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urbexpo | Eröffnung

31. Juli 2015, 20:00

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Chateau V - Manuel Eichelberger

Cha­teau V | Manu­el Eichel­ber­ger

Lon­don, Sin­ga­pur, New York. Die Städ­te die­ser Welt wach­sen, wenn es zu eng wird, in die Höhe, anders Bochum, hier erschließt man die Tie­fe. Drit­te Dimen­si­on, Drei­klang im Revier. Ein vor­züg­li­cher Aus­stel­lungs­ort also, die alte Schle­gel-Braue­rei. Ihre Kel­ler sind legen­där, von kaum einem Men­schen betre­ten, haben alle dar­aus geschöpft, bis sie leer getrun­ken waren. Unmit­tel­bar dane­ben der lan­ge Zeit höchs­te Punkt der Stadt, sinn­reich auf ande­re Wei­se: der Turm der Chris­tus­kir­che.

Dar­um   —  und weil sie Klas­se hat  —  die Eröff­nung der urb­EX­PO bei uns. Dazu die Prä­sen­ta­ti­on der Preis­trä­ger des euro­päi­schen Archi­tek­tur­fo­to­gra­fie-Prei­ses. Wir zitie­ren coo­li­bri:

Man­che nen­nen es Urban Explo­ring, ande­re Foto­streif­zü­ge, wer es eng sieht, beti­telt es als Haus­frie­dens­bruch. Es geht um das Ent­de­cken ver­ges­se­ner Orte, den wei­ßen Fle­cken auf goo­gle­maps und das Fin­den einer Ästhe­tik fern ab vom Hei­len und Gan­zen kon­tem­po­rä­rer Schön­heits­idea­le. Die Aus­stel­lung urb­EX­PO zeigt Bil­der, die Foto­gra­fen aus die­ser Welt im Ver­fall mit­ge­bracht haben — in einem Raum, der wie dafür geschaf­fen scheint: Die alte Bochu­mer Schle­gel-Braue­rei.

Muti­ge Frau­en und Män­ner bewaff­net mit Kame­ras sprin­gen über Zäu­ne, wagen sich in ver­las­se­ne Häu­ser, geis­tern durch Indus­trie­ge­bäu­de, in denen alles ste­hen und lie­gen gelas­sen wur­de. Ihre Ein­drü­cke hal­ten sie in ein­drucks­vol­len Bil­dern fest, die zei­gen, was kommt, wenn die Zivi­li­sa­ti­on ver­ges­sen wird: Grü­ne Ran­ken auf grau­em Beton, ver­blass­te Graf­fi­tis, zer­fetz­te Tape­te, ver­staub­te Objek­te. „Lost Pla­ces“ nennt man das.

Eine gut sor­tier­te Aus­wahl von Bil­der, die mit die­ser Ästhe­tik arbei­ten, zeigt das Aus­stel­lungs­kon­zept urb­EX­PO die­sen August im ver­las­se­nen Gär­kel­ler der Schle­gel-Braue­rei, die in unmit­tel­ba­rer Nähe von Bochu­mer Rat­haus und Chris­tus­kir­che zu fin­den ist. In den ver­wit­ter­ten Räu­men wer­den um die 22 Foto­gra­fen aus­stel­len, zudem wer­den die Preis­trä­ger des euro­päi­schen Archi­tek­tur­fo­to­gra­fie-Prei­ses in einer Son­der­aus­stel­lung zu sehen sein.

» 31. Juli | 20 Uhr | Ver­nis­sa­ge
» bis 31. August im Schle­gel-Haus: Mi — Fr 15 — 21 h, Sa/So 12 — 18 h

dazu

» 29. August | 21 Uhr | Hausch­ka: Aban­do­ned City