urban urtyp vorspiel

Eine Einladung | Sonntag 26. September 19 Uhr

Ayla Wes­sel | Kulturagentüer

Im April hat­ten wir zum ers­ten Mal gefragt, wie sich das eigent­lich anhört, was Dorf von Stadt und Dorf­kul­tur von einer Kul­tur­stadt unter­schei­det. Der Auf­takt mit Por­tico Quar­tet war „kein Pau­ken­schlag“, schrieb Tom The­len danach in der WAZ, „son­dern eine Sen­sa­tion“. Und dann die­ser schöne Satz: „Am Ende: glück­li­che Zuhö­rer.“ Ist klar, dass wir auf der Suche sind nach mehr, wobei die Suche der Sinn der Sache ist, das Suchen und Ver­sucht wer­den. Jetzt erst­mal ein Vor­spiel für das, was kom­men wird.

Fest steht: Die Sounds beim Vor­spiel jetzt am Sonn­tag kom­men von Ralf Oder­mann. Der hat ja immer schon hier um die Ecke auf­ge­legt und damals mit dem Logo Club eine Legende geschaf­fen. Mit ihm zusam­men Guy Der­mo­ses­sian, der den Rund­lauf gemacht hat und das Funk­loch. Und fest steht außer­dem, dass das Vor­spiel keine öffent­li­che Ver­an­stal­tung ist, son­dern eine offene: offen für alle Freunde und Freun­din­nen, die wir haben und oder noch nicht haben und haben wer­den. Kos­tet natür­lich auch kei­nen Ein­tritt, ist schließ­lich eine Ein­la­dung von uns, also von Andreas Britta Dirk Dorette Guy Franzi Marie Oli Sven und Thomas.

Wobei Sven und Andreas dies neu­lich zum Anlass genom­men haben, im Inter­view auf 2010lab.tv ganz bei­läu­fig die „inof­fi­zi­elle Kul­tur­haupt­stadt“ aus­zu­ru­fen, die geht so:

Wenn man nur in den beste­hen­den Struk­tu­ren wei­ter­denkt, wird man schnell an einen Punkt kom­men, wo wir im Ver­gleich mit Köln, Ber­lin oder Ham­burg wenig Chan­cen haben. Wir müs­sen die Eigen­ar­ten des Ruhr­ge­bie­tes stär­ken und eigene Ideen ent­wi­ckeln. Wenn wir nur Ideen von Welt­städ­ten abkup­fern, die die­sen Sta­tus mit mehr Berech­ti­gung tra­gen als das Ruhr­ge­biet, bleibt unsere Iden­ti­tät — eben das Urty­pi­sche — auf der Stre­cke. Man muss schon das Eigene fin­den. Das funk­tio­niert nicht aus der Drauf­sicht, son­dern muss aus den ver­schie­dens­ten Orten und Sicht­wei­sen ein­zeln ent­wi­ckelt werden …

Glaubst Du, dass das geht?

Viel­leicht lohnt es sich, dem Ruhr­ge­biet noch eine Chance zu geben. Die Spiel­räume sind da, wir müs­sen nur spielen.

urban urtyp vor­spiel | Sonn­tag | 26. Sep­tem­ber | 19 Uhr |

Artikel am 24. September 2010 um 15:19 Uhr von Thomas Wessel veröffentlicht | Kategorie: Konzerte, urban urtyp | Trackback: Trackback URL.


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