ChorWerk Ruhr

Klanglandschaft sucht ihresgleichen

FOTO: PEDRO MALINOWSKIChorwerk RuhrKONTAKTKultur Ruhr GmbHLeithestraße 3545886 GelsenkirchenTelefon 0209. 60 50 7 - 100Telefax 0209. 60 50 7 - 109Facebook: www.facebook.com/chorwerkruhrPROJEKTLEITUNGJürgen WagnerDurchwahl 0209. 60 507 - 114E-Mail an j.wagner@chorwerkruhr.dePROJEKTKOORDINATIONMartina OssobleDurchwahl 0209. 60 507 - 115E-Mail an m.ossoble@chorwerkruhr.dePROJEKTASSISTENZKevin JagelkiDurchwahl 0209. 60 507 - 116E-Mail an k.jagelki@chorwerkruhr.de

Foto: Pedro Malinowski

2010 war das Ruhrgebiet Kul­tur­haupt­stadt Europas, am Beginn stand eine Frage, die war gut: Was wohl pas­siert, wenn man im Ruhr­ge­biet nicht gegen-, son­dern mit­ein­an­der spielt? Und ob man das, was dann pas­siert, hör­bar machen kann?

Eine der weni­gen Ant­wor­ten  –  und eines der weni­gen „Vorzeige-Institute“ im Revier  –  ist das Chor­Werk Ruhr, es hatte bereits 1999 damit begonnen, aus den Chö­ren, die es im Ruhr­ge­biet gibt, die besten Stim­men zu cas­ten. Unter der künstlerischen Leitung von Frie­der Ber­nius, dann Rupert Huber, jetzt Flo­rian Hel­gath reifte das Werk zum Spitzen-Chor heran und wurde fester Programmteil der Ruhr Triennale: 2009 etwa mit mehr als 100 Stimmen bei “Mose und Aaron”, 2011 als Männerchor in “Tristan und Isolde”, 2012 als Frauenchor in “Prometheus” …

Die vie­len Stim­men als offe­nes Sys­tem, fle­xi­bel und pro­fes­sio­nell: Chor­werk Ruhr macht hör­bar, was im Ruhrgebiet mög­lich wäre. Der Chor hat sich darauf spezialisiert,

“zeitgenössische Chormusik in Bezug auf traditionelle Musikformen zu beleuchten und somit für den Zuhörer vor dem Hintergrund der reichen Musikgeschichte neu wirken zu lassen. Mit dem Ensemble aus jungen und flexiblen Stimmen setzt er Chormusik auf höchstem Niveau um.”

Inzwischen arbeitet CWR mit fester Besetzung, weiterhin hoch flexibel auf stetig höherem Niveau; die Fach­presse: „Solch eine Denk– und Klang­land­schaft sucht ihres­glei­chen.“

Wir suchen die Zusam­men­ar­beit mit CWR. Wir tun dies schon seit Jah­ren  –  das Konzept für ChorWerk und für Christuskirche sind derselbe Jahrgang  –  und neuerdings mit Per­spek­tive: Es geht darum, dem Spitzenchor, der keinen festen Spielort hat, in Bochum zu beheimaten. CWR ist unser choir in residence.

Das Projekt wird getragen von Chor­Werk Ruhr und uns, von der Stadt Bochum und bis vor kurzem vom Kultursekretariat NRW, vor allem aber von denen, die selig sind, weil sie nicht glauben können, dass sie es hören.