Vladimir Mogilevsky

Festival für die Freiheit der Kunst

Vladimir Mogilevsky, Klavier-Genie

„Klavier-Genie.“ „Ausnahme-Pianist.“ „Weltklasse.“ Mogilevsky, 49 Jahre alt, ist auf dem Weg, zu einem der ganz Großen zu werden. Seit 15 Jahren gastiert er regelmäßig als Solist in der Philharmonie Berlin  –  und füllt den riesigen Saal. Er gastiert solo im Großen Saals des Konzerthauses Berlin, konzertiert in der Elbphilharmonie Hamburg, spielt in den Häusern Europas, wird eingeladen in die Welt. Als er 2002 das Liszt-Festival in Bonn beehrte, war es, so ein Kritiker, „als wäre Liszt persönlich anwesend gewesen.“

Die Musikkritik über Mogilevskys Spiel: technisch perfekt, leidenschaftlich und durchdacht. Seine Interpretationen bewahren jenes Maß an Eigensinn, das es brauche, ein Werk zu beseelen  –  „ein Hauch Seligkeit“, hörte etwa der WDR. Woher dieses besondere Moment in Mogilevskys Spiel stammt?

Er hat eine Leidenschaft für Jazz, für Improvisation, für die Sinngebung der Klassik. Eine Art des Spiels, für die vor allem der Name von Oscar Peterson steht: Der legendäre Pianist, 2007 verstorben, hat den jungen Valdimir noch spielen gehört  –  und war beeindruckt. Beim

FESTIVAL FÜR DIE FREIHEIT DER KUNST

wird Mogilevsky jetzt Frédéric Chopin interpretieren: Gerade Chopins Musik steht für die Freiheit des Ausdrucks. Wird sie nur nachgespielt, stellt sie sich tot; zum Leben erwacht sie, wenn sie auf Leidenschaft stößt. Wer diese Freiheit feiert, will Kunst.

Immer wieder aber werden Künstler boykottiert  –  wenn sie aus Israel kommen. Als ob die Freiheit der Kunst für alle gälte außer für sie. Immer wieder werden Künstler boykottiert, die in Israel auftreten wollen. Als ob Kunst alle Menschen einander verbinde außer mit Juden.

Dieser Boykott  –  die Kampagne nennt sich „BDS“  –  ist antisemitisch. Das hat der Bundestag jetzt nachdrücklich erklärt: Wer boykottiert, will brandmarken. Wer die Freiheit feiert, will Kunst. Weil Kunst verbindet, Boykott trennt. Ein Festival mit Vladimir Mogilevsky und weiteren Künstlerinnen und Künstlern sowie mit

_ Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | Antisemitismusbeauftragte NRW
_ Dietmar Köster | MdeP
_ Volker Beck | Bürgerrechtler

DAS PROGRAMM DES TAGES

14:00 h
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | Antisemitismusbeauftragte NRW
Dietmar Köster | MdeP
Gabriele Schäfer | Bürgermeisterin der Stadt Bochum

15:30 h
Klassik Duo Weimar & Liri Doll | Klezmer, Klassik und israelische Lieder

16:30 h
Michaela Engelmeier | Maccabi Deutschland

17:00 h
Joel & Kristina | Schottische Musik
Gaby Spronz | Was ist BDS?

18:00 h
Volker Beck

18:30 h
Vladimir Mogilevsky

19:30 h
Klassik Duo Weimar & Liri Doll

20:00 h
Alexander Zolotarev, Elena Gaponenko | Jüdische Komponisten der Klassik

(Alle Zeitangaben ohne Pausen)

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Mehr Infos unter: JÜDISCHE KULTURINITIATIVE

Der Erlös des Festivals geht an ISRAEL TRAUMA COALITION