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Charlie Cunningham by Peter Franklyn Banks (c)

„Es ist sehr intime, persönliche Musik.“ Sagt Charlie Cunningham über die Musik von Charlie Cunningham: „Es geht mir einfach um eine bestimmte Atmosphäre, die ich versuche herzustellen.“

Die er schafft herzustellen, seine Welt erscheint, als sehe man durch einen warm verregneten Schleier hindurch. Er ist Brite, ja, aber das ist keine Erklärung dafür, die Wärme seiner Songs kommt aus dem Herzen. „Ich meine“, sagt er im Interview mit dem Fastforward-Magazin,

„sie ist melancholisch, meine Musik, aber die Songs haben auch immer einen Funken Optimismus. Ich versuche, dafür zu sorgen, dass die Dinge sich auflösen. Und wenn nicht, dass man das Gefühl hat, es ist trotzdem okay. Es ist wie es ist. Wir leben in einer seltsamen Welt. Es gibt Höhen und Tiefen, und ich versuche, all das in meiner Musik zu reflektieren, die positiven wie die negativen Momente.“

 

Charlie Cunningham by Peter Banks (c)

Wenn man ihn mit wem vergleichen will, dann ist sein Gitarrenspiel unvergleichlich (er hat 2 1/2 Jahre in Sevilla gelebt und sich seine eigene Spieltechnik geschaffen), während er selber in etwa so optimistisch ist wie CIGARETTES AFTER SEX es sind, so melancholisch wie NICK DRAKE es war und so poetisch wie, nunja, wie GREG GRAFFIN es geworden ist, Kopf von Bad Religion. Jenen Punk-Ikonen, von denen der gefühlvolle Cunningham sagt:

„Ich bin ein großer Bad Religion Fan. Ich wäre wahnsinnig gerne Mitglied von Bad Religion. Das wäre großartig! (lacht) Aber mal wirklich, vor allem geht es bei Musik um Ehrlichkeit. In welcher Form sie daher kommt ist am Ende unwesentlich.“

Und dann verdichtet er, was er in ihrer Musik hört und was er mit seiner Musik meint, in einem Wort: „Hingabe“.

Sehr viel höher kann man den Anspruch, den einer an sich selber stellt, nicht schrauben. Und hört man seine Songs, gerät man immer wieder in Momente, in denen er diesen Anspruch einlöst. Momente, in denen man sitzt und hört und weiß, diese Musik meint mich.  

 

 

Und jetzt noch dieser Hinweis, nicht unwesentlich: Charlie Cunningham taugt für keinen Fernsehgarten, er spielt gerne und oft in Kirchen  –  und möglicherweise ist die Christuskirche die erste, in die er sein Bier mit hinein nehmen und trinken und dann ein nächstes ordern kann  –  und das alles heißt:

Tickets für die Konzerte von Charlie Cunningham gibt es nicht in alle Ewigkeit, sie können schnell mal weg sein.

 


 

SOPHIE JAMIESON
supp. Charlie Cunningham

After almost five years away from the music scene, Sophie Jamieson re-enters with the raw intimacy of her former songs, with something more to give. London born and bred, Jamieson was a solid part of the city’s folk and indie community. She garnered listeners through ardent gigging, and critical acclaim for the release of 2013’s “Where” EP and 2014 singles “Stain / Other” and “Take”. 

After the recording, but failed release of a follow up, band-focussed EP, Jamieson retreated for the following years which were spent managing a jazz bar and training as a cocktail bartender. Having spent years thinking she would never write music again, something finally changed and here we are with the beginning of a fresh body of work. 

 

CHARLIE CUNNINGHAM | Permanent Way
supp. by Sophie Jamieson

» Donnerstag 12. März 2030 | 20 Uhr
» Einlass 19 Uhr
» VVK 25 € zzgl. Geb.
» Tickets gibt es direkt hier bei uns (hier klicken) und in allen VVK-Shops bundesweit 

Danke für das schöne Interview an Kate Rock & Gabi Rudolph vom fastforward-magazine.de

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