Lade Veranstaltungen

Ray Wilson | Genesis Classic Z‑u-s-a-t-z-k-o-n-z-e-r‑t

13. Dezember, 20:00

Ray Wil­son by Tho­mas Rutt­ke ©

Die­se Stim­me: unver­wech­sel­bar. Ihr ers­ter Hit: ein Stern am Him­mel des Pop, „Insi­de“ mit sei­ner ers­ten Band STILTSKIN. Der Song läuft bis heu­te auf allen Radio­wel­len, die viel von sich und ihren Hörern hal­ten. Dann der Anruf: Ob er Phil Col­lins nach­fol­gen und Front­man wer­den wol­le? Bei Gene­sis?

Ray Wil­son woll­te, der Mann aus dem schot­ti­schen Städt­chen Dum­fries hat Sta­di­en welt­weit besun­gen und Heer­scha­ren beglückt. Rich­tig glück­lich aber wird er dann, wenn er sein Publi­kum dicht bei sich hat und nicht einen Kilo­me­ter weit ent­fernt: Der Mann mit der Stim­me, die in Lei­den­schaft badet, singt am bes­ten in der Nah­di­stanz.

Bei uns gehört die­se Stim­me inzwi­schen zum Kir­chen­jahr, Ray mag die Chris­tus­kir­che und die Chris­tus­kir­che ihn. Das mag auch dar­an lie­gen, dass, wenn er singt, der Advent beginnt. Zeit, sich ein­mal  —  woher? wohin?  —  zu besin­nen, und da klingt es ver­rückt, aber: Das eben ist, was Ray Wil­son mit einem macht. So gut wie jeder sei­ner Songs führt einen zurück ins eige­ne Leben und in das Lebens­ge­fühl von einst. Damals, als „Mama“ her­aus kam oder, wei­ter zurück, „Car­pet Craw­lers“ oder, ein Jahr­hun­dert­song, „Sols­bu­ry Hill“. Man hört den Song, die Stim­me, das Gefühl kehrt zurück … so war es, das eige­ne Leben, so ist es noch.

Man kann Ray Wil­son nicht anders ankün­di­gen als: Wer sol­che Songs hat und sin­gen kann wie kei­ner, der fei­ert das Leben.

Aller­dings, das schrieb Timo Lech­ner jetzt, „sind es gera­de sei­ne eige­nen Stü­cke, die im Lau­fe des Abends am nach­hal­tigs­ten wir­ken“. Wil­son lebt, künst­le­risch gese­hen, nicht in der Ver­gan­gen­heit, als Klas­si­ker ist er  —  in eben die­ser Rol­le  —  con­tem­pora­ry, noch­mal Timo Lech­ner:   

„Nach­denk­li­che Songs mit Tief­gang wie ‚The Actor, in dem ein Schau­spie­ler sich bewusst wird, dass sei­ne gro­ßen Zei­ten hin­ter ihm lie­gen. Oder ‚Alo­ne‘, das von der Jugend in der Graf­schaft Dum­friesshire han­delt, in die sich Wil­son eben­so ger­ne zurück träumt wie Bru­der Ste­ven, der mit ihm auf der Büh­ne steht.“

Und dann ist es bei einem Wil­son-Kon­zert im Advent so: Wäh­rend man das Leben fei­ert mit den Songs eines Lebens, das man frü­her geführt hat, wird einem bewusst, die Gegen­wart dau­ert an. Eine bana­le Ein­sicht, schon klar, aber banal ist sie nur kogni­tiv, emo­tio­nal ist das eine kom­ple­xe Sache. Eine, die man Ray Wil­son als Künst­ler nicht hoch genug anrech­nen kann: Anders als bei­spiels­wei­se Jag­ger ist Ray der Typ, der einem Modell steht dafür, dass man sich sel­ber ver­än­dern und dabei durch alle Brü­che hin­durch treu blei­ben kann. Mit Stil, mit Sta­tur, mit Stim­me.


