein Leben lang: einer, der hört, was andernorts gespielt wird und es aufnimmt in sein eigenes Spiel. Tango, Jazz, Klassik  –  in seine Musik fliegt alles hinein, was Jewish Soul in sich trägt.

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KONZERT ZUM 70. JAHRESTAG DER BEFREIUNG VON AUSCHWITZ

MIT
Giora Feidman | clar
Enrique Ugarte | acc
Guido Jäger | bass

TICKETS
Für jede verkaufte Karte geht ein Frei-Ticket an sozial Bedürftige, Schüler/innen und Initiativen, welche die Erinnerung an die Ermordeten bewahren.

27. JANUAR
Das Konzert findet am Sonntag, 25. Januar statt. Es steht am Beginn der Woche, in der sich der 27. Januar jährt, der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz – Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Am 27. Januar lädt die JÜDISCHE GEMEINDE BOCHUM-HERNE-HATTINGEN ab 16:30 Uhr zu einer öffentlichen Gedenkstunde in die Synagoge ein.