Terror ächten!

Turm der Chris­tus­kir­che, Auf­gang zu den Glo­cken, die an 9/11 läu­ten | Foto thw

Seit dem letz­ten Jahr gibt es einen Inter­na­tio­na­len Tag des Geden­kens an die Opfer des Ter­ro­ris­mus, es ist der 21. August. Dass es die­sen Tag gibt, ist gut. Was fehlt: dass die Mensch­heit  —  und hier kann man tat­säch­lich ein­mal Bon­hoef­fer bemü­hen  —  nicht nur die Opfer unter dem Rad ver­bin­det, son­dern dem Rad in die Spei­chen fällt. Dass wir uns um die Opfer des Ter­rors küm­mern, aber die Poli­tik des Ter­rors äch­ten: Ter­ror ist ein Ver­bre­chen gegen die Mensch­heit. So wie es der Ein­satz von che­mi­schen und bio­lo­gi­schen und ato­ma­ren Waf­fen ist, die­se Waf­fen sind geäch­tet. Man sagt mir immer, Ter­ror zu äch­ten sei leicht gesagt und schwer getan, weil Ter­ror schwer zu defi­nie­ren sei. Ist das so? Ter­ror ist das Gegen­teil von Demo­kra­tie.