Januar 2015, Christuskirche | (c) Ayla Wessel

“Ich bin” ist nicht solidarisch mit anderen – mit den Journalisten von Charlie Hebdo, dem Lehrer Samuel Paty, mit Jana Lange und Kevin Schwarze, den Mitgliedern jüdischer Gemeinden, mit Gökhan Gültekin und Sedat Gürbüz und Said Nesar Hashemi und Mercedes Kierpacz und Hamza Kenan Kurtovic und Vili-Viorel Paun und Fatih Saracoglu und Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov … “Ich bin” identitifziert sich mit ihnen. Sich zu identifizieren bedeutet, dass ich auch der bin, der ich nicht bin. Es ist das Gegenteil von identitärem Denken. Die Reaktion der französischen Gesellschaft, ihr ‘Je suis’, ist groß. Größer als jeder Gott-ist-groß-Terror.