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Herbert Pixner Projekt

4. Mai, 20:00

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Herbert Pixner Presse (c)

Es gibt Musik, die gibt zurück. Und gibt selbst das zurück, was man ab und an verlieren könnte, nämlich die Gelassenheit, dass es mit dieser westlichen Welt immer weiter gehen wird. Und zwar so fröhlich und so lange, wie diese Welt begierig ist auf das, was sie nicht selber ist. Und deshalb klingt wie die Musik, die Herbert Pixner macht.

Die klingt, als käme sie aus Südtirol. Kommt aber von … keine Ahnung, Osttirol, Osteuropa, Südgalizien, West-Berlin …? Da ist dieser Alpensound, ist aber derart lasziv, dass Berge schmelzen. Da ist die Dynamik des Rocks, aber niemand fühlt sich animiert, geradeaus zu marschieren, eher streunt man hörend in der Welt herum. Da sind Klassik und Country, Gypsy und Blues, brillante Technik und gierige Improvisation, das Herbert Pixner Projekt ist  –  einmal förmlich formuliert  –  unkonventionell. Und erfolgreich.

Er selber: spielt die diatonische Harmonika und die Klarinette. Und das Saxophon und die Trompete und macht die Percussion dazu. Und er hat, was gespielt wird, komponiert und produziert. Neben ihm: Manuel Randi an der Gitarre, die mal E-, mal Flamenco-, mal Gypsy- ist. Heidi Pixner mit der Harfe. Werner Unterlechner mit dem Kontrabass. Die 4 werden als „Neue Volksmusik“ geführt, aber das ist irreführend, das „Volk“ ist ein weltweites, und es ist eben diese Weltweite, die sie ervolkreich macht. Minimalistisch und schroff, episch und dann auf den Punkt. Und bei allem ziemlich sexy:

„Das ist Alpen-Weltmusik ohne kulturelle Beliebigkeit bei gipfelhoher Musikalität. Sie verkörpert Freiheitsdrang und Romnatik-Sturm, Wildheit und vor allem  –  unbändigen Spaß!“

Schreibt die AZ München. Und die SZ:  

„Herbert Pixner lässt seine Zuhörer beinahe atemlos zurück.“

Warum? Weil diese Musik die Gipfel stürmt:

„Manchmal schaut sie auf die Erde, manchmal in die Sterne. Töne, die leuchten!“  

Das neueste Werk dieser leuchtenden Musik heißt übrigens LOST ELYSION. Mit Elysion/Elysium hatten die alten Griechen das bezeichnet, was wir als „Insel der Seligen“ kennen. Eine Insel, auf die nur kam, wer sich den Göttern als „Held“ bewiesen hatte, und wenn, wurde einem das dortselbst mit Unsterblichkeit entlohnt. Eine Art Friedhof der Stofftiere also, etwas, das wir definitiv verloren haben. Die Helden von heute? Spielen diatonische Harmonika, sie sind die Töchter aus Elysium.  

Und wir? Sind froh und fröhlich und freuen uns: Herbert Pixner eröffnet, wenn er bei uns spielt, unsere Europawoche! Das passt.


HERBERT PIXNER PROJECT

Herbert Pixner | Harmonika, Klarinette, Saxophon, Trompete, Percussion
Manuel Randi | Gitarre
Heidi Pixner | Harfe
Werner Unterlechner | Kontrabass

>> Samstag 4. Mai 2019 | 20 Uhr
>> Einlass 19 Uhr
>> VVK 39,00 € zgl. Gebühren
>> Tickets können Sie direkt hier bei uns ordern oder in einer von 3000 VVK-Stellen bundesweit