Hans-Ehrenberg-Preis

Protestantische Positionen

Preis­trä­ge­rin aktu­ell: Dr. Antje Vollmer

Dr. Antje Vollmer | Foto: Jim Rakete

So wie Hans Ehren­berg das dia­lo­gi­sche Prin­zip  -  Macht ohne Gewalt  -  für die neuere poli­ti­sche Phi­lo­so­phie frucht­bar gemacht hat, so Antje Voll­mer für die poli­ti­sche Arbeit selbst.

Gewür­digt wird sie „für ihre poli­ti­schen Initia­ti­ven, mit denen sie in schein­bar aus­weg­lo­sen  gesell­schaft­li­chen Kon­flik­ten Ver­stän­di­gungs­pro­zesse aus­löst“. Wie drin­gend not­wen­dig sol­che Dia­loge sind, wie müh­sam und kräf­te­zeh­rend für alle, die sie füh­ren, hat die Preis­ver­lei­hung sel­ber gezeigt: „Bei der Ver­lei­hung des Ehrenberg-Preises wur­den auch ehe­ma­lige Heim­kin­der gehört“, schrieb Bene­dikt Rei­chel in den Ruhr Nach­rich­ten: „Zu gern, zu leicht­fer­tig wird Pro­test ande­ren­orts abge­schirmt. Auch wenn sich nach einer Stunde in der Chris­tus­kir­che die Ehe­ma­li­gen Heim­kin­der, die Kir­chen und Antje Voll­mer nicht ver­söhn­lich in die Arme schlie­ßen — die­ser Abend hat im Sinne des Namens­ge­bers, im Sinne des Dia­logs, zumin­dest für den Außen­ste­hen­den einen Bruch­teil der ver­här­te­ten Fron­ten bre­chen lassen.“

» Die Begrün­dung der Fin­dungs­kom­mis­sion für die Wür­di­gung von Antje Voll­mer
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Anstelle einer Lau­da­tio hat­ten Dr. Antje Voll­mer und Dr. Mar­got Käß­mann, Hono­rar­pro­fes­so­rin an der Ruhr-Universität, zusam­men mit dem EKD-Pressesprecher Rein­hard Mawick über das Thema „Gott und die Poli­tik“ gespro­chen: „Wege der Ver­söh­nung im öffent­li­chen Leben“.

[Die Doku­men­ta­tion des Gesprächs folgt hier in Kürze.]