Das ers­te Kon­zert 2019 eine Woche vor­her ist bereits so gut wie aus­ver­kauft, Ray gibt uns ein zwei­tes dazu, ran­hal­ten! Wie­der ein Frei­tag, dies­mal sogar: ein Drei­zehn­ter, und die­ser 13. wird sei­ne eige­ne Jah­res­zeit im Kir­chen­jahr. 


RAY WILSON | Gene­sis Clas­sic 2019

» Frei­tag 13. Dezem­ber 2019 | 20 Uhr | Ein­lass 19 Uhr
» VVK 30,00 € zzgl. Gebüh­ren
» Tickets direkt hier bei uns ordern oder in einer von 3000 VVK-Stel­len bun­des­weit.

MIT

Ray Wil­son | Vocals / Gui­tar
Ste­ve Wil­son | Vocals / Lead Gui­tar
Kool Lyc­zek | Key­boards
Mar­cin Kajper | Saxo­pho­ne / Flu­te / Bass
Mario Koszel | Drums / Per­cus­sion


RAY WILSON

Das letz­te GENE­SIS-Album  —  „CALLING ALL STATIONS”  —  war das mit der viert­höchs­ten Auf­la­ge aller Alben die­ser Mega-Band, ein­ge­sun­gen hat es Ray Wil­son. GENESIS ist unbe­strit­ten eine der bes­ten und erfolg­reichs­ten Rock­bands aller Zei­ten, über 150 Mil­lio­nen Schei­ben wur­den welt­weit ver­kauft, und natür­lich ist die Band in die berühm­te „Rock’n’Roll Hall of Fame” auf­ge­nom­men wor­den.

Als sich die Mega-Band nach vie­len Jah­ren auf­lös­te, spiel­te RAY WILSON in Deutsch­land u.a. mit den Scor­pi­ons und den Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­kern zusam­men, mit Musik­grö­ßen wie Mari­us Mül­ler-Wes­tern­ha­gen und den Turn­ta­blero­cker. 2003 ver­öf­fent­lich­te er sein ers­tes Solo-Album ”CHANGE” und stell­te es wäh­rend in über 50 Shows allein in Deutsch­land gemein­sam mit Joe Jack­son und der Band SAGA vor. Für den Song ”YET ANOTHER DAY” vom glei­chen Album arbei­te­te er mit dem hol­län­di­schen Star-DJ Armin Van Buuren zusam­men: Der Song stand auf Platz 1 der Dance-Charts.

In den fol­gen­den Jah­ren ging RAY WILSON  —  vom „Clas­sic Rock Maga­zin” als einer der erst­klas­si­gen Sän­ger Groß­bri­tan­ni­ens aus­ge­zeich­net  —  auf Euro­pa-Tour mit Dolo­res O’Riordan von den CRANBERRIES und SUPER­TRAMP-Front­mann Roger Hodg­son. Mit sei­ner cha­ris­ma­ti­schen Büh­nen­prä­senz hat er sich welt­weit einen Namen gemacht: ein exzel­len­ter Enter­tai­ner, schot­tisch gelas­sen, mit hoch-ener­ge­ti­scher Stim­me und kom­ple­xen Song­tex­ten. 2016 ver­öf­fent­li­che er gleich zwei neue Solo-Alben, dar­auf unter ande­rem das akus­tisch gehal­te­ne „SONG FOR A FRIEND“ und das elek­tri­sche „MAKES ME THINK OF HOME“.

Die Kon­zer­te von Ray sind dafür bekannt, neben Klas­si­kern aus der Welt von GENESIS  —  wie ”NO SON OF MINE”, ”CARPET CRAWLERS”, ”MAMA”, „LAND OF CONFUSION“, “SOLSBURY HILL”, “ANOTHER DAY IN PARADISE”   —  und natür­lich den Hits von „Cal­ling All Sta­ti­ons“ wie ”CONGO”, ”NOT ABOUT US”, ”SHIPWRECKED”   —  auch Solo-Hits von PETER GABRIEL, PHIL COLLINS und MIKE RUTHERFORD mit­ein­zu­be­zie­hen.