Bochum nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle, Oktober 2019 | Foto Lutz Leitmann, Stadt BO

“Wir wollen gemeinsam einen Moment innehalten. Gemeinsam der Menschen gedenken, die in Hanau ermordet wurden. Gemeinsam an ihre Angehörigen denken. Gemeinsam an alle die Menschen denken, die sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlen. Und wir fragen uns, was wir, was jede*r Einzelne beitragen kann, um diesem Hass entgegenzutreten. ‘Terror darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Terror und Demokratie schließen sich gegenseitig aus.'”

Wer im Rathaus arbeitet und bei uns im Haus, unterbricht die Routine, die sagt, es sei doch immer irgendwie weiter gegangen. Terror in Halle, Terror in Hanau, es kann nicht so weitergehen, OB Thomas Eiskirch:

“Ich war fassungslos, als in Halle ein Rechtsextremer auf die Synagoge losging. Ich war fassungslos, als in Thüringen die AfD zum Steigbügelhalter von Demokraten gemacht wurde. Ich war fassungslos, als ein Rechtsterrorist in Hanau am vergangenen Donnerstag Mitbürgerinnen und Mitbürger erschossen hat. Weltoffenheit, Toleranz, Solidarität: Dafür stehen wir hier in Bochum.”

Und stehen morgen zusammen gegen Rechts, in dieser Minute werden die Glocken der Christuskirche läuten.

Bochum nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle, Oktober 2019 | Foto Lutz Leitmann, Stadt BO