Ich kann beim besten Willen keine SS-Runen entdecken

bds deutschland screenshot

Aktuelle Kampagne des BDS, der anti-israelischen Kulturhetze, die es bei der letzten Ruhrtriennale aufs Podium gebracht hat, die Kampage macht deutlich: BDS ist antisemitisch bis ins Mark. Das Logo des Eurovision Song Contests, der Mitte Mai in Tel Aviv stattfindet, hat BDS exakt so manipuliert, dass im Zentrum des Bildes SS-Runen erscheinen. Israel  –  eine demokratische Republik, Zufluchtsort für die Wenigen, die von SS und ihren Helfern nicht ermordet werden konnten  –  wird von BDS als SS-Staat denunziert: Für BDS ist Tel Aviv ein KZ. Für mich ist BDS faschistisch: Wer so mit SS-Runen hantiert, hat sie ins Herz geschlossen. 

Und wer sich jetzt noch immer mit BDS gleichmacht oder denkt, man müsse „differenzieren“ und dürfe nicht alle, die bei BDS mitlaufen, über einen Kamm usw., der wird in den SS-Runen denn auch nur eine Möglichkeit erkennen. Und keine Sollbruchstelle. Angesichts der Eindeutigkeit, mit der sich BDS zum BD-SS macht, tut man Martin Kippenberger fast unrecht, wenn man an sein geniales Werk erinnert: „Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz entdecken“


 

Hier das Artwork der BD-SS:

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Und hier das Original-Logo des ESC:

 

5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. @Klaus Friedrich | Frage ich zurück: Sind es SS-Runen, die BDS nutzt? Oder ist das ein ästhetischer Zufall? Und wenn, sollte man eine auch nur ästhetische Liebelei mit der SS etwa nicht “diffamieren”? Sollte man den Tribut, den BDS an SS zollt, tatsächlich in ein “größeres Herz” schließen? Eines, in dem die SS einen Platz hat neben dem BDS? Sagen Sie selbst: Wie passen SS-Runen zu Ihrer Vorstellung, es gehe recht eigentlich darum, ein „konstruktives, humanes Miteinander“ zu befördern?

  2. ‘BDS ist antisemitisch bis ins Mark’ .
    Das ist hoch emotional, aufgewühlt empört, leider sehr, sehr undifferenziert und diffamierend.
    BDS ist ein breites Spektrum von engagierten Menschen, die auch von der’anderen’, pästinensischen Seite aus sehen und verstehen wollen.
    Die vibrierende Empörung des Artikels lässt keinen Raum für konstruktives, humanes Miteinander. Auch der CSU Bundesminister für Entwicklungshilfe hat eine fairere, ausgewogenere Betrachtung.
    Ein Vertreter der KIRCHE sollte ein größeres Herz und einen weiteren Blick haben.
    Herzlichst
    Klaus Friedrich

  3. Danke für die treffenden Worte, Thomas Wessel! Es ist gut zu wissen, dass es da in dem so nahen Bochum einen Kollegen gibt, der im Blick auf das Jüdische Volk und dessen Lebensversicherung, den Staat Israel, unbeirrt mutig und engagiert ist. Das gibt Kraft auch für den eigenen Kampf gegen Judenhass und israelbezogenen Antisemitismus. Denn die “Israelfrage” ist die “Judenfrage” (D. Bonhoeffer) unserer Zeit…

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