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Penguin Cafe by Alex Kozobolis (c)

 

Nagelneues Album. Konzerte weltweit, 2 x in Deutschland, 1 davon bei uns. “Handfuls of Night“ ist Anfang Oktober auf dem Londoner Label erschienen, auf dem auch Ólafur Arnalds und Nils Frahm publizieren, also bei Erased Tapes, und es ist, soviel sei hier schon mal verraten, von der Antarktis inspiriert. Antarktis?

Beginnen wir am Anfang, PCO, das Penguin Café Orchestra, ist Legende. Eine Assoziation von Musik und Musikern, die ¼ Jahrhundert über in immer neuer Konstellation etwas machten, das sich auf keinen Begriff bringen ließ. Viel Folk, ja, aber auch sehr viel Reduktion und sehr viel Gegenwart: PCO war, nur mal als Beispiel, Support für KRAFTWERK in dem Jahr, in dem Kraftwerk den „Trans Europa Express“ bestieg, also 1977. Das Penguin Café Orchestra war schon immer fluid. Und ist es noch, nur anders:

 

Penguin Cafe by Alex Kozobolis (c)

 

Simon Jeffes, der Impressario des Café Verbundes, starb 1997, das Penguin Café heute hat Arthur Jeffes eröffnet, Simons Sohn, er hat es zu einer Adresse der Gegenwart gemacht. Die Musik, die in seinem Café spielt, ist warm wie Folk und äußerst cool, ist darmbesaitet und technisch en vogue, ist mit Instrumenten bestückt, die aussehen, als seien sie von einem Antiquitätenladen auf die Straße gestellt worden, die aber klingen, als seien Elektro Guzzi oder auch Brandt Brauer Frick darüber gestolpert …

Ein halbes Jahrhundert und mehr Musik sitzt an den Tischen in diesem Café, der musikalische Raum, den es eröffnet, hat Weite und viel von dem, was Simon Jeffes einmal

„a very big yes to the survival of the heart“

genannt hat. Ist das urban? Sicher, Urbanität ist ja nun eben hier entstanden, im Café. Und jetzt zurück zur Antarktis:

Arthur Jeffes wollte herausfinden, wieso sein Vater ein derart urbanes Café nach Pinguinen benannt hat. Ist er also losgezogen Richtung Polar und ist diesen Wesen begegnet, die aussehen, als hätte Magritte sie gemalt, und so, in der Betrachtung von Pinguinen, ist nach und nach das Album entstanden, “handfuls of night”. Violine, Bratsche und Cello, alle darmbesaitet, dazu Percussion und Flügel, Synthesizer und Harmonium und  –  so kündigen sie es an  –  „weitere Instrumente“, die aussehen, als könne man ihnen im Café begegnen oder in der Antarktis. Arthur Jeffes: 

„Es gibt Orte, die ich gefühlsmäßig mit Kreativität verbinde, Orte, an denen endlose Weiten und Leere, verbunden mit einem Gefühl von Schönheit und Zeitlosigkeit, den idealen Rahmen bilden, um darin etwas zu erschaffen.“

 


 

PENGUIN CAFÉ | urban urtyp spezial

» Freitag 17. Januar 2020 | 20 Uhr
» Einlass 19 Uhr
» VVK 20 € zzgl. Geb.
» Tickets direkt hier bei uns ordern oder besser noch: Mail an tickets@urbanurtyp.de

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